Mit Arthos durch das Jahr Tagesbotschaft 12. Dezember

Heute ist ein guter Tag, um das Spiel der Spaltung zu beenden. Du kannst dies zwar nicht für die gesamte Menschheit tun, aber du kannst es für dich und dein Umfeld tun, indem du nicht mehr spaltest und jeden Versuch, weitere Spaltung zu erzeugen, unterbindest. Auch wenn das derzeitige Kali-yuga das Zeitalter der Spaltung ist, so bedeutet das nicht, dass es keine andere Möglichkeit gibt, ausser zu spalten.

Es gibt eine andere Möglichkeit, und die beruht auf Liebe. Wenn du liebst, spaltest du nicht. Du siehst hin und unterscheidest, aber du verurteilst nicht die Menschen, die falsch handeln, indem sie böses tun, sondern du verurteilst nur die sündhaften Handlungen. Liebe ist eine Meisterprüfung. Du bestehst sie nicht, wenn du wegschaust und die Dinge schönredest, und du bestehst sie nicht, wenn du einen Feldzug gegen alle anderen Meinungen beginnst oder einem solchen beitrittst.

Atme und bleibe ruhig und sachlich. Sobald wegen schlechter Taten aufkommende Emotionen auf die Menschen gerichtet werden, die derartige Taten begehen, wird ein Same gesät, der giftige Früchte wachsen lässt. Am Ende wirst du derjenige sein, der diese Früchte kosten wird. So verständlich es sein mag, wenn du aufkommenden Zorn auf die Menschen projizierst, die es deiner Meinung nach verdient haben, verurteilt zu werden, fällst du aus der Liebe.

Dass heisst nicht, dass nicht Gerechtigkeit walten soll. Gerechtigkeit waltet ohnehin – auch wenn es in der heutigen Zeit nicht so aussieht. Aber du kennst niemals die ganze Geschichte. Du kennst die Vergangenheit anderer nicht, und du kennst deren Zukunft nicht. Es ist auch nicht deine Aufgabe zu verurteilen. Deine Aufgabe ist es, Samen der Liebe zu säen.

Und das kannst du tun, selbst wenn ein anderer schlecht, falsch oder böse handelt. Hasse die Sünde aber liebe den Sünder – so lautet die Regel, wenn du die Prüfung der Liebe bestehen willst. Ein Teil der Prüfung ist es, dich zu wehren, wenn du angegriffen wirst und dich für das Gute und vor allem für die Wahrheit einzusetzen. Dafür kannst und solltest du auch kämpfen. Aber dieser Kampf besteht nicht aus Spaltung, sondern aus Wahrhaftigkeit.

Sobald du in den allgemeinen Verurteilungsterror einsteigst, bist du im Krieg. Wenn du dieses Schlachtfeld einmal für eine Weile verlässt, um dir anzusehen, was dort für eine Schlacht geschlagen wird, wirst du feststellen, dass sich nur Armeen gegenüberstehen, die jeweils ihre eigenen Einseitigkeiten vertreten und gegen alle anderen Armeen, die wiederum andere Einseitigkeiten vertreten, ankämpfen. Das, was mit der eigenen Weltanschauung, dem eigenen Glauben und – ich muss es leider so sagen – der eigenen Unwissenheit nicht übereinstimmt, muss bekämpft und vernichtet werden.

Die meisten Einseitigkeiten entsprechen dabei nicht einmal der Wahrheit und werden bewusst geschürt. Oftmals werden sogar gegensätzliche Einseitigkeiten von denselben Dritten geschürt, die an der Schlacht nicht teilnehmen, aber von der Schlacht profitieren.

Die Medien sind PR-, Meinungsbildungs- und somit Bewusstseinsformungsinstrumente, die von denen gesteuert werden, die von Krieg, Kampf, Spaltung und Leid profitieren. Solange du auf dem Schlachtfeld stehst und mitkämpfst, bemerkst du das nicht, aber sobald du aus der gängigen Spaltungsepidemie aussteigst, siehst du, wie sich lauter Soldaten, die keine Ahnung von der Wahrheit haben, gegenseitig die Köpfe einschlagen. Alle Köpfe mit anderem Inhalt müssen weg – so lautet das Motto der Spaltenden.

Liebe ist das Gegenteil von Spaltung. Liebe vereint – auch dort, wo unterschiedliche Meinungen vorherrschen. Alle diese unterschiedlichen Meinungen sind möglich, weil es eine absolute Wahrheit gibt, ohne die es keine relativen Realitäten gäbe. Diese absolute Wahrheit ist der oberste Richter – der einzige, der die Lebewesen überhaupt verurteilen kann, da er an all ihren Gedanken, Gefühlen und Handlungen teilnimmt. Er beobachtet das Geschehen, und Er lenkt das Geschehen. Er lässt zu, was nötig ist, da es so gewollt wird, aber Er greift auch ein, um jeden Einzelnen auf den rechten Weg zurückzuführen.

Wie diese Eingriffe aussehen, bleibt Ihm überlassen, der Besitzer aller Welten und Herrscher über alle Lebewesen ist, die alle winzige Teilchen von Ihm sind. Du solltest dich nicht grösser machen als du bist und dich nicht selber zum Besitzer aller Welten und Herrscher über andere Lebewesen aufspielen. Das ist lächerlich. Bestehe lieber deine Meisterprüfung, denn darum bist du hier.

ICH BIN das Vertrauen auf die vollkommene Gerechtigkeit Gottes und erfülle meine Rolle im grossen Plan.

https://www.lebensrichtig.de/tagesbotschaft/id-1212.html

Bild von ThePixelman auf Pixabay

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