Ihr Lieben,
gestern haben wir uns an etwas Heiliges erinnert: Auch du hast einen Platz in der Liebe, die du anderen so großzügig schenkst.
Heute geht es darum, diese Erkenntnis gerade in den Momenten zu leben, in denen es uns schwerfällt.
An einem Morgen, an dem du bereits mit dem Gefühl erwachst, nicht hinterherzukommen. Nach einem Gespräch, in dem du geduldiger sein wolltest. Oder wenn dir ein Fehler unterläuft und die vertraute innere Stimme beginnt, dich wieder streng zu verurteilen.
Was geschieht dann? Wie begegnest du dir selbst, wenn die liebevolle Haltung, die du dir vorgenommen hast, plötzlich so weit entfernt scheint?
Halte inne. Atme. Auch für dich ist hier Raum.
Selbst dann, wenn du vergessen hast, dir die Nachsicht zu schenken, deren Bedeutung du gerade erst tiefer erkannt hast.
Lass diesen Moment des Erkennens zu einem neuen Anfang werden.
„Ich bemerke, wie streng ich gerade mit mir bin.“
„Etwas in mir braucht meine Aufmerksamkeit.“
„Ich höre jetzt hin.“
Ihr Lieben, es gibt Tage, an denen sich Selbstliebe ganz natürlich anfühlt. Und es gibt Tage, an denen wir uns mit jedem Atemzug daran erinnern, bei unseren Gefühlen zu bleiben.
Auch diese Tage gehören zu unserem spirituellen Weg.
Nimm deine Ungeduld, deine Enttäuschung und auch den Gedanken an: „Ich dachte, ich wäre inzwischen schon weiter.“
Höre liebevoll auf das, was hinter diesen Worten schmerzt. Was hast du dir leichter vorgestellt? Was trägst du schon lange still mit dir? Welche Fürsorge brauchst du heute?
Gib dir Zeit, die Antworten zu finden.
Manchmal sind wir so sehr damit beschäftigt, uns selbst Ratschläge zu geben, dass wir den Teil in uns übergehen, der einfach nur gehört werden möchte.
Bleib einen Augenblick bei dir. Schenke deinem Erleben die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Und dann entscheide dich für eine kleine, liebevolle Handlung.
Geh nach draußen und atme ein paarmal in Ruhe durch. Kehre zu einem Gespräch zurück und entschuldige dich für Worte, die verletzt haben. Vertraue einem lieben Menschen an, dass du einen schweren Tag hast und jemanden zum Zuhören brauchst.
Oder halte ein Versprechen, das du dir selbst gegeben hast: dich auszuruhen, um Hilfe zu bitten oder dir Zeit für etwas zu nehmen, das dir Freude schenkt.
Es braucht keine großen Schritte. Entscheidend ist, dass sie ehrlich sind und von Herzen kommen.
Es liegt viel Zärtlichkeit in der Erkenntnis, dass wir jederzeit zurückkehren können. Zu einem Gespräch mit mehr Bereitschaft zuzuhören. Zu einer Aufgabe mit größerer Achtsamkeit. Und zu unserem eigenen Herzen mit etwas mehr Geduld als gestern.
Wenn dir jemand Freundlichkeit entgegenbringt, halte einen Moment inne und nimm sie an.
Vielleicht bemerkst du den Impuls, sie herunterzuspielen, das Thema zu wechseln oder sofort etwas zurückgeben zu wollen.
Erlaube dir stattdessen, einfach zu sagen:
„Danke.“
„Das bedeutet mir viel.“
„Das habe ich gerade gebraucht.“
Lass Liebe und Fürsorge auch bei dir ankommen. Erlaube deinen Beziehungen, Orte zu sein, an denen du Unterstützung, Verständnis und ein offenes Ohr findest.
Ein Herz, das so viel gibt, darf auch lernen zu empfangen.
Ihr Lieben, nehmt diese sanfte Übung mit in euren Tag:
Erkennt, wann ihr zu streng mit euch selbst seid. Hört hin, was eure Aufmerksamkeit braucht, und antwortet mit einer liebevollen Geste.
Und wenn ihr es vergesst, kehrt zurück. So oft es nötig ist und so behutsam ihr könnt.
Lasst eure Hingabe an das Göttliche auch darin sichtbar werden, wie liebevoll ihr mit dem Menschen umgeht, der diesen Tag lebt: mit euch selbst.
Ihr lernt noch immer. Ihr tragt weiterhin Verantwortung für eure Entscheidungen. Und ihr verdient auch während dieses Lernens Liebe, Geduld und Zärtlichkeit.
Denn Selbstliebe bedeutet auch, sich selbst auf dem Weg des Wachsens liebevoll zu begleiten.
Ich liebe dich. ❤️
Ich liebe euch!
Ich liebe euch alle, so wie ich mich selbst liebe.
Frei.
Ehrlich.
Selbstbestimmt.
Bedingungslos.
🦁 Om Shanti Om 🦁
🔮🦁 Namaste 🦁🔮
🦁🔮 SAT NAM 🔮🦁
🔮🦁 Gregory 🦁🔮
🦁🔮 Thae’loran 🔮🦁
🔮 Tröster der Seelen 🔮
🦁 Om Shanti Om 🦁
Om Shanti Om – Friede sei mit dir. Tiefer innerer und äußerer Frieden.
Namasté – Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.
Gregory – Autor
Sat Nam – „Wahre Identität“ oder „Die Wahrheit ist mein Wesen“.
Soother of Souls – Tröster der Seelen oder Begleiter der Seelen / Seelenbesänftiger.
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Alle von mir übersetzten Beiträge von Greg auf meinem Blog
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