Lebensrichtige Botschaft, # 280: „Die Bereinigung des Bewusstseins“, 19/8/19

So gut wie alle Menschen haben Probleme, haften aber so stark an der Ursache aller Probleme an, dass sie nicht in der Lage sind, sie zu lösen. Dadurch drehen sie sich im Kreis und kommen nicht weiter. Wenn du weiter kommen willst, brauchst du ein Ziel, dem du entgegenstreben kannst. Das Höchste aller Ziele ist die Persönlichkeit, die dein bester Freund ist. Er ist auch die Quelle der Energie, die dich dazu bringt, dich im Kreis zu drehen. Doch obwohl es Seine Energie ist, bleibt Er davon unberührt. Es ist auch nicht Sein Wille, dass du leidest. Das Leid geschieht nur, weil du Seinen Willen nicht anerkennst und lieber deinen Willen ausführst. Es ist also gewissermassen deine Entscheidung, und du kannst dich neu entscheiden – z.B. dafür, Ihm hingebungsvoll zu dienen. Dieser Dienst ist die Bestimmung deiner Seele, denn sie ist ein winziger Teil von Ihm, der auch Gott genannt wird. Wenn du wissen willst, was das Christusbewusstsein ist und wie und warum es deine Probleme löst, dann ist diese Botschaft für dich.

Arthos über Probleme, ihre Ursache und die Lösung, und was Krishna mit Christusbewusstsein zu tun hat. Lebensrichtige Botschaft 280.

Die Bereinigung des Bewusstseins

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Bild von Leandro De Carvalho auf Pixabay
Heute ist ein guter Tag, um deine Probleme zu lösen. Ursache aller Probleme ist die Verunreinigung des Bewusstseins. Wenn das Bewusstsein verunreinigt ist, gehen daraus unreine Schöpfungen hervor, das heißt: Schöpfungen, die nicht aus der reinen Tugend der Liebe heraus entstehen. Wenn nicht reine Liebe, sondern verunreinigte Nichtliebe der Auslöser feinstofflicher Bewegung ist, kann daraus im grobstofflichen Bereich nichts Gutes hervorgehen. Somit sind Probleme keine Fehler im Außen, sondern eine Störung im Innen. Um die Störung zu beseitigen, muss sie als solche erkannt und in Liebe umgewandelt werden. Damit das gelingt, ist es zuerst nötig, zu definieren, was Liebe wirklich ist, denn die meisten Menschen verstehen unter Liebe etwas, das sie haben wollen, nicht aber etwas, was sie geben wollen. Das, was nicht gegeben, sondern gewünscht oder verlangt wird, ist keine Liebe. Liebe ist selbstlos.
Wenn du dich nach Liebe sehnst, leidest du an einem Mangel an Liebe. Das liegt nicht daran, dass du keine Liebe erhältst, sondern daran, dass du keine Liebe gibst. Wenn du glaubst, Liebe sei etwas, das dir entgegengebracht werden soll, dann bist du im Grunde schon bei der Wurzel deiner Probleme angelangt – auch wenn du das vielleicht nicht so siehst und nicht wahrhaben willst.
Die Wurzel eines Problems versorgt das, was aus der Wurzel erwächst, mit Kraft, also mit Energie. Ohne Energie kann nichts wachsen. Die Energie wird aber nicht von dir erzeugt. Du kannst keine Energie erzeugen. Du kannst nur vorhandene Energie aufnehmen und kanalisieren, du kannst sie weiterleiten, also auf ein bestimmtes Ziel richten und sie somit lenken. Und das ist es, was du die meiste Zeit tust: Du lenkst Energie.
Das geschieht über deine Gedanken und Gefühle. Aus deinen Gedanken und Gefühlen entstehen Handlungen. Sie sind das Werkzeug der Energie, und du bist der Kanal, durch den die Energie fliesst. Mit deinen Handlungen setzt du Energie in Aktivität um, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Dabei merkst du nicht, dass diese Aktivität in den meisten Fällen einem Teufelskreislauf entspringt.
Dieser Teufelskreislauf ist nicht ganz einfach zu verstehen, da du dich nicht nur als Bestandteil, sondern sogar als Mittelpunkt dieses Kreislaufs empfindest. Du hast sozusagen Scheuklappen vor den Augen und glaubst, dass deine Aktivitäten notwendig und angebracht sind, da du dir von ihnen versprichst, dass sie zu dem Ergebnis führen, das du dir als Mittelpunkt deiner Handlungen und deiner Welt wünscht.
Der springende Punkt ist: Wenn du etwas tust, um etwas zu erhalten, handelst du eigensinnig und selbstsüchtig. Du willst etwas, und du tust das, was du für notwendig erachtest, um das Gewünschte zu bekommen. Das ist eine fruchtbringende Tätigkeit, darauf ausgerichtet, dass du etwas tust, um die Früchte deines Tuns ernten zu können. Die meisten erachten das als normal, was es aber aus Sicht der Seele nicht ist.
In den meisten Fällen dienen die Früchte dazu, deine Sinne zu befriedigen. Deine Sinne sind aber keine Bestandteile deiner Seele, sondern sie sind Bestandteile deines Körpers. Es sind die körperlichen Sinne, die du befriedigen möchtest, und nicht die höheren und reineren seelischen Sinne. Somit dienst du deinem Körper und nicht deiner Seele.
Das ist nur normal, wenn du dich für deinen Körper hältst und nicht für deine Seele. Du bist aber nicht dein Körper, sondern du bist die Seele. Die Seele ist in diesen Körper inkarniert. Sie ist das, was den Körper belebt. Wenn Sie aussteigt, bleibt das Fahrzeug stehen und verrottet. Man nennt diesen Vorgang Sterben, und das, was stirbt, ist das Fahrzeug, nicht aber der Fahrer. Der steigt einfach nur aus dem Fahrzeug aus und lebt weiter. Deine Seele ist der Fahrer des Gefährts. Verstehst du das Problem, das alle deine Probleme verursacht?
Du kümmerst dich um dein Fahrzeug, aber nicht um den Fahrer. Da du selber aber der Fahrer bist, vernachlässigst du deine Bedürfnisse – die Bedürfnisse der Seele, die dein wahres Selbst ist. Sie ist das aktive Prinzip, das das Fahrzeug belebt. Die Seele hat auch keine Angst davor, aus dem Fahrzeug auszusteigen. Das hat sie schon unzählige Male getan. Die Seele weiß, dass sie nach dem Aussteigen weiter existiert und in ein neues Fahrzeug einsteigt. Du aber fürchtest dich vor dem Aussteigen, da du dich nicht mit deiner Seele identifizierst, sondern mit dem Körper, dem Fahrzeug. Und so glaubst du, mit dem Aussteigen wäre alles vorbei. Dabei endet einfach nur eine Etappe deiner Seelenreise.
Die Seele sehnt sich nicht danach, etwas zu tun, um Dinge zu erhalten. Die Seele kann mit Dingen nichts anfangen. Daher lässt sie auch ohne weiteres alle Dinge zurück, wenn sie aus dem Fahrzeug aussteigt, und das macht ihr nicht das Geringste aus. Die Seele sehnt sich nach Erkenntnis. Sie sehnt sich danach, ihre Bestimmung zu erfüllen, und sie sehnt sich danach, nach Hause zurückzukehren. Sie kennt ihre Bestimmung, und sie kennt auch ihr Zuhause. Zumindest in ihrem reinen, also nicht verunreinigten Zustand.
Die Seele ist spirituell, nicht materiell. Wenn Sie aber in einen Körper inkarniert, begibt sie sich in die Materie – in die grobstoffliche Welt. Sie verlässt also die spirituelle, nicht-materielle Welt aus der sie ursprünglich kommt. Mit dem Verlassen der Nichtstofflichkeit und dem Eintreten in die Stofflichkeit verliert sie die Erinnerung an die antimaterielle Welt und an das, was sie wirklich ist. Dann wird sie mehr und mehr von den Verunreinigungen der materiellen Welt bedeckt.
Diese Verunreinigungen entstehen durch die Energie der materiellen Natur. Wenn die Seele als spirituelles Lebewesen von dieser Energie bedeckt wird, unterliegt sie der Energie. Sie möchte sie erkunden, möchte sie beherrschen, und sie möchte sie genießen. Mit dem Wunsch nach Genuss beginnt der Drang nach Kontrolle. Sie glaubt, die Energie kontrollieren zu können, da ihr die Kontrolle der materiellen Energie unendlichen materiellen Genuss verspricht, und diesen Genuss bezeichnest du dann als Glück.
Das ist aber kein wahres Glück, sondern nur eine vorübergehende Befriedigung. Das, was dabei befriedigt wird, ist nicht die Seele, sondern das falsche Selbst, das glaubt, es sei der Körper. Dieses falsche Selbst will haben, und wenn es bekommt, was es haben will, will es mehr davon. Das ist die Falle, in der du steckst, wenn du dich für dein falsches Ego hältst. Du glaubst, Ich bin das, und da dieses Ich im Mittelpunkt seiner materiellen Umgebung steckt, glaubst du auch Das ist meins. Du beanspruchst die Dinge und glaubst, dass sie dir gehören, wenn du sie erhältst.
Wenn du aber gar nicht dieses Ich bist, für das du dich hältst, wie kann dir dann etwas gehören? Es gibt nur einen Besitzer aller Dinge. Er ist derjenige, aus dessen Energie heraus sie manifestiert werden, so wie auch du als Seele aus seiner Energie manifestiert wurdest – wenn auch diese Energie eine andere ist als die, aus der die Dinge der materiellen Welt manifestiert werden. Er ist die Quelle aller Energien. Somit ist Er auch die Quelle der Energie, die du eigensinnig und selbstsüchtig auf deine materiellen Ziele lenkst.
Da du aber verunreinigt wurdest, als du dich in die materielle Welt begeben hast, kannst du das nicht erkennen. Und da du dich für den Mittelpunkt hältst, glaubst du, es sei deine Energie, mit der du deine Wünsche verwirklichst, und wenn du etwas tust, um etwas zu erhalten, gehört dir das dann auch. Das ist eine der Folgen der Verunreinigung, die in erster Linie eine Verunreinigung des Bewusstseins ist.
Als spirituelle Seele bist du reines Bewusstsein. Das reine Bewusstsein ist keine materielle Sache. Bewusstsein ist nichts Physisches, und es wird auch nicht von deinem Körper hervorgebracht. Ganz im Gegenteil: Das Bewusstsein taucht in den Körper ein und belebt ihn. Die Krux ist, dass sobald das Bewusstsein den Körper belebt, es von der materiellen Energie bedeckt wird. Damit ist es nicht mehr rein. Erschwerend kommt hinzu, dass zusätzliche Verunreinigungen aus vorherigen materiellen Erfahrungen, also vorangegangenen Leben, die in deiner Seele, dem Bewusstsein, gespeichert sind, übernommen werden, wenn keine Bereinigung stattfand. Diese Verunreinigungen sind Rückstände vorausgegangener Handlungen, die noch nicht ausgeglichen wurden.
Das Bewusstsein taucht also in den Körper ein und hat einiges an Gepäck dabei. Es erinnert sich aber weder an das Gepäck, noch an die vorherigen Erfahrungsreisen, und es weiss auch nicht, dass es verunreinigt ist. Und so beginnt es unbedarft ein neues Leben, das durch das mitgebrachte Gepäck erschwert oder erleichtert wird – je nach Inhalt der Koffer. Da es sich der Koffer aber nicht bewusst ist, hält es die Umstände des Lebens für Zufall – sofern es sich diesen Umständen überhaupt bewusst ist.
Und während sich das Bewusstsein dann immer mehr entwickelt, steht es die ganze Zeit unter der Beeinflussung von der materiellen Energie, wessen sich das Bewusstsein jedoch nicht bewusst ist. Es glaubt, die materielle Energie beherrschen zu können, wird dabei aber von ihr beherrscht. Das Bewusstsein unterliegt der Täuschung der materiellen Energie und verfängt sich in ihr.
Durch das Vergessen der Tatsache, dass du eine spirituelle Seele bist, tauchst du in die materielle Natur ein, die aus drei Erscheinungsweisen besteht und nimmst auch nur noch die materielle Natur wahr. Dadurch bist du gewissermassen in ihr gefangen, wirst durch sie bedingt und von ihr beherrscht – auch wenn du der Täuschung unterliegst, sie beherrschen zu können.
Die drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur sind die der Tugend, der Leidenschaft und der Unwissenheit. Während die Erscheinungsweise der spirituellen Natur reine Tugend ist, ist die Erscheinungsweise der Tugend der materiellen Natur durch Leidenschaft und Unwissenheit verunreinigt. Dadurch ist tugendhaftes Handeln auch keine Lösung deiner Probleme. Um die Probleme zu lösen, musst du dich von ihnen befreien, und die Befreiung kann nur stattfinden, wenn du in die reine Tugend zurückkehrst.
Eine Rückkehr in die reine Tugend ist nur möglich, wenn die Anhaftung an die materielle Natur gelöst wird und du dich stattdessen an die spirituelle Natur anhaftest. Dafür musst du die Identifikation mit dem falschen Ego aufgeben und dich wieder mit der spirituellen Seele identifizieren. Da du aber der materiellen Energie unterliegst, kannst du dich nicht ohne Weiteres mit der spirituellen Seele identifizieren, denn dein Geist und deine Intelligenz werden vom falschen Ego gesteuert, das verunreinigtem Bewusstsein unterliegt.
Du kommst also nicht umhin, dein Bewusstsein zu reinigen. Der Reinigungsprozess beginnt, wenn du dich von dem löst, was dein Bewusstsein verunreinigt. Solange du denkst: Das ist mein Körper, und alles in Beziehung zu diesem Körper gehört mir, unterliegst du den Trieben, Süchten, Vorlieben, Abneigungen und Sehnsüchten deines falschen körperlichen Selbst. Dann ist die Verunreinigung deines Bewusstseins wie ein undurchdringlicher Nebel.
Du kannst diesen Nebel nur durchdringen, indem du dich über die niederen Instinkte wie Essen, Schlafen, Verteidigen und Paaren erhebst und aufhörst, materiellem Genuss nachzujagen. Das ist ein krankhafter Zustand, und dieser Zustand ist es, der das Bewusstsein vernebelt. Dich darüber zu erheben bedeutet nicht, nichts von all dem mehr zu tun, sondern diese Dinge nicht länger zum Inhalt und Ziel deines Lebens zu machen.
Du kannst dem, was dir materielle Befriedigung verspricht, entsagen und dich stattdessen dem wahren spirituellen Frieden zuwenden. Dieser spirituelle Frieden ist keine Leere, sondern Fülle. Es ist kein Auflösen im Nichts, sondern das individuelle Entfalten deiner Seele in ihre wahre Bestimmung. Es geht nicht um das Erlangen einer vorübergehenden Illusion von Glück, sondern um das Erreichen ewiger Glückseligkeit. Das ist das Ziel, und dieses Ziel entspringt der Liebe.
Wie bereits anfangs gesagt, ist Liebe nichts, was du erhältst, wenn du etwas bestimmtes tust, sondern etwas, was du selbstlos gibst. Also gilt es, bedingungslos zu lieben. Da du dich von der Materie lösen willst, hilft es auch nicht, wenn du dir etwas Materielles suchst, das du lieben kannst. Das bindet dich nur an die Materie.
Das, was du lieben kannst, ist das, was das lohnenswerteste Ziel der Liebe ist: Gott, die Quelle der Liebe. Entsage aller Nichtliebe und hafte dich an das höchste Ziel der Liebe an. Das höchste Ziel ist nicht unpersönlich, sondern es ist eine Persönlichkeit: die Höchste Persönlichkeit Gottes. Wenn du dich Ihr wirklich hingibst, löst du dich von allem, was geringer ist als Sie.
Die Hingabe an Gott geschieht Schritt für Schritt, und mit jedem Schritt läuterst du deine Sinne. Aus materiellen Tätigkeiten werden transzendentale Tätigkeiten, und je mehr du an das Ziel der transzendentalen Liebe, Gott, anhaftest, desto mehr läuterst und bereinigst du auch dein Bewusstsein. Die Unwissenheit und die Leidenschaft verschwinden und werden durch Tugend ersetzt, bis du dich durch selbstlose Hingabe auch darüber erhebst und die Reinheit der Tugend erfährst.
Diese Erfahrung ist die Erfahrung wahrer Liebe, denn du liebst dann nicht mehr scheinbar und selbstsüchtig, sondern wahrhaftig und selbstlos. Dein einziger Wunsch ist es, Gott zu erfreuen und Ihm zu dienen. Das ist der Dienst deines wahren Selbst, der Seele, die du bist und kein Dienst deines falschen Egos an deinem Körper mit seinen Sinnen und der materiellen Welt und ihrer Energie. Der hingebungsvolle Dienst an der Höchsten Persönlichkeit Gottes wird Bhakti-Yoga genannt, und durch Bhakti-Yoga verbindest du dich bewusst mit dem Herrscher und Besitzer des Körpers, von dem du ein winziges Teil, eine Zelle, bist und gehst eine innige Beziehung mit Ihm ein.
Gott, der Herrscher und Besitzer des allumfassenden Körpers befindet sich als ein Aspekt in deinem Herzen. Dieser Aspekt Gottes heisst Paramatma und ist die Überseele, das Höchste Selbst, das sich im Herzen eines jeden Lebewesens, aber auch in jedem Atom befindet. Das Paramatma ist der lokalisierte Aspekt Gottes. Ein weiterer Aspekt Gottes ist das Brahman, Seine unpersönliche spirituelle Ausstrahlung, der unendliche Ozean der Energie, die für viele ein lohnenswertes Ziel darstellt, die aber nicht das wahre und höchste Ziel ist. Das wahre und höchste Ziel ist die letztliche Erkenntnis der absoluten Wahrheit: Bhagavan, oder die Höchste Persönlichkeit Gottes. Der Name dieser Persönlichkeit, die auch unzählige weitere Namen hat, lautet Krshna, und wenn du im hingebungsvollen Dienst an Krshna, dem Herrn, beschäftigt bist, bist du im Krshna-Bewusstsein.
Ein anderes Wort für Krshna-Bewusstsein lautet Christusbewusstsein. Das ist das reine Bewusstsein der selbstlosen Hingabe an Gott. Du wirst niemals Christusbewusstsein erlangen, wenn du spirituellen Konzepten und Theorien, die den Köpfen von Menschen entspringen, deren Bewusstsein verunreinigt ist, hinterher jagst. Diese beschäftigen nur dein Ego, das die von ihm gesteuerte Intelligenz verwendet, um deinen Geist auf die Sinne und somit die Materie zu lenken und dich daran zu binden.
Der einzige Weg ins Christus- bzw. Krshna-Bewusstsein besteht im hingebungsvollen Dienst am Ziel deiner Liebe. Um Krshna lieben zu können, musst du ihn als Persönlichkeit erkennen und dich dieser Persönlichkeit zuwenden. Das kannst du tun, indem du von Ihm und Seinen Tätigkeiten hörst oder liest, indem du über Ihn meditierst, dich an Ihn erinnerst, zu Ihm betest, Ihm hingebungsvoll dienst, indem du Ihm alle deine Gedanken, Gefühle und Handlungen widmest, da er dein vertrautester Freund ist, oder indem du Seine heiligen Namen chantest, also singst bzw. rezitierst.
Gerade im derzeitigen Kali-Yuga ist das Chanten der heiligen Namen der einfachste und effektivste Weg, dein Bewusstsein zu reinigen, dich von allen materiellen Anhaftungen zu lösen und dich mit Gott zu verbinden. Wenn du hingebungsvoll seine Namen singst oder rezitierst, dabei auf den Klang achtest, der mit Gott, dem Absoluten, identisch ist, und keine anderen Gedanken, als die an Gott selbst dabei hast, dann bist du dir Gottes und Seiner Vollkommenheit bewusst, und dieses Bewusstsein ist das, was all deine Probleme löst. Daher:
Hare Krshna, Hare Krshna, Krshna, Krshna, Hare, Hare,
Hare Rama, Hare Rama, Rama, Rama, Hare, Hare.
Im Licht der Wahrheit der Liebe
Andreas