Es scheint, als würde dieses Thema gerade bei vielen Menschen auftauchen.
Ein paar Gedanken zum Gefühl von Verletztheit.
Tief darin liegen oft noch alte Reste von Bewertungen –
das Gefühl, nicht liebenswert zu sein.
Du hast die Kraft, aus jedem Gedanken heraus zu erschaffen.
So erschaffst du deine Welt durch Gedanken,
die aus Seelenwunden stammen,
wie eine Art „Fehlprogramm“ in deinem Energiefeld gespeichert …
und sie zeigen sich zuerst als Gefühle, die diese Gedanken auslösen.
Wenn dich jemand verletzt,
dann rufst du in Wahrheit die Gedanken wieder auf,
die ursprünglich mit diesem Gefühl verbunden sind.
Schau dir diese Gedanken an.
Es sind nur Gedanken …
und du kannst sie jederzeit verändern.
Warum nicht jetzt?
Denn es gibt nur das Jetzt …
und nur in diesem Moment erschaffst du.
Verletzung ist das Gefühl, nicht geliebt zu sein.
Dreh den Gedanken um – immer.
Statt „Sie haben mich verletzt“
spüre, wo das Gefühl sitzt,
und sage dann:
„Ich habe mich verletzt.“
„Ich verletze mich, wenn ich mir selbst sage …“
Du hast dir selbst eine unfreundliche Lüge erzählt …
und sie geglaubt.
Es war der Gedanke, der das Gefühl ausgelöst und gelenkt hat.
Doch weil du deine eigene Kraft nicht annehmen wolltest,
hast du sie nach außen projiziert …
in die Welt, in den Geist eines anderen Menschen …
und dich dadurch machtlos gefühlt.
Und dann tun wir etwas sehr Menschliches:
Wir suchen überall im Außen – durch andere –
Bestätigung für diese unfreundliche Lüge
und stellen uns vor, dass sie genau das denken.
„Oh, was für ein verstricktes Netz wir weben,
wenn wir beginnen, uns selbst zu täuschen.“
Doch es ist nur ein Gedanke.
Dein Gedanke.
Und du wirst dich verletzt fühlen,
bis du aufhörst, dieses Spiel der Ohnmacht zu spielen …
das Spiel, in dem du glaubst,
deine Gedanken nicht selbst erschaffen zu können.
Nimm keinen Gedanken zu ernst …
doch wähle bewusst die Gedanken,
die du behalten und nähren möchtest.
Die anderen dürfen einfach da sein …
sie kommen und gehen leicht,
sobald du dich selbst
mit den Augen der Liebe siehst.
Ich liebe dich sehr.
PS: Ja, „mit den Augen der Liebe sehen“
bedeutet die Verbindung von Herz und Geist.
Du hast einen Verstand ..
ein kostbares Instrument,
ein „Organ“ des Wissens
für die inneren und äußeren Welten.
Doch er ist nicht dein wahres Selbst.
Halte ihn klar, wach und lebendig …
doch du bist diejenige / derjenige
hinter den „Steuerknöpfen“ deiner Gedanken.
Nicht umgekehrt.
Du bist die Schöpferkraft.
Wir gehen hinaus in die Welt …
und sie spiegelt uns etwas.
Fühlt es sich gut an, genießen wir es,
erkennen es, erforschen es.
Fühlt es sich unangenehm an,
nehmen wir es zu uns zurück,
übernehmen Verantwortung,
lieben es,
und entdecken darin das Geschenk des Erkennens.
Dann fühlt es sich wieder stimmig an.
Denn es war immer nur ein Teil von uns selbst,
den wir nach außen abgegeben hatten.
Und so ist – in Wahrheit – alles gut.
Und mit der Zeit werden wir schneller darin:
uns zu zentrieren,
lebendig zu sein,
mit dem Leben zu fließen …
statt uns als Opfer zu erleben,
hin- und hergeworfen
von projizierten (und übernommenen) Gedanken
einer scheinbaren Realität.
© Übersetzung Rosi
Grafik: SCHMERZ
ist, wenn du dir selbst
eine unfreundliche Lüge über dich erzählst
– und sie dann auch noch glaubst.
(Global Mission of LOVE)
