Die Engel, gechannelt durch Ann Albers *
Meine lieben Freunde, wir lieben euch so sehr.
Ihr seid Liebende, ihr lieben Freunde. Ihr liebt es, Menschen Auftrieb zu geben, denn zu sehen, wie andere infolge eures Lichts heller strahlen, begeistert die Seele. Ihr liebt es, zu helfen, wenn euer Einsatz wirklich hilfreich ist, denn dies hält die Liebe im Fluss. Ihr liebt es, mit denen zu teilen, die eure Geschenke nutzen können, denn es hilft auch euch, euch erfüllt und reich beschenkt zu fühlen.
Doch Schwierigkeiten – Ausgebrannt-, Müde- oder Verbittert-Sein – entstehen dort, wo euer Geben nicht aus euren natürlichen Impulsen aus eurem Inneren heraus geschieht. Viel zu oft gebt ihr aus Gefühl der Verpflichtung oder weil ihr Angst davor habt, was geschehen könnte, wenn ihr es nicht tut. Ihr habt möglicherweise das Gefühl, jemand habe niemand anderen, oder ihr glaubt einfach, keine guten Menschen zu sein, wenn ihr nicht helft.
Dieses Thema umgeben so viele Missverständnisse, doch das Wichtigste ist sehr einfach zu merken:
Geben, Teilen oder ein Einsatz aus Liebe oder Freude heraus gehen aus dem inneren Licht hervor. Geben, Teilen oder ein Einsatz ohne diese Liebe oder Freude gehen aus dem Ego hervor.
Und natürlich ist es niemals falsch, anderen zu helfen. Doch göttlich geführtes Geben erhebt sowohl den Gebenden als auch den Empfangenden, während egobasiertes Geben den Ersteren leicht einmal erschöpfen und dem Anderen das Gefühl geben kann, „weniger wert“ zu sein.
Es gibt keine festen Regeln dafür, wann es „richtig“ ist zu geben. Ihr habt euren eigenen inneren Kompass, der euch führt. Eure Gefühle sagen euch noch ehe ihr etwas tut, welche Begegnungen für beide Seiten erhebend sein werden und welche nicht; welche euren größeren, großartigeren Wünschen dienen und welche euch von ihnen ablenken werden.
Achtet auf eure Gefühle.
Wenn ihr Eltern seid, habt ihr vielleicht oft im Moment keine Lust, eure Kinder zur Schule zu fahren, doch euer tieferes Gefühl ist Liebe zu ihnen und der Wunsch, sie gedeihen zu sehen. Wenn ihr euch auf diese Liebe fokussieren könnt, erscheint die Fahrt plötzlich eher als Privileg denn als lästige Pflicht. Wenn jedoch ein vollkommen eigenständiger Erwachsener will, dass ihr ihn regelmäßig herumfahrt, kann sich das für euch ganz anders anfühlen!
Nehmen wir an, ein Familienmitglied, das ihr liebt, ruft euch an und fragt, ob ihr am Wochenende Zeit habt, ihm oder ihr bei einem Projekt zu helfen. Wenn ihr Zeit habt und euch inspiriert fühlt, ist es für euch beide erhebend. Wenn nicht, lehnt höflich ab oder vereinbart einen anderen Zeitpunkt.
Keiner von euch enttäuscht gern andere, doch wir staunen darüber, wie leicht ihr euch selbst enttäuscht, um jemand anderem zu gefallen.
Ihr müsst euch niemals schuldig dafür fühlen, dass ihr ehrlich seid, liebe Freunde.
Ihr müsst euch niemals für das Wohlergehen anderer verantwortlich fühlen, es sei denn, es sind eure Kinder oder Menschen, die von euch abhängig sind. Und selbst dann sind sie selbst für ihre Stimmung verantwortlich!
Eure freundliche und mitfühlende Ehrlichkeit ist Liebe. Ein nicht authentischer Dienst ist es nicht.
Ihr könnt ein und dieselbe Handlung mit völlig unterschiedlichen Energien ausüben und völlig unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Ihr könnt Menschen voller Unmut versorgen, und sie werden sich „weniger wert“ fühlen. Ihr könnt sie in Liebe versorgen, und sie werden sich erhoben fühlen.
Ihr könnt eurem erwachsenen Kind helfen, indem ihr ihm Geld gebt, um seine Ziele zu unterstützen, weil ihr an es glaubt, und dabei gut für euch selbst sorgen und euch auf die Liebe fokussieren. In diesem Fall sagt eure Energie ihm oder ihr: „Ich liebe dich. Ich glaube an dich. Ich weiß, dass es dir glücken kann. Ich opfere mich nicht für dich auf, sondern ich teile mit dir aus meiner Fülle an Liebe.“
Was eure Kinder mit eurem Geschenk tun, liegt bei ihnen. Ihr jedoch seid in einer Schwingung der Liebe, in der ihr die beste Möglichkeit habt, sie zu erheben.
Oder ihr könnt aus einer Pflicht heraus geben und dabei Groll empfinden. Vielleicht glaubt ihr nicht, dass sie mit den Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidungen umgehen können. Oder, ehrlicher gesagt, vielleicht glaubt ihr nicht, dass ihr mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen umgehen könnt.
Es ist dieselbe Handlung – das Teilen von Geld –, doch in diesem Fall sendet ihr ein energetisches Signal aus, das sagt: „Ich vertraue dir nicht. Du könntest dein Leben ruinieren und dich nie davon erholen. Ich könnte es nicht ertragen, wenn das geschieht. Ich werde dich retten, um mich selbst vor den Konsequenzen zu bewahren, die ich fürchte.“
Ihr Lieben, das ist kein Signal, das ihr jemals bewusst senden würdet, und doch ist es oft genau das, was ausgesendet wird.
Auch hier gilt: Was sie mit eurem Geschenk – und eurer Energie – tun, liegt bei ihnen. Doch in diesem Fall ist eure Schwingung eine Mischung aus Liebe und Angst. Das dient in tieferem Sinn keinem von euch.
Vielleicht könnt ihr einen Kompromiss finden, der sich für euch beide gut anfühlt. Es lohnt sich, eure Gefühle genauer zu betrachten, um eine Lösung zu finden, die sich für euch authentischer anfühlt.
Wenn wir könnten, würden wir euch von dem unverdienten Gefühl von Schuld befreien, das so viele von euch quält, sobald ihr euer eigenes Herz an erste Stelle setzt.
Ihr müsst euch niemals dafür schuldig fühlen, dass ihr ehrlich seid.
Ihr müsst euch niemals schuldig fühlen, wenn ihr euer Geld für die Dinge nutzt, die ihr euch wünscht, oder eure Zeit den Projekten widmet, die euer Herz singen lassen.
Wenn eine Freundin oder ein Freund von euch hungern würde, würdet sie oder ihn natürlich mit Essen versorgen. Jeder verdient Nahrung, Wasser und ein Dach über dem Kopf. Doch wenn ihr euer eigenes Herz zurückstellt, geht es dabei meist nicht darum, jemandem beim Überleben zu helfen.
Darum geht freundlich mit euch selbst um. Hegt euer eigenes Herz und euer eigenes Licht.
Wenn ihr euch erlaubt, im Einklang mit den Geboten eures eigenen Herzens zu leben, gibt es euch ganz natürlich Auftrieb. Ihr werdet dann ganz natürlich und von selbst dort geben wollen, wo Geben sinnvoll ist. Und ihr werdet in einem Fluss leben, in dem authentisches Geben, Teilen und Dienen euch erhebt, statt euch auszulaugen.
Helft anderen also auf jeden Fall, wann immer euer liebendes Herz erfüllt ist und es sich freudvoll anfühlt. Doch wenn das nicht der Fall ist, seid ehrlich, ihr Lieben, und tut dies ohne Schuldgefühle. Denn wenn jede Seele liebevoll ihr eigenes Licht hegen würde, wäre eure Welt ein sehr viel glücklicherer Ort.
Gott Segne Euch! Wir lieben euch so sehr.
Die Engel
*Ann Albers verwendet in den Verteilern unterschiedliche Titel. In ihrem Newsletter verwendet sie dafür oft längere Sätze oder Doppeltitel, in dem Fall nehme ich als Titel hier dessen Essenz.
Quelle: © Ann Albers
Übersetzung: Yvonne Mohr – https://www.lichtderwelten.de/
Deutscher Text: https://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/ann-albers/die-engel–grenzen-ehrlichkeit-und-das-wuerdigen-eures-inneren-lichts
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