Wir reden ständig über Energieräuber, über Abgrenzung und darüber, dass wir unsere Energie schützen müssen. Doch was, wenn das die falsche Frage ist?
Was, wenn dein Energieabfall gar kein Angriff von außen ist, sondern dein eingebautes Navigationssystem, das dir sekundengenau zeigt: Hier hast du dich gerade selbst verlassen.
In diesem Live erfährst du:
🔥 Warum Energieverlust immer Selbstverrat in Echtzeit ist
🔥 Die drei unsichtbaren Momente, in denen du dich täglich selbst verlässt
🔥 Drei Notfall Tools für akute Situationen, ganz ohne Meditation und Matte
🔥 Warum dieser Prozess im goldenen Zeitalter jetzt immer deutlicher wird und warum genau das etwas Gutes ist
Hinweis: Alle weiterführenden Informationen, Verlinkungen, Empfehlungen sowie eventuelle Angebote der von Linda im Video genannten Informationen sind ausschließlich über die Originalquelle abrufbar.
Bitte nutze dafür den hier angegebenen Originallink zum Video: https://www.youtube.com/@LindaGiese
© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de
Dein Energieabfall zeigt dir, wo du dich selbst verlässt
Wir sprechen oft über Energieräuber, Abgrenzung und darüber, unsere Energie schützen zu müssen. Doch deine Energie ist kein Vorrat, den andere Menschen einfach leersaugen können. Sie ist vielmehr dein eingebautes Messgerät. Sie zeigt dir unmittelbar, wann du nicht mehr bei dir bist, wann du dich verbiegst und wann du deine eigene Wahrheit verlässt.
Deine Energie ist dabei vollkommen ehrlich. Sie passt sich nicht an, um höflich zu sein. Sie verbiegt sich nicht, damit andere sich besser fühlen. Sobald du dich selbst verlässt, reagiert sie. Deshalb ist ein plötzlicher Energieabfall kein Problem, sondern ein präzises Frühwarnsystem. Statt dich zu fragen, wer dir gerade Energie geraubt hat, kannst du dich fragen: Wo habe ich mich gerade selbst verlassen?
Viele dieser Muster haben ihren Ursprung in der Kindheit. Du hast gelernt, dich anzupassen, dich zurückzunehmen und dich zu verbiegen, weil genau das einmal Sicherheit geschaffen hat. Doch du bist heute nicht mehr dieses kleine Kind. Was früher deinem Überleben diente, kann dich heute von dir selbst entfernen. Gerade im gegenwärtigen Bewusstseinswandel wird es deshalb immer wichtiger, wirklich bei dir zu bleiben.
Drei Momente, in denen du dich selbst verlässt
Der erste Moment ist das höfliche Wegschauen. Jemand behandelt dich respektlos, sagt etwas Verletzendes oder überschreitet deine Grenze. Du spürst sofort, dass etwas nicht stimmt. Dein Bauch spannt sich an, dein Körper reagiert, vielleicht beginnt sogar dein Gedankenkarussell. Doch statt deiner Wahrnehmung zu vertrauen, lächelst du weiter, schluckst die Situation herunter oder fragst dich, ob du vielleicht einfach zu empfindlich bist. Genau in diesem Moment verlässt du dich selbst.
Der zweite Moment ist das äußere Ja zu deinem inneren Nein. Jemand bittet dich um einen Gefallen, zusätzliche Arbeit oder irgendeine Verpflichtung. Innerlich zieht sich bereits alles zusammen und du weißt genau, dass du eigentlich Nein sagen möchtest. Trotzdem hörst du dich sagen: „Ja klar, mache ich.“ Genau in diesem kleinen Raum zwischen deinem inneren Nein und deinem ausgesprochenen Ja verliert dein Selbstvertrauen an Kraft und deine Energie sinkt. Wenn dein inneres Ja ehrlich ist, ist alles in Ordnung. Doch wenn du Nein fühlst und trotzdem Ja sagst, verrätst du dich selbst.
Der dritte Moment geschieht in deinen Gedanken. Du bist körperlich anwesend, aber innerlich vollkommen woanders. Du sitzt in einem Gespräch oder Meeting, während deine Gedanken bei gestern, morgen, deinen Sorgen oder der Meinung eines anderen Menschen sind. Dein Körper ist hier, doch deine Aufmerksamkeit und damit deine Energie sind weit entfernt. Auch ständiges Grübeln und gedankliches Wiederholen alter Situationen kostet deshalb Kraft.
Genau deshalb kannst du nach einem scheinbar normalen Gespräch plötzlich vollkommen erschöpft sein. Nicht unbedingt das Gespräch selbst hat dich ausgelaugt. Kraft kostet vor allem das Unterdrücken dessen, was du eigentlich empfunden und sagen wolltest. Danach führst du das Gespräch möglicherweise noch stundenlang in deinem Kopf weiter, überlegst, was du hättest sagen sollen, unterdrückst deine Wut oder ärgerst dich darüber, nicht für dich eingestanden zu sein.
Drei Werkzeuge, die dich sofort zu dir zurückbringen
Das erste Werkzeug ist deine innere Batterieanzeige. Beobachte nach Begegnungen, Gesprächen und Gedanken einfach deine Energie. Ist sie gestiegen, gleich geblieben oder gesunken? Analysiere zunächst nichts. Trainiere nur diese Wahrnehmung. Sobald du bemerkst, dass deine Energie sinkt, frage dich: Wo habe ich mich gerade verlassen? Nicht: Wer hat mir meine Energie genommen? Diese eine Frage verändert deine Perspektive grundlegend.
Das zweite Werkzeug ist der drei Sekunden Rückruf. Wenn du mitten in einer Situation bemerkst, dass deine Energie fällt, atme einmal tief ein und sage innerlich: „Ich bin hier.“ Mehr braucht es in diesem Moment nicht. Du musst den Raum nicht verlassen, keine Meditation beginnen und nicht einmal das Gespräch unterbrechen. Deine Energie folgt deiner Aufmerksamkeit. Sobald du deine Aufmerksamkeit bewusst zu dir zurückholst, kommt deine Energie mit.
Das dritte Werkzeug ist die bewusste Entscheidung. Wenn du merkst, dass gerade etwas geschehen ist, das für dich nicht in Ordnung war, hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst es unmittelbar ansprechen und dir Raum verschaffen. Oder du entscheidest bewusst, es in diesem Moment nicht anzusprechen, weil beispielsweise der Zeitpunkt nicht stimmt. Entscheidend ist der Unterschied zwischen „Ich muss das ertragen“ und „Ich entscheide mich jetzt bewusst dagegen, darauf einzugehen“. Das eine entsteht aus Ohnmacht, das andere aus Selbstführung.
Warum deine alten Muster jetzt lauter werden
Wir befinden uns mitten in einem großen Frequenzwandel, im goldenen Zeitalter, im Wassermannzeitalter, in der neuen Zeit. Dieser Wandel beginnt nicht irgendwo außerhalb von dir. Er beginnt in dir.
Je stärker sich die Frequenzen verändern, desto deutlicher werden alle Muster, die nicht mehr zu dir gehören. Alte Mechanismen des Selbstverrats, automatische Anpassung und deine alten Jasagerprogramme werden unüberhörbar. Sie können sich als Erschöpfung und sogar als innere Traurigkeit zeigen, weil Teile deiner bisherigen Identität ihre alte Macht verlieren. Dein System beginnt auszusortieren, was nicht mehr mit dir weitergehen kann.
Das ist kein passiver Prozess. Du wirst zum aktiven Teil deiner eigenen Transformation. Du steigst aus der Vorstellung aus, den Umständen oder vermeintlichen Energieräubern ausgeliefert zu sein, und übernimmst wieder die Führung über deine eigene Energie.
Und genau darin liegt das eigentliche Geheimnis: Immer wenn deine Energie sinkt, kannst du erkennen, dass du dich gerade selbst verlassen hast und dich in derselben Sekunde zurückrufen.
Je öfter du das tust, desto seltener verlässt du dich überhaupt. Daraus entsteht eine tiefe innere Verlässlichkeit. Du lernst, dir selbst treu zu bleiben, statt dich ständig im Außen zu verlieren.
Genau dort beginnt das goldene Zeitalter in dir. Nicht mit einem großen Feuerwerk, sondern leise, stabil und unerschütterlich in deiner eigenen Präsenz.