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© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de
Das goldene Löwentor – alte Schwere loslassen und dem Neuen vertrauen
Einen wunderschönen 7. August wünsche ich dir!
Heute möchte ich mit dir über das goldene Löwentor sprechen. Ich werde dir weniger erklären, was es theoretisch bedeutet, sondern dich vielmehr durch diese besondere Zeit begleiten.
Vielleicht spürst du bereits in den nächsten Stunden, dass die Energie anstrengender wird. Du bist möglicherweise schneller genervt oder merkst, dass es dir schwerer fällt, dich auf andere Menschen einzulassen. Manche Menschen nehmen in dieser Zeit auch körperliche Veränderungen wahr – etwa im Rücken, durch Müdigkeit, Benommenheit oder das Gefühl, weniger Kraft zu haben.
Es kann aber genauso gut das Gegenteil eintreten: Vielleicht fühlst du dich plötzlich lebendiger und leichter als in den vergangenen Tagen. Bei mir war es beispielsweise so, dass ich einige Tage intensiv mit einer Sonnenallergie zu kämpfen hatte. Heute spüre ich zum ersten Mal wieder deutlich: Ich bin lebendig, meine Kraft kommt zurück.
Genau darin zeigt sich, wie unterschiedlich wir solche Phasen erleben. Die einen gehen früher durch bestimmte Prozesse, die anderen später.
Ein Prozess der Erneuerung
Das Löwentor wird nach meiner Wahrnehmung zwischen dem 3. und 12. August aktiviert, und seine Wirkung kann noch bis etwa zum 16. August spürbar sein.
Die Botschaft dahinter lautet: Wir befinden uns in einem Prozess des Wandels.
Mit dem Löwentor verbindet sich für mich ein besonderer „Phönixprozess“. Stell dir vor, dass alte Schichten von dir abfallen und Dinge, die nicht mehr zu deinem Leben gehören, sichtbar werden und sich lösen dürfen.
Vielleicht merkst du plötzlich, dass du dich von bestimmten Menschen oder Situationen entfernen möchtest. Vielleicht hast du keine Lust mehr, dich ständig erklären oder entschuldigen zu müssen. Gleichzeitig entsteht womöglich eine Sehnsucht nach einem neuen Leben.
Du kannst dieses Neue vielleicht noch gar nicht genau benennen. Aber du spürst bereits: Da möchte etwas anders werden.
Gleichzeitig könnte dir bewusst werden, dass du in diesem Jahr sehr schnell unterwegs warst und nun wieder einen Gang zurückschalten möchtest, um ganz bei dir anzukommen.
Der August ist für mich ein brodelnder Prozess des Neubeginns. Im September darf dann wieder mehr Ruhe einkehren.
Entscheide bewusst, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest
Gerade jetzt halte ich es für besonders wichtig, darauf zu achten, womit du dich gedanklich beschäftigst.
Überall begegnen uns negative Nachrichten, schwierige Entwicklungen und Dinge, die Angst oder Unsicherheit auslösen können. Doch entscheidend ist, wie du damit umgehst.
Worauf richtest du deinen Blick?
Was lässt du in dein Leben?
Und was möchtest du bewusst draußen lassen?
Deine innere Haltung beeinflusst, ob du dich immer tiefer in Sorgen und Lustlosigkeit hineinziehen lässt oder ob du dir trotz allem Momente von Vertrauen und Leichtigkeit bewahrst.
Wenn du merkst, dass dich der August immer wieder in negative Gedanken hineinzieht, dann schau bewusst nach Dingen, die dir guttun. Nutze Übungen, Meditationen oder Impulse, die dich wieder zu dir selbst zurückbringen.
Beobachte einmal eine Woche lang, was sich dadurch verändert.
Vielleicht stellst du fest: Das Leben darf leichter sein.
Eine neue Art zu leben
Diese neue Leichtigkeit müssen viele von uns erst lernen.
Wir sind es gewohnt, uns anzustrengen, durchzuhalten und auf Schwierigkeiten vorbereitet zu sein. Leichtigkeit wurde uns dagegen kaum beigebracht.
Und genau deshalb kann sie zunächst ungewohnt sein.
Das goldene Löwentor kann dir zeigen, was für dich nicht mehr funktioniert. Vielleicht möchtest du dich nicht länger ständig anpassen. Du möchtest freier werden, deinen eigenen Weg gehen und gleichzeitig wieder bewusster in deinem eigenen Atem und bei dir selbst ankommen.
Dieser Wandel geschieht nicht über Nacht. Nach meiner Wahrnehmung begleitet uns dieser Prozess noch über mehrere Jahre.
Dabei geht es darum, vieles von dem loszulassen, was wir bisher für selbstverständlich gehalten haben. Das kann anstrengend sein, denn natürlich möchten wir das behalten, was sich vertraut und sicher anfühlt.
Doch bevor etwas Neues entstehen kann, dürfen wir erkennen, was wir nicht mehr sein möchten.
Wie eine alte Haut, die sich löst
Vielleicht kannst du dir diese Phase wie das Abstreifen einer alten Haut vorstellen.
Du lässt etwas hinter dir, das einmal zu dir gehört hat, aber nicht mehr zu dem Menschen passt, der du gerade wirst.
Wenn du dich weniger von der Unruhe im Außen beeinflussen lässt und stattdessen sagst:
„Das gehört nicht zu mir. Ich vertraue meinem Leben und dem Prozess, in dem ich mich gerade befinde.“
… dann kann sich vieles leichter anfühlen.
Wir Menschen sind oft so sehr auf Schwierigkeiten und Belastungen eingestellt, dass uns Leichtigkeit beinahe fremd geworden ist. Jetzt dürfen wir sie wieder neu kennenlernen.
Vielleicht merkst du deshalb gerade besonders deutlich: Ich möchte mich nicht mehr verbiegen. Ich möchte nicht mehr überall hineinpassen.
Und gleichzeitig spürst du: Ich darf langsamer werden.
Ich darf wieder bei mir ankommen.
Der Phönix breitet seine Flügel aus
Für den heutigen Abend nehme ich noch einmal eine besonders intensive Phase wahr. Manche Menschen könnten sich müde, schwindelig oder benommen fühlen, andere vielleicht einfach lustlos und erschöpft.
Um Mitternacht steht für mich symbolisch noch einmal der Feuervogel – der Phönix – im Mittelpunkt.
Er breitet seine Flügel aus und erhebt sich aus dem Alten.
Du kannst dieses Bild für dich nutzen und dir vorstellen, dass auch du etwas zurücklässt und dein Leben mit neuen Augen betrachtest.
Nicht jeder wird diesen Prozess gleich intensiv wahrnehmen. Und das ist vollkommen in Ordnung.
Ein kleines Ritual für den Abend
Wenn es sich für dich stimmig anfühlt, kannst du heute Abend vor dem Schlafengehen ein kleines Ritual machen.
Geh bewusst unter die Dusche und stell dir vor, wie mit dem Wasser alles von dir abfließt, was du nicht mehr sein möchtest.
Alte Belastungen.
Alte Gedanken.
Alte Rollen.
Alles, was sich schwer anfühlt und nicht mehr zu dir gehört.
Anschließend kannst du – wenn es deinem persönlichen Glauben entspricht – dreimal das gleichschenklige Kreuz auf Stirn und Hände zeichnen und dich dabei bewusst mit dem höchsten Bewusstsein verbunden fühlen.
Dann geh schlafen mit dem Gedanken:
Heute Nacht darf ich meine alten, schweren Kleider ablegen.
Vertraue dem Weg, der vor dir liegt
Das Thema für September lautet für mich: „Lebe dein neues Leben.“
Vielleicht zeigt uns schon dieser Satz, wohin die Reise geht.
Es darf gut werden. Es darf leichter werden.
Doch damit Neues entstehen kann, muss manchmal zunächst aufgeräumt werden. Auch Dinge, die lange tief verborgen waren, können an die Oberfläche kommen.
Stell dir einen Topf vor, der schon lange vor sich hin köchelt. Jetzt beginnt er überzukochen – und genau dadurch wird sichtbar, was sich darin befindet.
Hab keine Angst vor diesem Prozess.
Schau hin, lass los, was nicht mehr zu dir gehört, und vertraue darauf, dass Veränderung auch etwas Befreiendes haben kann.
Der Phönix erinnert dich daran:
Aus dem Alten kann etwas vollkommen Neues entstehen.
Danke dir fürs Zuhören.
Ich wünsche dir einen wunderbaren, leichten und kraftvollen Tag!