Karma existiert nicht so, wie ihr es zu fürchten gelernt habt. Heute Abend enthüllt Ashtar, warum die Vorstellung von Karma, die so viele von euch in sich tragen, nicht der tieferen Wahrheit entspricht. Karma ist keine unausweichliche Schuld, die euch über mehrere Leben hinweg verfolgt und darauf wartet, vollständig beglichen zu werden.
Diese Vorstellung wurde über lange Zeit bewusst verbreitet und von Institutionen verstärkt, die davon profitierten, Menschen glauben zu lassen, sie trügen eine Schuld in sich, von der nur andere sie befreien könnten.
Diese Botschaft geht tiefer. Sie erklärt, warum Schuldgefühle dazu führen können, dass Seelen immer wieder inkarnieren, was nach dem Tod mit solchen tief verankerten Überzeugungen geschieht und worin der entscheidende Unterschied zwischen Schuld und aufrichtiger Reue liegt.
Außerdem erhältst du eine konkrete Übung, mit der du noch heute Abend beginnen kannst, das loszulassen, was du vielleicht schon viel zu lange mit dir herumträgst.
Anmerkung zur Übersetzung
Jeder Mensch liest und empfindet Worte anders. Was den einen berührt oder zum Nachdenken bringt, sieht ein anderer vielleicht kritisch … und beides darf sein.
In meinen Übersetzungen möchte ich die Gedanken des Originals möglichst verständlich und einfühlsam wiedergeben, ohne sie zu bewerten. Sie (der jeweilige Text, meine Übersetzung und der gegebene Inhalt) erheben keinen Anspruch darauf, dass alles Gesagte wahr oder für jeden stimmig ist.
Lies bitte gerne (im Konjunktiv – wie immer – mit offenem Herzen und wachem Verstand: Nimm mit, was dich anspricht, hinterfrage, was Fragen aufwirft … und bilde dir deine eigene Meinung.
Denn am Ende darf jeder seinen eigenen Weg zu seinen Erkenntnissen finden.
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© Transkript Youtube / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de
Vorwort
Vorweg möchte ich etwas Persönliches sagen: Ich höre mir solche Botschaften gerne an, aber die Bilder in den Videos schaue ich mir bewusst nicht an. Sie sprechen mich nicht an und lenken mich eher vom eigentlichen Inhalt ab. Für mich zählt die Botschaft selbst. Deshalb gebe ich hier das wieder, was ich daraus als wesentlich empfinde, ohne mich auf die visuelle Darstellung zu beziehen.
Karma ist keine Schuld, die du ewig abtragen musst
Die zentrale Aussage dieser Botschaft ist deutlich: Karma ist nicht das unumstößliche kosmische Schuldensystem, als das viele Menschen es kennengelernt haben. Die Vorstellung, jede Verfehlung werde auf einem unsichtbaren Konto festgehalten und müsse irgendwann, notfalls über mehrere Leben hinweg, exakt ausgeglichen werden, wird hier grundsätzlich infrage gestellt.
Stattdessen beschreibt Ashtar Karma als ein Glaubenssystem, das so lange Macht besitzt, wie eine Seele daran festhält. Vergleichbar ist es mit einer Währung innerhalb eines Spiels. Solange du nach den Regeln dieses Spiels lebst, erscheint sie real und bestimmt deine Entscheidungen. Verlässt du jedoch das zugrunde liegende System, verliert sie ihre bindende Kraft.
Besonders entscheidend ist dabei das Thema Schuld. Wenn du tief in dir glaubst, etwas Unverzeihliches getan zu haben und dafür büßen zu müssen, beeinflusst diese Überzeugung deine Entscheidungen. Der Botschaft zufolge kann dieser Glaube sogar über den körperlichen Tod hinaus bestehen und eine Seele dazu bewegen, erneut zu inkarnieren. Nicht eine äußere Macht zwingt sie dazu, sondern ihre eigene Überzeugung, noch etwas begleichen zu müssen.
Genau deshalb bekommt Vergebung eine so große Bedeutung. Dabei geht es nicht darum, Verletzungen schönzureden oder Verantwortung abzulehnen. Vergebung bedeutet, die innere Bindung an das Geschehene zu lösen. Das gilt für andere Menschen und ganz besonders für dich selbst. Diese Vergebung braucht weder die Zustimmung noch die Anwesenheit eines anderen Menschen. Sie geschieht in dir.
Wichtig ist außerdem der Unterschied zwischen echter Reue und dauerhaften Schuldgefühlen. Wenn du einem Menschen tatsächlich geschadet hast, kannst du das erkennen, Verantwortung übernehmen und nach Möglichkeit etwas wiedergutmachen. Echte Reue bezieht sich auf etwas Konkretes und kann dadurch auch zu einem Abschluss kommen. Chronische Schuld dagegen sagt dir immer wieder, dass mit dir grundsätzlich etwas nicht stimmt oder dass du allein durch dein unvollkommenes Menschsein etwas schuldest. Genau dieses Muster soll erkannt und losgelassen werden.
Die Botschaft lädt dich deshalb dazu ein, genauer hinzusehen: Wo übernimmst du Verantwortung für Dinge, die eigentlich nicht deine sind? Wo bleibst du aus Schuldgefühl in Beziehungen oder Situationen? Wo rechtfertigst du deine Grenzen, obwohl du einfach das Recht hast, sie zu setzen? Und wo gibst du aus freier Liebe, statt aus dem Gefühl heraus, etwas schuldig zu sein?
Dazu gibt Ashtar eine einfache Übung für den Abend. Gehe vor dem Einschlafen noch einmal durch deinen Tag und achte auf die Momente, in denen Schuld aufgetaucht ist. Frage dich bei jedem einzelnen:
Habe ich tatsächlich jemanden verletzt und möchte etwas in Ordnung bringen? Oder begegnet mir hier nur eine alte Schuld, die ich aus Gewohnheit weitertrage?
Wenn du wirklich Schaden verursacht hast, übernimm Verantwortung und tue, was dir zur Wiedergutmachung möglich ist. Wenn du dagegen erkennst, dass es sich um alte, diffuse Schuld handelt, benenne sie bewusst:
Das ist altes Gewicht. Ich muss es heute nicht weitertragen.
Das Loslassen geschieht nicht unbedingt in einem einzigen Augenblick. Alte Muster können immer wieder auftauchen. Doch jedes Mal, wenn du sie erkennst und dich statt für Schuld erneut für Vergebung entscheidest, verlieren sie ein Stück ihrer Macht.
Die vielleicht wichtigste Botschaft lautet deshalb:
Du musst nicht dein Leben damit verbringen, eine unsichtbare Schuld abzutragen. Du darfst Verantwortung übernehmen, aus deinen Erfahrungen lernen, wiedergutmachen, was wiedergutzumachen ist, vergeben und anschließend weitergehen.
Freiheit bedeutet hier nicht, dass deine Handlungen keine Bedeutung haben. Sie bedeutet, dass Mitgefühl, Güte und Verantwortung nicht aus Angst vor Bestrafung entstehen müssen. Sie können aus deiner eigenen bewussten Entscheidung kommen.
Und vielleicht beginnt genau dort das eigentliche Loslassen: nicht indem du deine Vergangenheit verleugnest, sondern indem du aufhörst, dich durch sie zu bestrafen.