Souveränität beginnt in deinem Herzen – Lebe dein Leben, nicht die Erwartungen anderer. Greg Grzybowski

Geliebte,

Vor neun Jahren, am 1. August 2017, habe ich eine Botschaft über Souveränität, Selbstliebe, Dankbarkeit, Unterscheidungsvermögen und darüber geteilt, wie wir uns von den Erwartungen anderer befreien können.

Diese Botschaft trug das Feuer in sich.

Heute brennt dieses Feuer noch immer.

Doch nach weiteren neun Jahren des Lebens, Beobachtens, Heilens, Liebens und Lernens würde ich dieses Feuer heute mit noch größerem Mitgefühl tragen.

Es kommt auf unserem Lebensweg der Moment, in dem wir uns eine sehr wichtige Frage stellen müssen:

LEBE ICH MEIN EIGENES LEBEN …

ODER

LEBE ICH DAS LEBEN, DAS ANDERE VON MIR ERWARTEN?

Viele Seelen verbringen Jahre damit, für alle Menschen in ihrem Umfeld akzeptabel sein zu wollen.

Wir schwächen unsere Wahrheit ab.

Wir bringen unsere Intuition zum Schweigen.

Wir geben unsere Träume auf.

Wir bleiben in Beziehungen, Situationen, Identitäten und Verhaltensmustern, die längst nicht mehr widerspiegeln, wer wir geworden sind – aus Angst, jemanden zu enttäuschen.

Doch Geliebte …

Die Wahrnehmung eines anderen Menschen bestimmt nicht, wer du bist.

Die Erwartungen anderer sind nicht dein Schicksal.

Ihre Projektionen sind nicht deine Identität.

Und ihre Enttäuschung bedeutet nicht automatisch, dass du den falschen Weg gewählt hast.

Du bist hierhergekommen, um herauszufinden, was es bedeutet, zum vollkommensten Ausdruck deines eigenen authentischen Wesens zu werden.

Nicht aus Egoismus.

Nicht aus Gleichgültigkeit gegenüber anderen.

Sondern aus dem Verständnis heraus, dass niemand sich ständig selbst aufgeben kann und gleichzeitig inneren Frieden erwartet.

Fülle dein eigenes Gefäß mit Liebe.

Lerne dein eigenes Herz kennen.

Lerne deine eigenen Grenzen kennen.

Sprich deine Wahrheit mit Mitgefühl.

Gehe deinen Weg, ohne darauf angewiesen zu sein, dass jeder ihn versteht.

Und dann …

WERDE SELBST ZUM VORBILD.

Nicht zu dem Menschen, der verlangt, dass andere genauso erwachen wie er.

Nicht zu dem Menschen, der versucht, alle zu retten.

Sondern einfach zu jener Seele, deren Leben still und leise zeigt, was möglich wird, wenn Liebe, Integrität, Mitgefühl und Authentizität gemeinsam gelebt werden.

Die Menschen, die in unser Leben treten, können tatsächlich außergewöhnliche Lehrer sein.

Manche lehren uns durch Liebe.

Manche durch Freundschaft.

Manche durch Ermutigung.

Und andere durch Enttäuschung, Verrat, Konflikte, Trennung oder Verlust.

Das bedeutet jedoch nicht, dass alles Schmerzvolle bewusst gewählt, verdient oder von uns selbst angezogen wurde.

Es gibt Erfahrungen, die wir nicht kontrollieren können.

Es gibt Entscheidungen, die andere Menschen treffen.

Es gibt kollektive Umstände, in die wir hineingeboren werden.

Und es gibt Geheimnisse, die wir vielleicht niemals vollständig verstehen werden.

Unsere Kraft entsteht nicht dadurch, dass wir uns für alles verantwortlich machen, was geschehen ist.

Unsere Kraft entsteht dadurch, zu erkennen, dass wir – selbst wenn wir die Vergangenheit nicht verändern können –

ENTSCHIEDEN KÖNNEN, WIE WIR WEITERGEHEN.

Wir können uns fragen:

  • Was hat mich diese Erfahrung gelehrt?
  • Was hat sie in mir sichtbar gemacht?
  • Welche Grenze wurde dadurch notwendig?
  • Welche Wahrheit konnte ich nicht länger ignorieren?
  • Was bin ich bereit loszulassen?
  • Zu welchem Menschen bin ich jetzt fähig zu werden?

Hier erhält Dankbarkeit eine tiefere Bedeutung.

Dankbarkeit bedeutet nicht, so zu tun, als wäre jede Erfahrung wunderbar gewesen.

Und Dankbarkeit verlangt auch nicht, Leid als etwas Gutes zu bezeichnen.

Manchmal bedeutet Dankbarkeit einfach:

„Ich ehre die Stärke, die Weisheit und die Klarheit, die ich auf meinem Weg durch diese Erfahrung gefunden habe.“

Und Geliebte,

entwickelt Unterscheidungsvermögen, wenn die Stürme anderer Menschen euch umgeben.

Mitgefühl bedeutet nicht, dass ihr euch an allem beteiligen müsst.

Liebe bedeutet nicht, sich in alles zu verstricken.

Jemandes Schmerz zu verstehen bedeutet nicht, diesen Schmerz dauerhaft zu deiner eigenen Last werden zu lassen.

Du musst nicht nach jedem Köder greifen, der dir hingehalten wird.

Du musst nicht an jedem Streit teilnehmen, zu dem du eingeladen wirst.

Du musst dich nicht endlos jemandem erklären, der entschlossen ist, dich misszuverstehen.

Du kannst einen anderen Menschen lieben und trotzdem sagen:

„Das ist nicht meine Last.“

Manchmal gehört zu den spirituellsten Erkenntnissen eine bemerkenswert einfache Wahrheit:

NICHT MEIN ZIRKUS.

NICHT MEINE AFFEN.

Nicht als Verurteilung.

Nicht aus Überheblichkeit.

Sondern aus Unterscheidungsvermögen.

Deine Energie ist kostbar.

Deine Aufmerksamkeit besitzt schöpferische Kraft.

Worauf du deine Aufmerksamkeit immer wieder richtest, beeinflusst das, was in deiner inneren Welt wächst.

Darum entscheide bewusst, was deine Präsenz wirklich verdient.

Wähle – wann immer möglich – die Liebe.

Wähle Mitgefühl.

Wähle Wahrheit.

Wähle gesunde Grenzen.

Wähle Dankbarkeit.

Wähle Frieden.

Und wenn dir das Leben etwas vorlegt, das du nicht verändern kannst …

Dann wähle, wie du ihm begegnen möchtest.

Du bist nicht hier, um zu dem Menschen zu werden, den andere in dir sehen wollten.

Du bist hier, um dich daran zu erinnern, wer du wirklich bist.

Und dann lebe diese Erinnerung so authentisch, dass diejenigen, die ihren eigenen Mut noch suchen, auf dein Leben blicken und erkennen:

„Vielleicht kann auch ich endlich ich selbst sein.“

Ich liebe dich.

Ich liebe euch alle, so wie ich mich selbst liebe.

Frei.

Ehrlich.

Souverän.

Und bedingungslos.

Om Shanti Om.

Namasté.

Sat Nam.

Om Shanti Om – Friede sei mit dir. Tiefer innerer und äußerer Frieden.

Namasté – Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.

Sat Nam – „Wahre Identität“ oder „Die Wahrheit ist mein Wesen“.

Soother of Souls – Tröster der Seelen oder Begleiter der Seelen.

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© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de