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Die Kraft, dir selbst treu zu bleiben. Greg Grzybowksi

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Die Kraft, dir selbst treu zu bleiben. Greg Grzybowksi

Greg Grzybowski·14. August 2026, 11:57 Uhr·5 Minuten

Lebt euer EIGENES Leben.

Ihr Lieben,

am 1. August 2017 teilte ich eine Botschaft über Souveränität, Selbstliebe, Dankbarkeit und Unterscheidungsvermögen und darüber, uns von den Erwartungen anderer zu lösen.

Diese Botschaft trug Feuer in sich.

Und dieses Feuer brennt noch immer.

Doch nach neun weiteren Jahren des Lebens, Beobachtens, Heilens und Lernens würde ich dieses Feuer heute mit noch mehr Mitgefühl, Klarheit und Verständnis weitertragen.

Auf unserem Weg kommt ein Moment, in dem wir uns selbst fragen müssen:

LEBE ICH MEIN EIGENES LEBEN

ODER

SPIELE ICH EINE VERSION MEINER SELBST, DAMIT SICH ALLE UM MICH HERUM WEITERHIN WOHLFÜHLEN KÖNNEN?

Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Liebe zu einem anderen Menschen und der Aufgabe deines eigenen Selbst, nur um seine Zustimmung nicht zu verlieren.

Du bist nicht auf diese Erde gekommen, um für jeden Menschen annehmbar zu sein.

Du bist hier, um die ehrlichste, liebevollste und erwachteste Version deiner selbst zu entdecken, zu verkörpern und zum Ausdruck zu bringen, zu der du werden kannst.

Das bedeutet nicht, deine Verantwortung außer Acht zu lassen.

Es bedeutet nicht, dich deiner Rechenschaft zu entziehen.

Und es bedeutet auch nicht, dass jede Meinungsverschiedenheit Unterdrückung ist oder jedes unangenehme Gefühl deiner Intuition entspringt.

WAHRE SOUVERÄNITÄT IST KEIN EGOISMUS.

WAHRE SOUVERÄNITÄT IST INNERE VERANTWORTUNG.

Sie bedeutet, den Mut zu haben, auf dein eigenes Herz zu hören, ohne von einem anderen Menschen zu verlangen, seines zum Schweigen zu bringen.

Sie bedeutet, dich daran zu erinnern, dass Mitgefühl nicht voraussetzt, einem anderen uneingeschränkten Zugang zu dir zu gewähren.

Und sie bedeutet zu verstehen, dass Liebe niemals verlangen sollte, deine Identität, deine Wahrheit oder dein Wohlergehen aufzugeben.

Manche Menschen werden vielleicht Widerstand zeigen, wenn du aufhörst, jene Rolle zu spielen, in der sie sich mit dir wohlgefühlt haben.

Ihr Unbehagen bedeutet nicht zwangsläufig, dass du etwas falsch gemacht hast.

Manchmal bedeutet es einfach nur, dass sich ein altes Muster durch dich nicht länger fortsetzen kann.

Bleibt achtsam und unterscheidungsfähig, ihr Lieben.

Fragt euch selbst:

REAGIERE ICH AUS LIEBE?

AUS ANGST?

AUS VERLETZTEM STOLZ?

ODER

AUS EINEM KLAREN INNEREN WISSEN?

Nicht jede Beziehung ist dazu bestimmt, in derselben Form weiterzubestehen.

Nicht jede Seele, die eine Zeit lang an deiner Seite geht, ist dazu bestimmt, die gesamte Reise mit dir zu vollenden.

Und jemanden loszulassen erfordert weder Hass noch Rache oder Verurteilung.

Du kannst eine andere Seele lieben

UND

dich dennoch für Abstand entscheiden.

Du kannst vergeben

UND

trotzdem verlangen, dass jemand Verantwortung für sein Handeln übernimmt.

Du kannst die Wunden eines anderen verstehen

UND

dich dennoch weigern, weiterhin der Ort zu sein, an dem diese Wunden immer wieder ausgetragen werden.

Die Menschen und Erfahrungen, denen wir begegnen, können zu unseren größten Lehrern werden.

Doch eine Erfahrung als Lehrer zu betrachten, macht erlittenes Leid nicht heilig und entschuldigt auch nicht denjenigen, der es verursacht hat.

Einen Sinn darin zu erkennen, hebt Verantwortung nicht auf.

Vergebung bedeutet nicht automatisch Versöhnung.

Liebe bedeutet nicht automatisch, jemandem Zugang zu deinem Leben zu gewähren.

Du darfst sagen:

DAS HAT MICH VERLETZT.

ICH HÄTTE ETWAS BESSERES VERDIENT.

ICH HABE DARAUS GELERNT.

UND

ICH WERDE NICHT ZULASSEN, DASS ES DEN REST MEINES LEBENS BESTIMMT.

Dankbarkeit bedeutet nicht, etwas zu verleugnen.

Du musst nicht jede schmerzhafte Erfahrung als „gut“ bezeichnen, um die Weisheit anzuerkennen, die du daraus mitgenommen hast.

Manchmal bedeutet Dankbarkeit, deinen eigenen Mut zu würdigen, mit dem du etwas überstanden hast.

Manchmal bedeutet sie, die Grenze anzuerkennen, die du endlich gelernt hast zu setzen.

Und manchmal bedeutet sie, jener früheren Version deiner selbst zu danken, die immer weitergegangen ist, obwohl niemand verstand, wie schwer jeder einzelne Schritt geworden war.

Lass die Angelen & Haken unnötiger Dramen an dir vorüberziehen, ohne dich darin zu verfangen.

Bevor du reagierst, halte einen Moment inne.

Atme.

Kehre zurück in den geschützten Raum deines eigenen Herzens und frage dich:

IST ES WIRKLICH MEINE AUFGABE, DIES ZU TRAGEN?

VERLANGT LIEBE TATSÄCHLICH, DASS ICH MICH DARAN BETEILIGE?

KANN ICH MITFÜHLEN, OHNE MICH IN DAS CHAOS HINEINZUBEGEBEN?

Unsere Aufmerksamkeit trägt Energie. Doch verletzt worden zu sein bedeutet nicht, dass wir diese Verletzung bewusst in unser Leben eingeladen haben.

Gib deinem früheren Selbst nicht die Schuld dafür, dass es mit dem Wissen und den Möglichkeiten überlebt hat, die ihm damals zur Verfügung standen.

Begegne dieser früheren Version deiner selbst mit Mitgefühl.

Sie hat dich bis hierher gebracht.

Du bist Licht.

Du bist Liebe.

Und du bist zugleich auf wunderschöne Weise menschlich.

Deine Trauer macht dich nicht weniger spirituell.

Deine Wut macht dich nicht weniger liebevoll.

Deine Erschöpfung bedeutet nicht, dass dein Licht verschwunden ist.

Diese Gefühle sind Besucher, die dir etwas mitteilen möchten.

Heiße sie willkommen.

Höre ihnen zu.

Lerne von ihnen.

Aber lass nicht zu, dass sie zu deiner dauerhaften Identität werden.

Vielleicht darf die Erinnerung, die einst mit den Worten

„NICHT MEIN ZIRKUS, NICHT MEINE AFFEN!“

ausgedrückt wurde, heute mit tieferem Mitgefühl getragen werden:

ICH KANN DICH LIEBEN, OHNE DEIN CHAOS ZU BETRETEN.

ICH KANN DEINEN WEG EHREN, OHNE MEINEN EIGENEN AUFZUGEBEN.

ICH KANN DEINEN SCHMERZ WAHRNEHMEN, OHNE IHN ZU MEINEM ZUHAUSE ZU MACHEN.

Lebt EUER Leben, Geliebte.

Ehrt eure Verpflichtungen.

Erkennt eure Fehler an.

Macht wieder gut, was sich wiedergutmachen lässt.

Lernt aus jeder Phase eures Lebens.

Und werdet zum „Beispiel“, nicht indem ihr versucht, vollkommen zu erscheinen, sondern indem ihr ehrlich, mitfühlend, verantwortungsbewusst und frei lebt.

Ihr wart niemals dazu bestimmt, euer Licht kleiner zu machen, nur damit andere sich nicht mit ihrem eigenen auseinandersetzen müssen.

Ebenso wenig seid ihr dazu bestimmt, euer Licht als Waffe gegen jene einzusetzen, die noch nicht sehen können, was ihr seht.

Seid einfach das Licht.

Lasst euer Leben sprechen.

Lasst eure Grenzen sprechen.

Lasst euer Mitgefühl sprechen.

Und lasst eure friedvolle Entscheidung, eure eigene Seele niemals wieder aufzugeben, zu jener Erinnerung werden, die andere eines Tages auf ihrem eigenen Weg nach Hause brauchen könnten.

Ich liebe dich.

Ich liebe euch alle, so wie ich mich selbst liebe.

Frei.

Ehrlich.

Souverän.

Und bedingungslos.

Om Shanti Om – Friede sei mit dir. Tiefer innerer und äußerer Frieden.

Namasté – Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.

Sat Nam – „Wahre Identität“ oder „Die Wahrheit ist mein Wesen“.

Soother of Souls – Tröster der Seelen oder Begleiter der Seelen.

Greg Grzybowski auf Facebook

© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de 

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