Ich habe gerade Spielbergs Disclosure Day gesehen | Interview mit David Icke I (Rosi/esistallesda.de – War eben auch im Kino und schließe mich David an)

David Icke behauptet, Steven Spielbergs neuer Film „Disclosure Day“ sei eine Psyop – eine psychologische Operation -, um die öffentliche Meinung über Außerirdische zu manipulieren. Er erklärt, warum man dem Film (und der Regierung) nicht glauben sollte und was wirklich hinter „Disclosure“ steckt.

Links zu David Icke:

Website: https://davidicke.com

Medienplattform: https://ickonic.com

YouTube:    / @davidicke-m9i  

Hinweis: Alle weiterführenden Informationen, Verlinkungen, Empfehlungen sowie eventuelle Angebote der von David Icke im Video genannten Informationen sind ausschließlich über die Originalquelle abrufbar.

Bitte nutze dafür den hier angegebenen Originallink zum Video: https://www.youtube.com/@InspiredChannel


© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de  

Anmerkung: Das Video/Gespräch dreht sich weniger um den Film selbst als um David Ickes Sicht auf Bewusstsein, Manipulation, Glaubenssysteme und die Frage, wer wir wirklich sind.

Disclosure Day und die Frage nach unserer Wirklichkeit

Im Gespräch über Steven Spielbergs neuen Film „Disclosure Day“ geht David Icke weit über eine klassische Filmkritik hinaus. Für ihn ist der Film nicht einfach Unterhaltung, sondern Teil einer viel größeren Diskussion über Wahrnehmung, Wahrheit und Bewusstsein.

Bereits zu Beginn macht Icke deutlich, dass er den Film als eine Form der Irreführung betrachtet. Seiner Ansicht nach werden die Zuschauer in eine bestimmte Richtung gelenkt. Während der Film diejenigen, die Informationen über außerirdische Präsenz angeblich zurückhalten, als die Bösewichte darstellt, werden nichtmenschliche Wesen überwiegend als wohlwollend und empathisch präsentiert. Genau darin sieht Icke die eigentliche Botschaft des Films.

Für ihn ist die zentrale Frage nicht, ob außerirdisches Leben existiert. Davon ist er überzeugt. Vielmehr fragt er, welche Geschichte den Menschen darüber erzählt wird und warum gerade jetzt.

Icke vertritt die Auffassung, dass politische Institutionen, Medien, große Konzerne und andere Machtzentren seit jeher versuchen, die Wahrnehmung der Menschen zu beeinflussen. Wer die Wahrnehmung kontrolliere, kontrolliere letztlich auch das Verhalten der Bevölkerung. Deshalb sei es entscheidend zu verstehen, dass Informationen, die öffentlich präsentiert werden, immer auch einem bestimmten Zweck dienen können.

In seiner Analyse des Films erkennt er zwei mögliche Wege, wie das Thema Außerirdische genutzt werden kann. Der erste Weg wäre die Erzeugung von Angst. Menschen könnten überzeugt werden, dass eine äußere Bedrohung existiert, vor der sie geschützt werden müssen. Der zweite Weg besteht darin, außerirdische Wesen als Retter und Helfer darzustellen. Genau diesen Weg erkennt er in Spielbergs Film. Die Zuschauer sollen Mitgefühl entwickeln und die Vorstellung akzeptieren, dass diese Wesen der Menschheit wohlgesonnen sind.

Doch Icke sieht die Sache wesentlich komplexer. Nach jahrzehntelanger Beschäftigung mit diesem Thema ist er überzeugt, dass die wahre Geschichte nicht in einfachen Kategorien von Gut und Böse erzählt werden kann. Er spricht von nichtmenschlichen Einflüssen, die seiner Ansicht nach seit sehr langer Zeit auf die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft einwirken. Für ihn sind diese Kräfte keineswegs die wohlwollenden Retter, als die sie möglicherweise dargestellt werden.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs richtet sich der Blick immer stärker auf das menschliche Bewusstsein. Icke erklärt, dass Menschen oft in starren Glaubenssystemen gefangen seien. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um Religion, Politik, Wissenschaft oder andere Weltanschauungen handelt. Sobald Überzeugungen nicht mehr hinterfragt werden, entstehen geistige Grenzen. Der Mensch hört auf zu forschen, zu fühlen und neue Möglichkeiten zuzulassen.

Wahres Erwachen beginnt für ihn dort, wo diese Begrenzungen aufgelöst werden. Es beginnt mit der Bereitschaft, die eigene Sichtweise immer wieder zu überprüfen und offen für neue Erkenntnisse zu bleiben. Anstatt nach endgültigen Antworten zu suchen, lädt er dazu ein, Fragen zu stellen und die eigene Wahrnehmung zu erweitern.

Ein besonders interessanter Teil des Gesprächs beschäftigt sich mit zwei unterschiedlichen Bewusstseinsfeldern. Icke beschreibt ein unendliches Feld des Bewusstseins, das jedem Menschen zugänglich sei, wenn er seine Wahrnehmung erweitert. Gleichzeitig spricht er von einem begrenzten Informationsfeld, das Menschen in Angst, Kontrolle und Unwissenheit halten soll. Nach seiner Auffassung entscheidet die innere Ausrichtung darüber, mit welchem dieser Felder wir uns verbinden.

Auch den menschlichen Körper betrachtet er aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Er beschreibt ihn als eine Art biologischen Computer mit körperlichen und psychologischen Programmen. Viele unserer automatischen Reaktionen, Ängste und Verhaltensmuster würden aus diesen Programmen entstehen. Erst wenn wir uns unserer tieferen Natur bewusst werden, können wir beginnen, diese automatischen Muster zu durchbrechen.

Immer wieder kehrt das Gespräch zu einer zentralen Frage zurück:

Wer sind wir wirklich?

Für Icke liegt darin der Schlüssel zu jeder Form von Freiheit. Solange Menschen sich ausschließlich über ihre gesellschaftlichen Rollen, ihre politischen Ansichten oder ihre religiösen Überzeugungen definieren, bleiben sie leicht manipulierbar. Erst wenn sie erkennen, dass ihr wahres Wesen weit über diese Identitäten hinausgeht, beginnt ein echter Bewusstseinswandel.

Zum Ende des Interviews spricht er darüber, wie wichtig es ist, sich nicht von Angst oder dem Wunsch nach absoluter Gewissheit leiten zu lassen. Viele Menschen sehnen sich nach einfachen Antworten und klaren Sicherheiten. Doch genau diese Sehnsucht könne sie anfällig für neue Formen der Manipulation machen. Wahre Weisheit bestehe nicht darin, alles zu wissen, sondern darin zu erkennen, wie viel es noch zu entdecken gibt.

Seine abschließende Botschaft ist daher weniger politisch als spirituell. Er ermutigt die Menschen, ihre Selbstwahrnehmung neu zu definieren, ihren Geist offen zu halten und jede Information kritisch zu hinterfragen. Nicht die Suche nach äußeren Rettern sei entscheidend, sondern die Rückverbindung mit dem eigenen Bewusstsein und der eigenen inneren Wahrheit.

Denn aus seiner Sicht beginnt wahres Erwachen genau dort, wo Menschen den Mut finden, selbst zu denken, selbst zu fühlen und sich nicht länger von vorgegebenen Geschichten definieren zu lassen.


Nachwort Rosi/esistallesda.de

Wernher von Braun sagte:

Die letzte Karte, die sie spielen werden, ist die Alien Karte – und sie wird auf einer großen Täuschung/großen Lüge beruhen.

Frage an dich: „Glaubst du, dass wir inzwischen an dem Punkt angekommen sind, an dem diese „letzte Karte“ ausgespielt wird?

Das Zitat wird häufig Wernher von Braun zugeschrieben, genauer gesagt über Aussagen seiner ehemaligen Mitarbeiterin Carol Rosin. Eine unabhängige Bestätigung, dass von Braun diese Worte tatsächlich exakt so gesagt hat, gibt es allerdings nicht. Es handelt sich um eine oft zitierte, aber historisch nicht eindeutig belegte Aussage.

Menschen, die dieser These folgen, verstehen die „Alien Card“ als ein mögliches zukünftiges Narrativ, mit dem eine globale Bedrohung dargestellt werden könnte, um mehr Kontrolle, Zentralisierung oder internationale Zusammenarbeit zu rechtfertigen. In diesem Zusammenhang sehen manche die zunehmende öffentliche Diskussion über UFOs, UAPs und außerirdisches Leben als Vorbereitung auf einen solchen Schritt.

Andere betrachten die aktuellen Entwicklungen deutlich nüchterner. Seit einigen Jahren sprechen Regierungen, Militärs und Wissenschaftler offener über unerklärte Himmelsphänomene. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass eine groß angelegte Täuschung stattfindet. Es könnte ebenso bedeuten, dass bislang unbekannte Phänomene untersucht werden oder dass Informationen freigegeben werden, die früher geheim gehalten wurden.

Interessant ist, dass David Icke auch genau diese Frage aufgreift. Er vertritt die Ansicht, dass die öffentliche Beschäftigung mit dem Thema Außerirdische Teil eines langfristigen Prozesses sein könnte und verweist dabei ausdrücklich auf das Von-Braun-Zitat. Gleichzeitig sieht er darin keine spontane Entwicklung, sondern eine mögliche schrittweise Vorbereitung eines größeren Narrativs.

Aus einer neutralen Perspektive lässt sich sagen:

  • Das Interesse an UFOs und UAPs ist heute größer als noch vor zehn Jahren.
  • Regierungen sprechen offener über entsprechende Beobachtungen.
  • Filme, Serien und Medien greifen das Thema verstärkt auf.
  • Ob dies auf eine tatsächliche Offenlegung, eine kulturelle Entwicklung oder etwas anderes hindeutet, ist derzeit nicht belegbar.

Die spannendere Frage ist vielleicht nicht, ob die „letzte Karte“ gespielt wird, sondern wie man auf jede große Erzählung reagiert. Unabhängig davon, ob sie aus Politik, Medien, Religion, Wissenschaft oder dem UFO-Bereich stammt: Kritisches Denken, Offenheit und die Bereitschaft, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, sind meist die hilfreichsten Werkzeuge.