Allein eure Anwesenheit kann bereits einen Raum verändern.
Im letzten Teil dieser Reihe spricht Ashtar über die Souveränitätsschwelle, jenen Moment, in dem die innere Autorität aufhört, euch nur gelegentlich zu „besuchen“, und beginnt, euer Leben zu führen.
Erfahrt, was Zustimmung als energetische Teilhabe wirklich bedeutet, wie ihr die Prinzipien der fünften Dimension innerhalb der alltäglichen Strukturen der dritten Dimension leben könnt und wie sich dies im Umgang mit Zeit, Arbeit, Geld und Beziehungen zeigt.
Ashtar beschreibt außerdem den Wandel der reifen Sternensaat: vom Absorbieren äußerer Energien hin zum Stabilisieren, Begleiten und verantwortungsvollen Mitgestalten der neuen Erde.
Denn wahre Führung schafft keine Abhängigkeit.
Ein höherer Führer sammelt keine Anhänger. Ein höherer Führer stärkt andere darin, sich selbst zu vertrauen.
Ashtar sagt:
Meine geliebte alte Familie, ich bin Ashtar.
Ihr erreicht eine entscheidende Schwelle auf eurem Weg. Ich nenne sie die Schwelle der Souveränität. Sie ist erreicht, wenn eure innere Autorität nicht länger nur eine Stimme ist, die ihr gelegentlich hört, sondern zu der Kraft wird, die eure Entscheidungen, eure Richtung und eure Teilnahme am Leben bestimmt.
Ihr könnt viele spirituelle Wahrheiten kennen und dennoch Entscheidungen aus Angst, gesellschaftlichem Druck, finanzieller Sorge oder dem Wunsch nach Anerkennung treffen. Die Schwelle wird dort überschritten, wo euer tieferes Selbst beginnt, die Führung zu übernehmen und eure Wahrheit wichtiger wird als alter Gehorsam.
Ein wichtiges Zeichen dafür ist die bewusste Pause. Ihr müsst nicht mehr sofort reagieren oder zustimmen. Haltet inne. Spürt in euren Körper und euer Herz. Fragt euch:
Gehört dies wirklich zu meinem Weg oder gehört es zu einer älteren Version meiner selbst?
Eine bewusste Pause ist keine Unentschlossenheit. Sie gibt euch die Möglichkeit zu erkennen, ob eure Zustimmung wirklich vorhanden ist.
Achtet darauf, wozu ihr Ja sagt
Zustimmung bedeutet energetische Teilhabe. Sie betrifft das, was ihr in eure Zeit, eure Aufmerksamkeit, euer Nervensystem, eure Gedanken, eure Gefühle, euer Zuhause, euren Körper und euer spirituelles Leben hineinlasst.
Jedes wiederholte Ja öffnet eine Tür.
Je souveräner ihr werdet, desto deutlicher spürt ihr die Stellen, an denen ihr äußerlich Ja sagt, während in euch ein Nein lebt. Deshalb lernt zu fühlen und zu prüfen, bevor ihr euch verpflichtet, etwas versprecht oder etwas in euer Leben aufnehmt.
Auch euer Verhältnis zu Gedanken und Gefühlen verändert sich. Nicht jeder Gedanke verdient euren Glauben und eure Macht. Der Verstand bleibt ein wertvolles Werkzeug, doch er muss nicht länger eure Identität regieren.
Ebenso dürfen Trauer, Wut und Müdigkeit weiterhin vorhanden sein. Ihr könnt diese Gefühle erleben, ohne dass sie bestimmen müssen, wer ihr seid oder wie ihr handelt.
Lebt eure Wahrheit im Alltag
Die fünfte Dimension zeigt sich nicht nur in Meditation oder spirituellen Erfahrungen. Sie zeigt sich in euren Nachrichten, Terminen, Gesprächen, Verpflichtungen, Einkäufen, Beziehungen, eurer Arbeit und euren Ruhezeiten.
Spiritualität soll euer Leben nicht nur besuchen. Sie darf zu der Intelligenz werden, nach der ihr euer Leben gestaltet.
Beginnt bereits am Morgen. Übergebt eure Aufmerksamkeit nicht sofort euren Geräten, Nachrichten und äußeren Anforderungen. Gebt eurer Seele zunächst Raum.
Auch Arbeit und Geld dürfen ihren Platz verändern. Arbeit kann Ausdruck, Lernen und Beitrag sein, anstatt euren Wert zu bestimmen. Geld kann ein praktischer Bestandteil des irdischen Lebens sein, ohne zum Maßstab eurer Identität zu werden.
Auch eure Beziehungen werden zu einem Ort dieser Verkörperung. Bleibt in eurer Ausrichtung, selbst wenn andere euren Weg nicht verstehen. Ihr könnt zuhören, ohne jede Klage zu übernehmen. Ihr könnt eure Wahrheit aussprechen, ohne euer Herz zu verhärten.
Entfernt Verpflichtungen, die nicht mehr zu euch gehören. Lasst eure digitalen Werkzeuge wieder Diener sein und nicht eure Herren. Wählt eure Worte bewusster und erkennt, dass auch Schweigen Ausdruck von Unterscheidungsvermögen sein kann.
Werdet vom Absorbierer zum Stabilisator
Dies ist eine wichtige Veränderung für viele Sternensaaten.
Ihr seid nicht hier, um alle Energien eurer Umgebung aufzunehmen und anschließend erschöpft nach Hause zu gehen.
Ihr seid hier, um immer stabiler in eurer eigenen Mitte zu stehen.
Ihr könnt fühlen, was andere Menschen erleben. Ihr könnt mitfühlen und verstehen, ohne deren Zustand übernehmen zu müssen.
Ihr könnt freundlich bleiben, ohne euren eigenen Boden zu verlassen.
Ihr könnt alte Energien wahrnehmen, ohne in ihre Geschichten einzusteigen.
Allein eure Stabilität kann einen Raum verändern. Ihr müsst Gespräche nicht dominieren. Haltet eure Mitte. Sprecht, wenn eure Worte dienen. In einem angespannten Arbeitsumfeld müsst ihr nicht ebenfalls gestresst werden, um zu zeigen, dass euch etwas wichtig ist. Klärt, was geklärt werden kann, und lasst los, was nicht eure Aufgabe ist.
Wahre Führung führt Menschen zu sich selbst
Wenn ihr stabiler werdet, werden andere eure Ruhe wahrnehmen. Manche werden mit Fragen zu euch kommen.
Achtet dann darauf, nicht zu einer Autorität über andere zu werden.
Wahre Begleitung führt Menschen zurück zu ihrer eigenen inneren Autorität.
Der höhere Führer sammelt keine Anhänger.
Der höhere Führer erweckt Selbstvertrauen.
Die neue Erde entsteht nicht nur durch große öffentliche Veränderungen. Ein Zuhause kann ein Ort dieser neuen Ordnung sein. Ein Unternehmen kann es sein. Ein Freundeskreis kann es sein.
Ihr müsst nichts Großes vor den Augen der Welt vollbringen. Eine kleine Gruppe innerlich ausgerichteter Menschen kann mehr bewirken als eine große Gruppe mit zerstreuter Absicht. Ein Zuhause, in dem Kinder Respekt, Ehrlichkeit und Stabilität erfahren, kann der Erde tiefer dienen als viele laute Erklärungen darüber, die Welt verändern zu wollen.
Ihr seid nicht gekommen, um den Wandel lediglich zu beobachten.
Die alte Rolle des Absorbierers darf der Rolle des Stabilisators, Mentors, Erbauers und Verwalters weichen.
Lasst eure Gegenwart beständiger werden. Lasst euren Dienst klarer werden. Lasst eure Führung stiller und wahrhaftiger werden.
Verkörpert Würde, ohne hart zu werden. Mitgefühl, ohne euch selbst zu verlieren. Klarheit, ohne Stolz. Hingabe, ohne Selbstaufgabe.
Seid diese Präsenz. Erschafft dieses Muster. Segnet diese Welt, indem ihr bleibt, wer ihr wirklich seid.
Ich bin Ashtar und ich bin immer bei euch.
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Anmerkung zur Übersetzung
Jeder Mensch liest und empfindet Worte anders. Was den einen berührt oder zum Nachdenken bringt, sieht ein anderer vielleicht kritisch … und beides darf sein.
In meinen Übersetzungen möchte ich die Gedanken des Originals möglichst verständlich und einfühlsam wiedergeben, ohne sie zu bewerten. Sie (der jeweilige Text, meine Übersetzung und der gegebene Inhalt) erheben keinen Anspruch darauf, dass alles Gesagte wahr oder für jeden stimmig ist.
Lies bitte gerne mit offenem Herzen und wachem Verstand: Nimm mit, was dich anspricht, hinterfrage, was Fragen aufwirft … und bilde dir deine eigene Meinung. Welche sonst :-)!
Denn am Ende darf jeder seinen eigenen Weg zu seinen Erkenntnissen finden.
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