Mit Arthos durch das Jahr, Tagesbotschaft 27. November

Heute ist ein guter Tag, um dich voll und ganz Gott hinzugeben. Diese Hingabe ist das einzige, das deine Probleme löst. Diese Hingabe ist das einzige, das dich aus deinen Illusionen befreit. Diese Hingabe ist das einzige, das dich glücklich macht. Dich voll und ganz Gott hinzugeben bedeutet nicht, dich selber aufzugeben. Es bedeutet, die Illusion aufzugeben, dass du die materielle Welt beherrschen, dass du Gott sein und dass du ohne Gott glücklich werden kannst.

Diese Illusion ist die Illusion der maya, der materiellen Energie. Es ist keine Illusion einer materiellen Welt, die sehr real ist, und die ihre Ursache, ihren Sinn und Zweck hat. Die Ursache der materiellen Welt ist nicht materiell, und der Sinn und Zweck liegt ebenfalls nicht im Materiellen. Die verblendende materielle Energie zieht dich in die Illusion hinein, damit du die Möglichkeit hast, dir darüber bewusst zu werden. Die Illusion besteht nicht aus der Umgebung und auch nicht aus Materie. Die Materie ist real, ebenso wie die Umgebung – auch wenn beides nicht ganz das ist, was es zu sein scheint. Die Illusion besteht aus deiner Identifikation. Du identifizierst dich mit dem, was nicht wahr ist.

Die absolute Wahrheit ist die ewige Wirklichkeit. Die Wirklichkeit geht aus dem, der wirkt, hervor. Der, der wirkt, ist die Höchste Persönlichkeit Gottes, das ursprüngliche Individuum, der Vater, aus dem alle Kinder hervorgegangen sind. Du hast einen Vater, dein Vater hat einen Vater, und auch der wiederum hat einen Vater. Das ist sicherlich nachvollziehbar. Wenn du das bis zum allerersten Anfang, dem Ursprung, zurückverfolgst, gelangst du zum ersten Vater. Er ist es, dem dich dich hingeben könntest.

Wenn du dich der höchsten Persönlichkeit Gottes hingibst, begibst du dich in deine natürliche Position: als Kind deines ursprünglichen Vaters. Das heisst nicht, dass du leiden musst, wenn du dich Ihm hingibst – ganz im Gegenteil: du begibst dich auf den Weg aus dem Leid heraus, der ins Glück hinein führt. Du wirst glücklich, weil es das ist, wofür deine Seele geschaffen ist. Du bist die Seele, die ein winziger Funke des Göttlichen Vaters ist. Er ist kein schwammiges Etwas, kein theoretisches Konzept und kein Produkt einer religiösen Fantasie. Gott ist die Ursache aller Ursachen, die ursprüngliche Persönlichkeit und das Höchste Individuum.

Dich Ihm hinzugeben bedeutet nicht, diese Welt zu verlassen und all deine Tätigkeiten zu beenden, um etwas Neues zu tun. Es bedeutet, dass du alles, was du tust, für Ihn tust und nicht länger für dich. Stell dir einmal vor, wie es wäre und was sich verändern würde, wenn du deine Handlungen nicht mehr durchführst, um dich glücklich zu machen. Du kannst dich durch deine Handlungen ohnehin nicht glücklich machen, da du nicht das letztendliche Ziel deiner Handlungen bist. Aber du kannst Gott glücklich machen, indem du für Ihn handelst, und zwar in allem, was du tust. Wenn du handelst, um Gott glücklich zu machen, handelst du aus Liebe, und wenn du aus Liebe handelst, machen dich deine Handlungen ebenfalls glücklich, denn sie verpuffen nicht mehr, indem sie auf materielle Ziele gerichtet sind, sondern bringen nun alles zum Erblühen.

Das Glück liegt einfach darin, dass du deine Bestimmung als Seele erfüllst, und wenn du diese Bestimmung erfüllst, macht dich das glücklich. Es ist kein materielles Glück, sondern spirituelles Glück. Materielles Glück ist wenn überhaupt, dann immer nur von sehr kurzer Dauer. Die materielle Welt ist ein Ort des Leids, geschaffen, um Leid und nicht um dauerhaftes Glück zu erfahren. Dauerhaftes Glück ist eine spirituelle Angelegenheit, und so ist vorübergehendes materielles Glück eine Illusion. Tatsächliches spirituelles Glück hingegen ist immer die Wirklichkeit.

Wenn du dich voll und ganz Gott hingibst, verleihst du deinem Leben wieder den Sinn, den es ursprünglich hat. Der Zweck allen Lebens ist es, glücklich zu sein. Um glücklich zu sein, müssen wir lernen, zwischen Glück und nicht Glück zu unterscheiden, und dafür müssen wir beides erfahren. Wenn wir herausfinden, was Glück und was Nicht-Glück ist und dann dem Nicht-Glück den Rücken zukehren und uns dem Glück zuwenden, bestimmt das Glück unser Leben und nicht mehr das Nicht-Glück. Das ist eigentlich ganz einfach. Was es kompliziert macht, ist unsere falsche Identifikation und unser falscher Glaube. Wir glauben nicht an Gott, aber wir glauben an die Materie. Wie sollen wir so Glück finden, und wie sollen wir so glücklich werden? Das ist, als würden wir uns einen Eimer Sand besorgen, um unseren Durst zu löschen.

ICH BIN das Teil des Ganzen, das sich wieder ins Ganze einfügt.

https://www.lebensrichtig.de/tagesbotschaft/id-1127.html

Bild von ATDSPHOTO auf Pixabay

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