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Anja Reiche; Ich fordere die Stabsübergabe

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Anja Reiche; Ich fordere die Stabsübergabe

Anja Reiche·18. Mai 2021, 7:58 Uhr·3 Minuten

Hast du die Stabsübergabe schon mal eingefordert vom Leben? Hast du dich bewusst und komplett dafür entschieden, dein Zepter wieder selbst in die Hand zu nehmen?

So viele wollen, dass sich die Regierung verändert, aber wie könnte das genau aussehen? Für meine Begriffe nützt eine neue Partei alleine nichts. Es reicht nicht, Abgeordnete auszutauschen. Natürlich wäre es sehr zuträglich, wenn da wahrlich liebende, wohlwollende Menschen säßen, aber DIE Lösung ist es nicht.

Es kann nur so aussehen, dass jeder wieder die Regierung für sich selbst wird. Ja, es ist Zeit für die Stabsübergabe, aber nicht an neue Führungskräfte, sondern jeder darf seinen Stab wieder selbst in die Hand nehmen, sich die Krone aufsetzen, sein inneres Wissen wieder annehmen und danach handeln und leben.

Die Macht muss zu einem jeden Einzelnen direkt zurück. Da wird es keine „Vertretung“ mehr für dich geben, niemand, der „in deinem Sinne“ handelt. Du bist in der Verantwortung, für dich einzutreten, deine Werte zu vertreten.

Niemand muss wissen, wie sich diese neue Welt letztlich wirklich sortiert und wer wann was wo macht. Wenn jeder in jedem Moment seinem Herzen folgt, ergibt sich das ganz von alleine. Der, der Lust hat, Gemüse anzubauen, wird das tun. Der, der seine wahre Freude daran hat, sich mit Energieversorgung zu befassen, wird das tun. Der, der gerne Kinder mit auf die Reise nimmt und hilft ihnen ins Erwachsenwerden zu helfen, wird das tun. Ganz automatisch. Und so fällt alles von alleine an seinen Platz.

Ich kann nicht wirklich wissen, was für andere gut ist. Niemand kann es allen recht machen. Deswegen kann eine neue Regierung auch letztlich nur scheitern. Aber jeder kann es sich und seinem Herzen recht machen. Das ist etwas, was geht und was konkret jeder einzelne tun kann. JETZT.

Vor einigen Tagen habe ich diese Stabsübergabe für mich eingefordert. Ausdrücklich habe ich das Zepter zu mir zurückgenommen und alle aus der Verantwortung für mich entlassen. Da war kurz Schnappatmung. Hab ich wirklich „Recht“? Weiß ich tatsächlich wie Leben funktioniert? Der Kosmos? Klappt das mit der Menschheit so, wie ich das in mir fühle? Bin ich bereit für diese Verantwortung?

Schnell wurde mir klar, dass ich es ja nicht für alle wissen muss, sondern nur für mich. Und da geht der Weg lang. Mein System hat sich sofort entspannt. So viele Fragen muss ich gar nicht beantworten können. MEINE Fragen kann ich aber immer beantworten. Ich kann immer sagen, was ich brauche, was ich beitragen kann, wer ich sein möchte, wie ich leben will, was jetzt durch mich in die Welt möchte. In jedem Moment.

Es geht nicht darum, neue Leader zu installieren. Es geht darum, dass ein jeder für sich selbst ein guter Leader ist und die Seele vorausgehen zu lassen.

Ja, ich bin bereit dafür, mich selbst zu führen. Ja, ich bin bereit für all die Verantwortung für mich und meine Macht. Ja, ich bin bereit volle Lotte nur noch mir selbst, meinem höheren Selbst, zu folgen, ins Nichtwissen zu gehen und doch irgendwie zu wissen. Ja, ich nehme meine Macht an. Ja, ich gehe voll und ganz für mich. Ja, ich vertraue mir und der kosmischen Intelligenz, die durch mich wirkt, die ich bin. Ja, ich bin bereit für die Stabsübergabe an mich, für mich, an jeden Einzelnen für sich selbst. Ich nehme mein Zepter zurück zu mir.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

[https://www.anja-reiche.de/2021/05/ich-fordere-die-stabsubergabe.html]


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