Mit Arthos durch das Jahr Tagesbotschaft 03. Dezember

Heute ist ein guter Tag, um dein Leben umzustellen. Wenn du dir sicher bist, dass du vollkommen glücklich bist mit deinem Leben, dann gibt es dafür sicherlich keinen Grund. Wenn du aber auch nur den leisesten Hauch eines Zweifels darüber verspürst, dass dein Leben einen Sinn hat, du diesen Sinn vollkommen erfüllst und du in jeder Hinsicht glücklich bist, dann macht es Sinn, dem Sinn entgegenzustreben, indem du damit beginnst, dein sinnloses Leben umzustellen.

Beginne die Umstellung damit, dich von allem zu lösen, was dich in der Illusion, so und hier glücklich werden zu können, festhält. Diese Illusion trennt dich vom wahren Glück, denn sie sorgt dafür, dass du dich von Gott abwendest. Du möchtest dich nicht blenden lassen vom gleissenden Licht, und daher kneifst du die Augen zu, mit denen du sehen könntest. Da dir so die Sicht auf die Wahrheit nicht mehr möglich ist, schaust du zu Boden, wo du Unwahrheiten siehst, die du aber zumindest betrachten kannst – und die dir verlockend erscheinen. Du bist froh, wenigstens etwas zu sehen und hältst das, was du siehst, für die Wahrheit. Dabei ist es nur die Realität, die du erzeugst, während du dich von der Wahrheit abwendest, die dich auf die Wirklichkeit hinweist. Du betrachtest den Schatten, den die Wirklichkeit Gottes auf den Boden der Tatsachen wirft, und du spielst mit ihm.

Und dann jagst du den Schatten nach: Du versuchst sie einzufangen und versprichst dir davon Glück. Die Schatten beinhalten jedoch kein Glück, da ihnen das Licht der Wahrheit fehlt. Sie sind leblos und leer, vergänglich und dunkel. Welche Art von Glück versprichst du dir darin zu finden?

Ich rede hier nicht über Theorie, sondern über Praxis. Die Praxis ist das, was du denkst, fühlst und tust. Die Praxis ist dein Leben, das du damit verbringst, unheilig zu sein, da du die Heiligkeit in einen Topf mit der verlogenen Kirche wirfst, die dich gelehrt hat, dass Gott ein unbarmherziger Richter ist, der Böses zulässt, sich aber gegen Geld davon überzeugen lässt, dich von deinen Sünden freizusprechen. Die selben Leute, die dich das gelehrt haben, haben für sich die Seele eines jeden Kindes und den Besitz eines jeden Menschen beansprucht.

Wenn du dich aus diesem Sumpf befreien willst, dann spreche diesen Leuten jegliche Macht über dich ab. Sie haben nur die Macht, die du ihnen zugestehst. Doch es soll hier nicht um diese Leute gehen, die nicht nur Atheisten, sondern Dämonen sind, und die ihren angeblichen Gott dafür benutzen, dich in Schuld und Angst zu halten und deine Göttlichkeit in Schutt und Asche zu legen. Es geht um dich. Darum, dass du erkennst, dass dein Leben dazu da ist, es auf sinnvolle Art und Weise zu verbringen.

Der Sinn endet auf jeden Fall da, wo Leid entsteht. Auch das ist ein ganz praktischer Hinweis darauf, dein Leben umzustellen. Du kannst damit beginnen, kein Leid mehr zu erzeugen, das dadurch entsteht, dass unschuldige Tiere geschlachtet werden, damit du deine niederen Sinne befriedigen kannst. Du sollst nicht töten bezieht sich nicht nur auf Menschen, sondern auf alle Lebewesen. Meinst du wirklich, dass du ehrlich bist, wenn du sagst, dass du dich an Gottes Gesetze hältst, während du vorgibst, das tote und vergiftete Fleisch von Tieren geniessen zu können, die auf unbarmherzige, grausame und qualvollste Weise für diesen Scheingenuss gestorben sind?

Es gibt tausend Möglichkeiten, wie du dir diese Sünde schönreden kannst. Aber das, was du letztendlich tust, wenn du es dir weiterhin schönredest, ist, dass du die Liebe verleugnest. Du verhältst dich bestialisch und rechtfertigst dich damit, dass du es dir leisten kannst, dass du der Stärkere bist, dass es nichts Schlimmes sei, da ein Tier ja keine Seele hat. Das stimmt nicht: Jedes Tier ist eine Seele wie du, und das, was du dir auf der Zunge zergehen lässt, ist der Tod des Tieres, das von der Seele belebt wurde. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber du wirst nicht umhin kommen, die Ursachen, die du setzt, zu erfahren. Den Tod eines Tieres zu veranlassen oder hinzunehmen, um dir die Illusion von Genuss zu gönnen, ist eine Ursache, deren Wirkungen ebenso qualvoll sein werden, wie das Leid, das dem Tier für deinen scheinbaren Genuss zugefügt wurde.

Das Gleiche gilt für die unzulässige Sexualität, die Berauschung und das Glücksspiel. All diese Sachen, von denen du glaubst, dass sie dich glücklich machen – genau diese Dinge entfernen dich immer mehr vom Glück. Sie führen dich in die Abgründe der materiellen Energie, verbinden dich mit der Leidenschaft und ziehen dich in die Unwissenheit. Unwissenheit ist die Dunkelheit, die am weitesten vom Licht der Wahrheit entfernt ist. Wenn du also dein Leben umstellen willst, dann wende dich dem Licht zu, das ein Aspekt der Liebe ist, die von der Höchsten Persönlichkeit Gottes ausgeht.

Sobald du diese Liebe erkennst, aufnimmst und lebst, wendest du dich von deinen Sünden ab. Das Ego möchte dir deinen Sünden als normal, als vollkommen in Ordnung und überhaupt nicht schlimm verkaufen, da jede Sünde zu seiner Befriedigung führt. Aber das, was dabei leidet und dadurch immer mehr Leid erfährt, ist die Seele, die du bist, und deren Sinn darin besteht, zu lieben. Und so könntest du die Umstellung deines Lebens auch damit beginnen, alles, was nicht Liebe ist, aufzugeben. Das führt dich in die Liebe und somit zu Gott und in Sein Licht der Wahrheit.

ICH BIN die spirituelle Seele, die wählt, ob sie die spirituelle Leiter hinauf- oder hinabsteigt.

https://www.lebensrichtig.de/tagesbotschaft/id-1203.html

Bild von methodshop auf Pixabay

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