Was jetzt an die Oberfläche kommt. Alexander Quinn

Wir befinden uns nun deutlich in der Zeit nach dem Löwentor und die Energie hat sich spürbar verändert. Die intensive Energie des 8. beginnt sich zu integrieren, doch es bleibt kaum Zeit zum Durchatmen, denn bereits am 12. folgt die Sonnenfinsternis.

Das Löwentor hat dir gezeigt, was sich in deinem Leben ausdehnen möchte. Die Sonnenfinsternis beginnt nun sichtbar zu machen, was dich auf deinem weiteren Weg nicht mehr begleiten kann.

Achte deshalb in den kommenden Tagen besonders darauf, was sich plötzlich schwer, abgeschlossen oder überholt anfühlt. Vielleicht gibt es etwas, das du nur noch festhältst, weil es dir vertraut ist. Vielleicht hältst du an einer alten Version deiner selbst fest, weil andere Menschen erwarten, dass du so bleibst, wie sie dich kennen.

Vielleicht hast du bestimmte Überzeugungen innerlich längst hinter dir gelassen, bist aber emotional noch mit ihnen verbunden. Beziehungen, Verhaltensweisen und alte Muster können jetzt ebenfalls nach mehr Ehrlichkeit verlangen.

Und eine Frage könnte besonders wichtig werden:

Wovor hast du Angst, wenn du dir wirklich erlaubst, zu dem Menschen zu werden, zu dem sich dein Bewusstsein längst entwickeln möchte?

Für manche wird diese Zeit relativ leicht sein. Für andere können die kommenden Tage sehr intensiv werden und sich emotional und mental überwältigend anfühlen.

Gerade deshalb ist Mitgefühl jetzt besonders wichtig. Mitgefühl für dich selbst, aber auch für die Menschen um dich herum. Denn wenn der innere und äußere Druck zunimmt, können Bruchstellen deutlicher sichtbar werden. In Menschen, in Beziehungen und auch in größeren gemeinschaftlichen Strukturen.

Was lange unterdrückt wurde, kann unter diesem Druck an die Oberfläche kommen.

Unterschätze deshalb die kommenden Tage nicht. Beobachte nicht nur, was sich in deinem eigenen Bewusstsein zeigt, sondern auch, was im Kollektiv sichtbar wird.

Während wir uns der Sonnenfinsternis am 12. nähern, könnten sich dieselben Themen zunehmend auch im Weltgeschehen widerspiegeln.

Jetzt geht es darum, aufmerksam wahrzunehmen, was sich nicht mehr stimmig anfühlt, was abgeschlossen ist und was du nicht länger mitnehmen möchtest.

Denn während sich etwas Altes zeigt und löst, wird gleichzeitig immer deutlicher, wer du bereits dabei bist zu werden.

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© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de