Das diesjährige Perseidenmaximum steht an. Am 12.08.2026 können wieder besonders viele Sternschnuppen in der Nacht beobachtet werden. Wir geben euch wertvolle Tipps für die eigene Beobachtung.
Sonnenfinsternis: https://www.esistallesda.de/2026/08/09/einmaliges-ereignis-am-12-08-2026-groesste-sonnenfinsternis-in-deutschland-bis-2081/
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🌠 Perseiden 2026 – so beobachtest du die Sternschnuppennacht am besten
In der Nacht vom 12. auf den 13. August 2026 erreicht einer der bekanntesten Meteorströme des Jahres seinen Höhepunkt: die Perseiden.
Und 2026 sind die Bedingungen besonders günstig. Am 12. August ist Neumond. Das bedeutet: Kein störendes Mondlicht hellt den Nachthimmel auf und auch schwächere Sternschnuppen haben gute Chancen, sichtbar zu werden.
🌌 Was brauchst du zum Beobachten?
Die gute Nachricht: Kein Teleskop und keine besondere astronomische Ausrüstung.
Eine Gartenliege oder Picknickdecke reicht vollkommen aus. Such dir einen möglichst dunklen Ort, mach es dir bequem und schau entspannt in den Nachthimmel.
Du musst dafür weder bestimmte Sternbilder kennen noch genau wissen, wo sich der Radiant der Perseiden befindet. Sternschnuppen können grundsätzlich am gesamten Himmel auftauchen.
Und noch ein ganz praktischer Tipp: Zieh dich warm an. Auch nach einem heißen Augusttag kann es nachts empfindlich kühl werden – besonders wenn du mehrere Stunden ruhig auf einer Liege oder Decke verbringst.
⭐ Wie viele Sternschnuppen kannst du sehen?
Häufig ist von 100 oder sogar 120 Meteoren pro Stunde die Rede. Das ist allerdings ein theoretischer Wert unter optimalen Bedingungen und bedeutet nicht, dass du tatsächlich so viele Sternschnuppen sehen wirst.
Wie viele du wirklich beobachten kannst, hängt vor allem davon ab, wie dunkel dein Himmel ist und wie hoch der Radiant der Perseiden über dem Horizont steht.
Deshalb lautet einer der wichtigsten Tipps:
Raus aus der Stadt und weg von künstlichem Licht.
Lichtverschmutzung macht einen enormen Unterschied. Unter einem wirklich dunklen Himmel können wesentlich mehr Meteore sichtbar werden als in einer Stadt. In einer Großstadt sinken die Chancen dagegen drastisch.
🕑 Wann ist die beste Beobachtungszeit?
Geduldige Nachtschwärmer sind im Vorteil.
Zu Beginn der dunklen Nacht gegen 23 Uhr steht der Radiant der Perseiden noch relativ niedrig. Im Laufe der Nacht steigt er immer höher.
Besonders interessant werden deshalb die frühen Morgenstunden des 13. August. Gegen 2 oder 3 Uhr morgens sind die Bedingungen deutlich besser und es können wesentlich mehr Sternschnuppen sichtbar sein.
Wenn du also möglichst viele Perseiden erleben möchtest, lohnt es sich, lange wach zu bleiben – oder gleich die ganze Nacht einzuplanen.
🌠 Sternschnuppen kommen nicht nach Fahrplan
Auch wenn beispielsweise 30 Meteore pro Stunde erwartet werden, bedeutet das nicht, dass zuverlässig alle zwei Minuten eine Sternschnuppe erscheint.
Vielleicht siehst du drei kurz hintereinander – und danach passiert eine Viertelstunde lang überhaupt nichts.
Deshalb:
Mach es dir bequem und bring Geduld mit.
Gerade diese Unvorhersehbarkeit macht den Reiz einer Sternschnuppennacht aus.
📅 Was, wenn das Wetter am 12. August nicht mitspielt?
Keine Sorge.
Das Maximum der Perseiden ist relativ breit. Auch die Nacht davor und die Nacht danach eignen sich noch für Beobachtungen. Laut Transkript können dabei ebenfalls hohe Fallraten auftreten, die teilweise an die Werte der Maximumsnacht herankommen.
Wenn also ausgerechnet in der Nacht vom 12. auf den 13. August Wolken aufziehen, hast du rund um das Maximum weitere Chancen.
👀 In welche Richtung solltest du schauen?
Grundsätzlich kannst du in jede Himmelsrichtung schauen.
Die Perseiden scheinen zwar aus dem Sternbild Perseus zu kommen – daher auch ihr Name -, doch die Sternschnuppen verteilen sich über den gesamten Nachthimmel.
Direkt in Richtung des sogenannten Radianten erscheinen ihre Leuchtspuren eher kurz. Etwas weiter davon entfernt können die Sternschnuppen längere und dadurch eindrucksvollere Spuren über den Himmel ziehen.
Du musst Perseus also nicht erst suchen, um die Perseiden genießen zu können.
☄️ Woher kommen die Perseiden eigentlich?
Verantwortlich für die Perseiden ist der Komet Swift-Tuttle.
Wenn Kometen in die Nähe der Sonne kommen, verlieren sie Material und hinterlassen auf ihrer Bahn unter anderem feine Staubteilchen.
Jedes Jahr kreuzt die Erde die Bahn dieser Teilchen. Treffen sie mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre, entsteht das Leuchten, das wir als Meteor oder Sternschnuppe beobachten.
Interessant dabei: Eine typische Sternschnuppe wird nicht unbedingt von einem großen Gesteinsbrocken verursacht. Häufig reichen winzige, etwa staubkorngroße Teilchen aus, um die charakteristische Leuchtspur hervorzurufen.
📸 Kannst du die Perseiden fotografieren?
Ja – und dafür brauchst du laut Transkript keine extrem aufwendige Ausrüstung.
Da du nie weißt, an welcher Stelle die nächste Sternschnuppe auftaucht, empfiehlt sich ein möglichst weitwinkliges und lichtstarkes Objektiv. Als Beispiel werden etwa 14 mm und Blende 2,8 genannt.
Die Kamera kommt auf ein stabiles Stativ. Bei 14 mm werden als Orientierung ungefähr 15 Sekunden Belichtungszeit genannt, damit die Sterne noch weitgehend punktförmig erscheinen.
Außerdem empfiehlt sich ein relativ hoher ISO-Wert – abhängig davon, wie gut deine Kamera mit Bildrauschen zurechtkommt.
Dann lässt du die Kamera möglichst kontinuierlich Intervallaufnahmen machen, idealerweise über mehrere Stunden oder sogar die gesamte Nacht.
Anschließend beginnt allerdings die Fleißarbeit: Du musst die vielen Bilder durchsuchen und herausfinden, auf welchen tatsächlich eine Sternschnuppe zu sehen ist. Dabei solltest du darauf achten, Meteore nicht mit Flugzeugen oder Satelliten zu verwechseln.
✨ Das Wichtigste für deine Perseiden-Nacht
Für die Perseiden 2026 sind die Voraussetzungen laut dieses Transkripts besonders schön:
🌑 Neumond – kein störendes Mondlicht
🌌 Möglichst weit raus aus Stadt und Lichtverschmutzung
🕑 Die besten Chancen eher in den frühen Morgenstunden
👀 Keine bestimmte Blickrichtung notwendig
🧥 Warme Kleidung nicht vergessen
⏳ Zeit und Geduld mitbringen
Und wenn das Wetter mitspielt, mach es dir einfach gemütlich, leg dich zurück und schau nach oben.
Denn manchmal gehört zu einer schönen Sternschnuppennacht gar nicht mehr als ein dunkler Himmel, ein bisschen Geduld – und der richtige Moment. 🌠