Eine Persönlichkeit, der alles entspringt, und die somit die Ursache aller Ursachen ist, ist nicht fĂŒr alles verantwortlich, was ist. Das ist ein wichtiger Punkt, denn wenn du dir darĂŒber nicht bewusst bist, machst du Gott fĂŒr alles, was dir nicht gefĂ€llt, verantwortlich. Er ist jedoch nicht fĂŒr das verantwortlich, was die Menschen, die sich von Ihm abgewendet haben, denken, fĂŒhlen und tun. DafĂŒr sind sie selber verantwortlich. Wenn du ihn also fĂŒr alle Misslichkeiten, Herausforderungen und Probleme verantwortlich machst, die von dir oder anderen Menschen herrĂŒhren, denen Gott egal ist und denen ihre eigene Verantwortung ebenfalls egal ist, dann machst du einen grossen Fehler, der dazu fĂŒhrt, dass du keine liebevolle Beziehung mit Gott fĂŒhren kannst.
Dann wirst du Ihm misstrauen. Du wirst wĂŒtend auf Ihn sein und an Seinen FĂ€higkeiten und Eigenschaften zweifeln. Dabei jedoch projizierst du nur deine eigene Unvollkommenheit auf Gott. Das wiederum fĂŒhrt dazu, dass du auch zu dir selbst keine liebevolle Beziehung fĂŒhren wirst, denn da du deine eigene SchwĂ€che verdrĂ€ngst, indem du sie auf einen anderen oder gar auf Gott projizierst, verdrĂ€ngst du auch deine StĂ€rke, denn anstatt stark zu sein und deine SchwĂ€chen zu erkennen und in StĂ€rke umzuwandeln, bist du schwach, da du deine eigene SchwĂ€che anderen ĂŒberstĂŒlpst. Das fĂŒhrt im Endeffekt dazu, dass du dich selber nicht achten kannst, und wenn du dich selber nicht achtest, kannst du auch keine liebevolle Beziehung zu dir haben.
Um eine liebevolle Beziehung mit Gott zu beginnen, könntest du den Selbstbetrug beenden. Werde wahrhaftig, erkenne deine eigenen Fehler und SchwĂ€chen an und wandle sie um. Arbeite an dir und werde zu einem besseren Menschen, der eine aufrichtige und liebevolle Beziehung mit sich selbst fĂŒhrt. Das ist die Voraussetzung fĂŒr jede Art von aufrichtiger und liebevoller Beziehung zu anderen, denn wenn du nicht in diesem Sinne wahrhaftig bist, wirst du immer wieder deine eigene UnfĂ€higkeit und SchwĂ€che auf den anderen projizieren, und der andere wird dir immer wieder deine Unvollkommenheit spiegeln. Aus einer anfĂ€nglich schönen Beziehung wird somit regelmĂ€ssig eine leidvolle Erfahrung, da du nichts dafĂŒr tust, das Leid zu beenden, das du selber erzeugst.
Arbeite an dir und bitte Gott, dich zu begleiten und dich in dieser Arbeit zu unterstĂŒtzen. Als Ăberseele, die in deinem Herzen weilt, beobachtet er alles, was du bist, indem du es denkst, fĂŒhlst und tust, und somit kennt er dich besser als jeder andere und sogar noch besser als du dich selbst. Gleichzeitig ist er aber auch dein Ăberselbst, das höchste Selbst, das dich stets anleitet und fĂŒhrt. Gott leitet dich in dieser Funktion an, die Erfahrungen, die du machen willst, zu machen. Er leitet dich nicht nur an, sondern Er ermöglicht dir diese Erfahrungen, und zwar egal, ob du dir dessen bewusst bist, oder nicht.
Wenn du das tust, also an dir selber arbeitest und Gott bittest, dich in dieser Arbeit zu unterstĂŒtzen, wirst du Ihn kennenlernen wie Er ist. Er wird sich dir dabei in seinen unterschiedlichen Aspekten zeigen, wird mal Kind, mal Vater, mal Lehrer, mal SchĂŒler, mal der Geliebte und mal der beste Freund sein. Wenn du Ihn so kennenlernst, wie Er ist, und du dich gleichzeitig selber so kennenlernst, wie du bist, wird daraus eine aufrichtige und liebevolle Beziehung entstehen, die dein Leben grundsĂ€tzlich verĂ€ndert, da sie deinem Leben einen tiefen Sinn gibt. Der Sinn ist die aufrichtige und liebevolle Beziehung zu dir, zu deinem wahren Selbst, und zu Gott, zu deinem höchsten Selbst. Daraus ergeben sich aufrichtige und liebevolle Beziehungen zu den anderen Menschen. Dann strahlt deine Aufrichtigkeit und Liebe in die Welt aus, und so wirst du die Welt nachhaltig verĂ€ndern.
ICH BIN die Liebe zu mir und meinem höchsten Selbst, die ich freudig ausstrahle und selbstlos verteile.
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