Gedanken über Aufstieg, spirituelle Botschaften und die Sehnsucht nach echten Beweisen
Ein Gastbeitrag von „Der EINE“
Ein paar persönliche Worte vorweg – von Rosi ❤️
Ihr Lieben,
heute möchte ich einen etwas anderen, durchaus gewagten und vielleicht auch ein wenig provokanten Beitrag mit euch teilen.
Unser lieber Leser „Der EINE“ hat mir seine Gedanken zum viel besprochenen spirituellen Aufstieg geschickt. Und ich finde, er stellt darin einige Fragen, die durchaus zum Nachdenken anregen dürfen.
Denn hinter seinen kritischen Worten spüre ich vor allem eines: die tiefe Sehnsucht, nicht immer nur von Veränderung, Heilung, Freiheit und Aufstieg zu hören, sondern endlich auch etwas davon im eigenen Leben zu erfahren.
Vielleicht geht es manchen von euch ähnlich?
Natürlich müssen wir nicht jede seiner Überlegungen teilen. Aber ich finde, wir dürfen auch einmal unbequeme Fragen stellen, Gewohntes hinterfragen und mit einem kleinen Augenzwinkern auf die vielen Ankündigungen schauen, die uns seit Jahren begleiten. 😉
In diesem Sinne überlasse ich nun dem EINEN das Wort und danke ihm herzlich für seine Offenheit und seinen Mut, seine Gedanken mit uns zu teilen.
Und vielleicht erkennt sich ja der EINE oder die ANDERE darin wieder … 😉❤️
Alles Liebe
Rosi 🌷🍀
Warten auf Godot?
Seit der Harmonischen Konvergenz 1987 – teilweise auch schon davor – erleben wir eine Flut von Botschaften aus der geistigen Welt.
Unermüdlich werden wir daran erinnert, dass wir uns weiterentwickeln müssen, um in die nächsthöhere Daseinsform aufzusteigen – „5D“, wie manche es nennen.
Wie viele bis heute tatsächlich aufgestiegen und wieder zurückgekehrt sind, um uns davon zu berichten, wissen wir nicht genau.
Nun, auch Darwin behauptete, der Affe sei zum Menschen geworden, obwohl wir bis jetzt keinen solchen transformierten Affen zu Gesicht bekommen haben.
Wer weiß, vielleicht braucht eine solche Transformation Jahrmillionen, und ein solcher Aufstieg ist auch nicht in 100 Jahren erledigt.
Wenn dem so wäre, dann hätte dieser Aufstieg überhaupt nichts mit unserem jetzigen Leben zu tun, sondern käme erst unseren Kindeskindern zugute.
Aber Hauptsache, WIR durchlaufen brav unsere Entwicklung von einer Aktivierung zur nächsten, von einer Portalöffnung zur anderen, von einer Zeitlinie in die andere. Und täglich grüßt das Murmeltier mit einem neuen Channeling.
Inzwischen sollten wir eigentlich so weit entwickelt sein, dass wir fast wie Superman fliegen könnten. Doch stattdessen kleben wir am Boden, erdrückt von der finanziellen Last des Systems oder von quälenden Krankheiten.
Aber Godot lässt nun mal auf sich warten …
Ob er in diesem menschlichen Leben überhaupt noch erscheint, ist zweifelhaft.
Ich wage hier die unverschämte Behauptung: Wir warten auf den Aufstieg wie auf Godot. Und ob er jemals auf diese Weise kommt – davon bin ich längst nicht mehr so überzeugt.
Aber Hauptsache, wir versüßen uns die nicht endende Wartezeit mit dem Konsum einer nie versiegenden Flut an spirituellen Informationen, die unsere Frustration über das Nichtangekommensein lindern sollen, aber gleichzeitig die Agonie des noch nicht Geheiltseins verlängern.
Aus diesem Grund bin ich zu einem Verfechter des echten Beweises geworden.
Und dieser Beweis betrifft unsere höheren Fähigkeiten.
Denn nur diese Fähigkeiten können uns aus der Sklaverei dieses Unterdrückungssystems befreien und den Beweis des persönlichen Aufstiegs bestätigen.
Nur mit ihnen erlangen wir vollkommene Gesundheit und ewige Jugend.
Nur mit ihnen können wir uns augenblicklich alles Nötige aus Licht materialisieren: die beste Nahrung, die schönste Kleidung. Frei von all den schädlichen Substanzen dieses manipulierten Systems.
Ganz zu schweigen von der vollkommenen Freiheit, im selben Augenblick an jeden Ort reisen zu können.
Und was braucht es dazu?
Ich würde sagen: unsere unermüdliche Forderung an die geistige Welt, uns nur noch mit jenen Botschaften zu „füttern“, die uns in KÜRZESTER Zeit mit genau diesen Fähigkeiten ausstatten.
Und mit „kurz“ meine ich innerhalb von Tagen oder Wochen!
Ansonsten würde das Warten auf Godot lediglich eine neue Facette bekommen …
Erst dann, wenn diese höheren Fähigkeiten aktiv sind, werden sich die ersten Meister und Meisterinnen zeigen, um uns daran zu erinnern, dass auch wir diese Meisterschaft erreichen können. Und zwar noch in diesem Leben bzw. in einer enorm kurzen Zeit!
Und so wird auch die Neue Erde von selbst in Erscheinung treten!
Der EINE
Ein Gedanke zum Schluss – von Rosi 🌷
Lieber EINER, herzlichen Dank für deine offenen Worte!
Vielleicht liegt eine der spannendsten Fragen tatsächlich darin, ob wir vor lauter Warten auf das ganz Große manchmal übersehen, was sich bereits im Kleinen verändert.
Und vielleicht dürfen wir uns auch fragen, ob ein spiritueller Weg uns nicht gerade dabei unterstützen sollte, unser Leben schon heute bewusster, liebevoller und freier zu gestalten – ganz unabhängig davon, wann oder ob die erhofften außergewöhnlichen Fähigkeiten Wirklichkeit werden.
Ich finde, das eine muss das andere ja nicht ausschließen. ❤️
Und nun bin ich sehr interessiert: Wie seht IHR das?
Wartet ihr noch auf den großen Wandel? Oder erlebt ihr ihn vielleicht schon auf eure ganz persönliche Weise?
Ich freue mich auf eure Gedanken!
Alles Liebe und herzliche Grüße
Rosi ❤️🍀
PS: Die Passage über Darwin habe ich als persönliche Aussage des EINEN stehen lassen, weil ich seinen Text wiedergeben möchte. Wissenschaftlich beschreibt die Evolution allerdings nicht, dass heutige Affen zu Menschen werden, sondern dass Menschen und andere Menschenaffen gemeinsame Vorfahren haben.
PPS: Diskussion geöffnet, das heißt, du kannst deine Sicht der Dinge in der Kommentarfunktion einbringen.
„Warten auf Godot“ ist eine Redewendung, die auf das berühmte Theaterstück Warten auf Godot von Samuel Beckett zurückgeht.
In diesem Stück warten zwei Männer, Wladimir und Estragon, auf einen gewissen Godot. Sie wissen nicht genau, wann er kommt, und es bleibt auch unklar, was sie sich eigentlich von ihm erhoffen. Aber sie warten und warten … Und Godot erscheint nicht. Trotzdem geben sie die Hoffnung nicht auf. Sie vertrösten sich auf den nächsten Tag und warten weiter.
Was bedeutet das sinnbildlich?
„Warten auf Godot“ steht für das endlose Warten auf etwas Erhofftes, das vielleicht niemals eintritt. Man hofft auf eine Veränderung, eine Erlösung, eine Antwort oder ein großes Ereignis. Und während man darauf wartet, vergeht das Leben.
Was meint der EINE damit?
Er vergleicht den seit Jahrzehnten angekündigten spirituellen Aufstieg mit diesem Warten auf Godot. Immer wieder hören wir, dass der große Bewusstseinswandel unmittelbar bevorsteht, dass Heilung, Freiheit und eine neue Erde kommen werden. Doch die versprochenen außergewöhnlichen Veränderungen blieben für viele Menschen aus.
Und so fragt er sich: „Warten wir vielleicht auf etwas, das immer wieder angekündigt wird, aber niemals so eintritt, wie wir es uns vorstellen?“
Und hier liegt für mich der schönste Denkanstoß ❤️ Vielleicht geht es gar nicht nur darum, ob Godot irgendwann kommt. Sondern auch darum, was wir mit unserem Leben machen, während wir auf ihn warten.
Denn vielleicht verpassen wir vor lauter Hoffnung auf das große Wunder die vielen kleinen Wunder, die bereits heute möglich sind.
Oder, ganz einfach gesagt:
„Warte nicht dein ganzes Leben darauf, dass sich irgendwann alles verändert. Vergiss darüber nicht, schon heute zu leben.“ 🌷



