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„Schäme sich, wer kann!“ Oder – warum die Pandemie längst vorbei ist.

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„Schäme sich, wer kann!“ Oder – warum die Pandemie längst vorbei ist.

Allgemein·27. März 2022, 22:00 Uhr·3 Minuten

Warum die Pandemie nun ganz offiziell vorbei ist, wir mehr „Schein-Heiligenscheine“ brauchen und welche politische Einstellung der Killer-Virus besonders schätzt – damit befasst sich unsere Redakteurin Edith Brötzner in diesem Wochenkommentar.  https://rumble.com/embed/vvus7r/?pub=ssdyd

Ein Kommentar von Edith Brötzner

Wo ist er denn nur? Wo ist er denn,… mein Heiligenschein… Aaaah genau. Heiligenscheine sind ausverkauft. Nach dem erfolgreichen „We Stand with Ukraine“-Konzert in Wien am 19. März müssen die Heiligenscheine erst wieder nachproduziert werden. Und die Speibsackerl auch. Dringend. Mal ganz ehrlich. Glaubt noch irgendjemand an die Corona-Schmäh-Maßnahmen? Nach der ausgelassenen „Licht ins Dunkel – Gala“ während des Lockdowns, dem „Freedom Day“ vom 5. März, der nicht mal das Haltbarkeitsdatum einer Packung Milch hatte, verarscht man die hörige Menschheit nun munter weiter mit dem Spenden-sammel-Konzert für die Ukraine in Wien.

Maskenloser Bundespräsident auf Ukraine-Konzert ohne Corona-Maßnahmen

Während die 40000 feierwütigen Besucher im Mainstream als Helden hochgelobt wurden, konnte man im Livestream die „Corona-Schutzmaßnahmen“ ausgiebig bewundern: Es gab schlicht und ergreifend keine. Weder Abstand noch Masken waren zu sehen. Der Virus scheint also von einer politischen Korrektheit abhängig zu sein. Dieses Phänomen war bereits mehrfach zu beobachten im vergangenen Jahr. Sowohl auf der „Blacklive Matters“ Kundgebung als auch auf der „LGBTQ“ Kundgebung wurden Maßnahmenverstöße großzügig toleriert. Auch medial werden solche Kundgebungen und Veranstaltungen hochgelobt und heiliggesprochen. Keine Gnade kennt man hingegen für jene Menschen, die das ewige politische Schildbürgertheater längst durchschaut haben und für ihre Freiheit und Grundrechte auf die Straße gehen. Sie werden regelmäßig hart abgestraft, als „Gefährder“ beschimpft und in den Medien als Aluhutträger, Verschwörungstheoretiker, Demokratiefeinde und Nazis beschimpft.

Körperliche Unversehrtheit und Neutralität Österreichs nicht wichtig?

Während die Freiheit, Integrität und Vielseitigkeit in Österreich immer großgeschrieben wurde, setzt man nun seit zwei Jahren in meinem geliebten Heimatland massiv auf Spaltung und Denunziantentum. Beschimpft wird, wer von der Politik und dem Mainstream zum Abschuss freigegeben wurde. Ausgeschlossen werden jene, die der Trend gerade vorgibt. Wer den „Gehorsamsfetzen“ vorm Gesicht verweigert, seine Kinder vor diesem Wahn schützt, sich keine Gensubstanz spritzen lässt und auch russische Mitbürger nicht anspucken möchte oder vielleicht selber russische Wurzeln hat, wird gnadenlos gesteinigt und vernadert. Während sich unser Bundespräsident lieber Gedanken dazu machen sollte, wie es um die immerwährende Neutralität Österreichs oder um die körperliche Unversehrtheit der Österreicher steht, verkriecht er sich lieber schweigend im Raucherkammerl.

Worauf die Öffentlichkeit nicht schaut…

Laut wird er nur, wenn er beim hochgelobten Konzert in Wien den russischen Präsidenten dazu aufruft, den Krieg zu stoppen und diesen darauf hinweist, dass die Menschen in der Ukraine jene Werte verteidigten würden, die für uns alle wichtig seien. Ob wirklich „alle“ seiner Meinung sind und dieselben Werte haben, bezweifle ich an dieser Stelle ernsthaft. Wenn man den Stolz der Ukraine auf ihr gelobtes Asow-Bataillon bedenkt – eine brutale Truppe, die sich unverblümt mit Hakenkreuzen und einigen anderen nationalsozialistischen Symbolen schmückt – frage ich mich, ob unser Herr Bundespräsident nicht alleine mit seiner Wertvorstellung dasteht.

Einstehen für die Ukraine statt für die eigenen Kinder?

Weiterlesen im Originalbeitrag: https://report24.news/scheinheiligkeit-pur-pandemie-ist-vorbei-bundespraesident-pfeift-auf-corona-massnahmen/?feed_id=13993

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