Nilex A’Rhan: „Energie ab dem 30. April …“

Seit gestern schwingt die massive Energiewelle um einiges ruhiger.

Was sich in den letzten Tagen an neuen Ideen, Gelegenheiten, steigender Lebensfreude, Inspiration und innerer Klarheit und Ausrichtung gezeigt hat, tritt nun in die nächste Stufe: Integration.

Ich sagte in meinem letzten Update vom 23. April ja, dass im Hintergrund etwas massives zusammenzubrechen scheint, was sich in einer seltsamen Unruhe bemerkbar machte. Nun ist es soweit, dass das alte Programm seinen Geist aufgegeben hat. Das Quietschen und Klappern ist nicht mehr zu hören.

Alles, was du in den letzten Tagen an neuer Energie – bewusst oder unbewusst – zu dir herangezogen hast, ist angekommen. Für jetzt ist erst einmal vorbereitet, was aktuell wichtig ist. Denke daran, wir bekommen nie das gesamte Paket, weil es uns schlichtweg überfordern würde, sondern immer nur eine Portion nach der anderen. Vorspeise, 1., 2., 3. Gang usw. Manche Portion fällt üppiger aus als die andere, manche ist eine kleine Vorbereitung auf den nächsten großen Gang, und manchmal ist es wie ein kleiner süßer Abschluss zur Abrundung des bisher Erreichten.

Was nun einsetzt, ist die Ruhephase.

Um bei meinem Beispiel mit den Gängen zu bleiben, könnte ich auch sagen, es ist Zeit zur Verdauung.

Das betrifft in erster Linie unseren physischen Körper. Was gerne vergessen wird ist die Tatsache, dass unser Körper der Übersetzer der Energie ist. Schwinge ich höher, muss sich die Frequenz der Zellen ebenfalls anpassen. Ähnlich wie sich die Leistung des Gehirns mit steigenden Anforderungen erweitert; du kannst nicht von Grundschulniveau über Nacht die Leistung eines Hochschulstudiums erbringen. Das heißt, alles, was du nun in dein Feld hineingebracht hast, sucht sich jetzt seine Stelle, integriert sich, balanciert sich aus, und füllt die Lücken, die durch das Aufräumen vorher entstanden sind.

Stell dir vor, du hast im Gartenmarkt eine große Menge an Pflanzen gekauft. Die Begeisterung, aus der Fülle schöpfen zu können, die Angebote wahrzunehmen und dir die passenden Blumen und Sträucher in den Einkaufswagen legen zu können, war das, was die letzten Tage stattfand. Jetzt fährst du heim und verteilst die Pflänzchen an die richtigen Stellen, gräbst sie ein, wässerst sie und musst warten, dass sie anwachsen.

Die Vorarbeit ist getan, jetzt heißt es hinsetzen, anwachsen lassen und WISSEN, dass sie Früchte tragen wird.

Fühlen wir Stillstand, setzt oftmals der Zweifel ein. Tut sich da noch was? War alles umsonst? Geht es wieder den Bach runter? Was muss ich tun? Die Antwort ist einfach: gar nichts. Außer die Füße stillhalten und vertrauen.

Du ziehst nicht an den Pflänzchen, ob sie schon gewachsen sind, weil du weißt, dass du damit die Wurzeln ausreißt.

Du weißt, dass dort ein Lavendelbusch und hier ein Apfelbaum steht und behandelst/gießt sie entsprechend. Oder würdest du wieder zum Gärtner laufen und fragen, was es ist? Auch wenn du die Äpfel noch nicht siehst, es ist nun mal ein Apfelbaum und der wird Äpfel kriegen, basta.

Wenn du deine Intention gesetzt hast, ist sie in das Feld hineingegeben worden und wird das herausbringen, was in ihrer Natur liegt. Nur das Infragestellen, das wieder herausreißen, und besonders auch das Vergessen (was nichts zu tun hat mit Loslassen, sondern „ich weiß nicht mehr was ich gestern wollte, aber heute will ich das und morgen wieder was anderes“) führen dazu, dass die Saat, die du ausgesetzt hast, keine Früchte tragen wird.

Weiterhin wichtig ist es aber auch, bei deinen Intentionen zu bleiben. Alles, was dir gezeigt wird, gibt dir die Chance, eine Entscheidung zu treffen, was sich für dich richtig anfühlt.

Körperlich bedeutet diese Zeit also wieder achtsam zu sein, dir Ruhezeiten zu gönnen, Spannungen und Schmerzen als Umstrukturierung zu erkennen, und dich wieder ein wenig selbst zu verwöhnen.

Alles, was sich nun schon zeigt an Gelegenheiten, Erfüllung deiner Absichten, neuen Ideen, ist die erste Umsetzung deiner bisherigen inneren Ausrichtung. Natürlich können sich daraus neue Schritte ergeben, etwas, das in Aktion treten darf (und muss), damit darauf aufbauend das nächste und nächste und wieder nächste entstehen kann.

Hast du gemerkt, dass einige Themen inzwischen völlig bedeutungslos für dich geworden sind?

Selbst das Gefühl, es wäre einmal wichtig gewesen, scheint nicht mehr nachvollziehbar. Wenn ja, großartig! Durch die Veränderung deiner jetzigen Absicht, hast du deine Referenzpunkte auf eine andere Ebene verschoben. Das bedeutet, dein jetziger Standort ist wie ein Gitter mit anderen Punkten in deinem Leben verknüpft. Das ist die Infokarte „du bist hier“ mit den ausgezeichneten Wegen und Entfernungen zu den nächsten Markierungen. Stehst du nun an einer ganz anderen Stelle (Referenzpunkt) verändern sich die Wege und Entfernungen komplett, manche Orte sind von da auch nicht mehr miteinander verbunden, dafür tauchen andere auf. Also, wenn du deinen Standpunkt (also das, was du energetisch aussendest) verändert hast, fallen einige Wege und Orte weg, werden kürzer oder weiter, und neue tauchen auf. Das ist auch das, was ich in dem Artikel über Zeitlinien meinte, bei einem anderen JETZT verändern sich auch die Verknüpfungen zu Vergangenheit und Zukunft und verändern diese.
Ich finde, die Natur zeigt uns auch gerade diese Fülle der Möglichkeiten und was plötzlich erblüht und wächst. Schau dir einfach mal an, wie üppig die Bäume gerade wachsen, wie schön sie aussehen, wenn der Wind durch die Blätter weht! Es ist eine gute Gelegenheit, der Schöpfung für ihren Reichtum zu danken und zu fühlen, dass du ein Teil davon bist.

Nilex A’Rhan

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