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Mandalas und die Wiederverbindung mit der Kindheit. Nicky Hamid

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Mandalas und die Wiederverbindung mit der Kindheit. Nicky Hamid

Nicky Hamid·26. September 2026, 0:03 Uhr·3 Minuten

Ich habe mich daran erinnert, wie ich als kleines Kind, gerade einmal zwei Jahre alt, große, mandalaartige Öffnungen im Gefüge meiner Welt wahrnahm. Ich bewegte mich ganz mühelos durch sie hindurch und befand mich plötzlich in einer Dimension, die sich wie Zuhause anfühlte.

Ich war so glücklich und vollkommen darin versunken, dass ich in meinem kleinen Körper stundenlang dasitzen und spielen konnte. Mit dem Laufen begann ich erst, als ich etwa zweieinhalb Jahre alt war.

Durch diese „Mandala-Portale“ erlebte ich mein „Zuhause in einer anderen Dimension“ als einen wunderschönen Ort, der mich an das alte Persien erinnerte. Er lag an den Ufern eines Meeres, das dem Mittelmeer ähnelte.

Dort gab es weiße, marmorne Gebäude – offen gestaltet, rund, von Säulen getragen und mit üppigen, komfortablen Einrichtungen. Der Himmel leuchtete in lebendigen Pastelltönen von Blau, Rosa und Gold.

Dort war ich erwachsen. Und meine geliebten Meister, Mentoren und Freunde waren immer um mich herum oder ganz in meiner Nähe.

Diese Portale begleiteten mich während meiner frühen Kindheit und verschmolzen allmählich mit jener Welt, die Erwachsene vermutlich als meine kindliche „Fantasiewelt“ bezeichnet hätten.

Der Übergang war für mich vollkommen fließend.

Als Kind verbrachte ich sehr viel Zeit in meiner „eigenen Welt“. Den Unterschied bemerkte ich eigentlich erst dann, wenn ich unsanft daraus herausgerissen wurde – besonders in der Schule.

Dort wurde mir „Unaufmerksamkeit“, „Faulheit“, „unangemessenes Verhalten“, „Dummheit“ oder „Ungehorsam“ vorgeworfen.

Strenge und feindselige Lehrer holten mich mit einem Schock zurück in meinen Körper, zurück in die sogenannte „Realität“ – heraus aus meinen Reisen.

Natürlich hinterließ das Angst und Schuldgefühle in mir, die ich später in meinem Leben erst wieder auflösen musste.

Ich lernte, mich zu erden

Als kleines Kind fand ich einen ganz eigenen Weg, mich stärker mit meinem Körper zu verbinden.

Bis zu einem Alter von ungefähr acht Jahren schaukelte und wippte ich häufig mit meinem Körper und bewegte meinen Kopf rhythmisch. Ich lehnte mich beispielsweise gegen eine Wand oder lag nachts auf meinem Kissen und bewegte meinen Kopf in einem regelmäßigen Rhythmus.

Nicht so stark, dass es wehtat. Es war vielmehr eine leichte, rhythmische Bewegung, die sich für mich sehr angenehm anfühlte.

Heute sehe ich darin einen Weg, der mir damals geholfen haben könnte, mein Sein stärker in meinen Körper zu bringen – gewissermaßen vollständiger auf der Erde anzukommen -, anstatt den Kontakt mit der gegenwärtigen physischen Realität zu verlieren.

Als ich älter wurde, wurden Kreativität und Sport zu wunderbaren Möglichkeiten, mich auszudrücken und mich in der dreidimensionalen Welt zu erden.

Eine Zeit lang spielte Sport dabei eine besonders große Rolle.

Heute sind es vor allem Gartenarbeit und die Natur, das Geben und Weitergeben an andere durch meine Lehrtätigkeit sowie jede Form von Kreativität.

Auch das Ausmalen von Mandalas oder das Bauen von Modellen erfüllt für mich diese wunderschöne Aufgabe:

Es hilft mir, vollkommen im gegenwärtigen Augenblick präsent zu sein.

Die Mandala-Portale

Die Erfahrung, durch diese Mandala-Portale zu reisen, begleitete mich ungefähr bis zu meinem elften Lebensjahr. Danach verschwand sie fast vollständig.

Gelegentlich tauchten die Portale noch in Träumen oder auch in Albträumen während des Schlafes auf.

Wie sie später wieder in mein Leben zurückkehrten, beschreibe ich in meinem Buch „Quantum Self Healing: The Power of Coloring Mandalas“.

Erneut wurde mir dabei deutlich, wie untrennbar für mich Mandalas und jene „Wurmlöcher“ zu unserem multidimensionalen Selbst miteinander verbunden sind.

Ich liebe euch so sehr.


PS: Ich weiß, dass das Lesen dieses Beitrags bei vielen von euch ein ERINNERN auslösen wird – ganz unabhängig davon, ob ihr selbst Erfahrungen mit Mandalas gemacht habt oder nicht.

Jeder von euch hatte als sehr kleines Kind eine enge und unmittelbare Verbindung zu anderen Realitäten.

Es ist Zeit, sich zu ERINNERN.

Bitte nehmt euch einen Augenblick Zeit und teilt eure eigenen Erinnerungen und Erfahrungen hier / auf Facebook / https://www.facebook.com/nicky.hamid.5 mit uns.

Und lest auch die Kommentare der anderen.

In unserem gemeinsamen Teilen liegt etwas, das jedem von uns dienen kann.

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