Du wählst, was du siehst. Nicky Hamid

Was all das betrifft, was gerade geschieht – all die Verschwörungen, Pläne und Gegenpläne – ich bin nicht blind.

Lass mich dir sagen: Vor einigen Jahren habe ich mich bewusst entschieden, durch bilokale Wahrnehmung die Korridore jener unterirdischen Gefängnisse zu betreten, in denen tausende unschuldige, entführte Kinder aus aller Welt unaussprechlichen Grausamkeiten ausgesetzt sind.

Wie hätte ich als Mensch nicht zutiefst erschüttert sein sollen? Wie hätte ich nicht Verzweiflung, Schmerz, Trauer, Wut und eine brennende Empörung fühlen sollen? Wie hätte ich jemals einfach wegsehen können?

Und doch … ich habe nicht das Bedürfnis, dorthin zurückzukehren, auch wenn ich diesen Ort nicht vergesse.

Ich höre auf mein Herz. Ich folge meinem inneren Wissen. Und so lebe ich in einer anderen Zeitlinie – mit beiden Füßen auf der Erde, beobachtend, liebend und handelnd, im Einklang mit dem, was ich sehe und erkenne.

Der neue Anfang ist so nah. Ich kann ihn sehen. Ich kann ihn fühlen. Ich kann ihn schmecken. Ich weiß, dass er da ist.

Die Welt der bewussten Form ist wie ein Film. Und ich darf wählen, was in meiner Version dieses Films erscheint.

Ich entscheide mich, furchtlos zu leben, entschlossen und klar.

Ich blende nichts aus, nur weil es mir nicht gefällt – und dennoch verliere ich niemals aus dem Blick, was ich aus ganzem Herzen wähle.

Wenn du dich entscheiden möchtest, dich zu fürchten, dann ist auch das deine Wahl.

Doch was wählst du wirklich?
Die lebendige, liebende Präsenz, die aus deinem Innersten strömt?
Oder die Geschichten und Bilder, die andere über ihre eigene Version des Films erzählen?

So einfach ist es.

Doch der alte Mensch glaubt nicht, dass es so einfach sein kann. Und so entstehen Schleifen aus Selbstzweifel, aus dem Bedürfnis, die eigene Realität von außen definieren zu lassen – oder aus dem Kampf gegen etwas, das scheinbar bekämpft werden muss.

Doch solange die Realitäten anderer von Angst genährt sind, nähren sie auch die Kreisläufe von Verwirrung und Zweifel.

All das endet in dem Moment, in dem du es entscheidest.
In dem Moment, in dem du deinen Blick auf das ewige Licht richtest – das in dir und um dich ist.

Wenn du erkennst, dass dies ein Film ist – und dich in jedem Augenblick bewusst, klar und entschlossen darauf ausrichtest, dein höchstes Licht zu verkörpern, in jedem Gedanken, in jedem Wort, in jeder Handlung –

dann, und nur dann, beginnt der Albtraum zu verblassen und sich aufzulösen.

Unsere Reise ist eine unendliche Spirale – vom Selbst zum Ganzen, zum Einen.

Und auf diesem Weg wirst du Teil der Geburt eines neuen goldenen Zeitalters für die Erde und für die gesamte Menschheit.

Eine Welt, in der Freiheit und liebevolle Güte in allem sichtbar werden, was wir gemeinsam erschaffen.

Gott ist die Liebe in deinem Herzen.

Und ich liebe dich so sehr.

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© Übersetzung Rosi https://www.esistallesda.de