Ashtar erklärt, warum wahres Einheitsbewusstsein eure Individualität nicht auflöst, sondern sie vielmehr stärkt und vertieft. Er zeigt auf, weshalb die tiefste Form der Führung in dieser neuen Ära nicht pompös, laut oder dramatisch in Erscheinung treten muss, sondern sich oftmals still, menschlich und ganz alltäglich zeigt.
Er spricht über Vergebung, Unterscheidungsvermögen und Selbstbestimmung und darüber, wie der einfache Dienst am Mitmenschen im täglichen Leben zu einer echten spirituellen Praxis werden kann.
Diese Botschaft erinnert uns daran, dass sich wahres Erwachen nicht irgendwo in weiter Ferne vollzieht. Es zeigt sich mitten im Alltag – in den Herausforderungen unseres Lebens, in unseren Entscheidungen und vor allem darin, wie wir den Menschen begegnen, die unmittelbar vor uns stehen.
Ihr Lieben,
ich bin Ashtar und ich komme zu euch in Liebe und im Dienst am Erwachen der Menschheit.
Viele von euch spüren, dass sich etwas verändert. Vielleicht könnt ihr es noch nicht genau benennen, doch eure Wahrnehmung wird feiner. Ihr erkennt deutlicher, was euch entspricht und was nicht mehr zu euch gehört. Gleichzeitig beginnt ihr zu verstehen, dass alles Leben miteinander verbunden ist.
Doch Einheit bedeutet niemals, eure Individualität aufzugeben. Im Gegenteil: Je bewusster ihr die Verbundenheit mit anderen erkennt, desto klarer dürft ihr in euch selbst stehen. Wahre Souveränität bedeutet, Verantwortung für eure Entscheidungen und eure Energie zu übernehmen, ohne euch von anderen abzugrenzen. Ihr könnt einen Menschen lieben und dennoch Nein sagen. Ihr könnt Mitgefühl haben und gleichzeitig klare Grenzen setzen.
Vertraut dabei immer mehr eurer inneren Wahrnehmung. Unterscheidungsvermögen bedeutet nicht, andere zu verurteilen, sondern zu spüren, was euch in eure Mitte zurückführt und was euch davon entfernt. Seid deshalb auch bei spirituellen Lehren und äußerer Führung aufmerksam: Was euch wirklich dient, stärkt eure innere Autorität, anstatt euch abhängig zu machen.
Auch Vergebung gehört zu diesem Weg – besonders die Vergebung euch selbst gegenüber. Ihr müsst frühere Entscheidungen nicht für immer als Last mit euch tragen. Erkennt, was ihr daraus gelernt habt, und erlaubt euch anschließend, Schuld und Selbstverurteilung loszulassen. Die dadurch frei werdende Kraft kann wieder in Liebe, Kreativität und Lebensfreude fließen.
Sorgt ebenso liebevoll für euren Körper. Ruhe, Wasser, Bewegung, Natur und bewusstes Atmen sind keine nebensächlichen Dinge. Wenn alte Gefühle oder Erinnerungen auftauchen, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass ihr zurückfallt. Manches zeigt sich noch einmal, weil es nun gesehen und mit mehr Mitgefühl losgelassen werden kann.
Und glaubt nicht, dass euer Dienst an der Welt spektakulär aussehen muss. Manche dienen durch Zuhören, andere durch Helfen, Lehren, Erschaffen, Organisieren oder einfach dadurch, dass sie in schwierigen Situationen Ruhe bewahren. Eine liebevolle Unterhaltung, ein Augenblick echter Geduld oder eine helfende Hand können mehr bewirken, als ihr erkennen könnt.
Ihr müsst euch dabei nicht aufopfern. Auch Grenzen, Ruhe und die Bereitschaft, selbst Hilfe anzunehmen, gehören zu einem bewussten Leben. Ihr seid weiterhin Menschen. Ihr braucht Nähe, Freude, Humor, Erholung und Gemeinschaft. Spirituelles Wachstum verlangt keine Perfektion.
Vielleicht werdet ihr deshalb auch immer weniger das Bedürfnis verspüren, andere von eurer Wahrheit überzeugen zu müssen. Innere Gewissheit braucht keinen ständigen Beweis. Ihr könnt anderer Meinung sein und trotzdem miteinander verbunden bleiben.
Und bitte habt keine Angst, eure Lebensaufgabe zu verpassen. Eure Aufgabe ist nicht unbedingt eine große Mission, die ihr eines Tages entdecken müsst. Sie zeigt sich bereits darin, wie ihr heute lebt: wenn ihr Ehrlichkeit statt Täuschung, Mitgefühl statt Härte und Liebe statt Verbitterung wählt.
Die neue Erde entsteht nicht allein durch große Ereignisse oder spirituelle Erkenntnisse. Sie entsteht in euren gewöhnlichsten Augenblicken.
Vielleicht wartet nach dieser Botschaft eine Spüle voller Geschirr auf euch. Vielleicht möchte ein Kind eure Aufmerksamkeit oder jemand braucht eine Antwort von euch. Genau dort zeigt sich euer Bewusstsein.
Einheit zeigt sich darin, wie ihr dem Menschen begegnet, der unmittelbar vor euch steht. Souveränität zeigt sich darin, ob ihr mitten in den Anforderungen des Lebens bei euch bleiben könnt, ohne euer Herz zu verschließen.
Wartet deshalb nicht auf einen besonderen spirituellen Moment.
Beginnt dort, wo ihr gerade seid.
Mit dem nächsten Atemzug, dem nächsten Menschen und der nächsten kleinen Entscheidung.
Denn die neue Erde ist nicht nur etwas, auf das ihr wartet. Ihr erschafft sie bereits durch eure Gegenwart, eure Entscheidungen und die Art, wie ihr miteinander umgeht.
Ich bin Ashtar und ich lasse euch in Frieden und in Liebe zurück.
Anmerkung zur Übersetzung
Jeder Mensch liest und empfindet Worte anders. Was den einen berührt oder zum Nachdenken bringt, sieht ein anderer vielleicht kritisch … und beides darf sein.
In meinen Übersetzungen möchte ich die Gedanken des Originals möglichst verständlich und einfühlsam wiedergeben, ohne sie zu bewerten. Sie (der jeweilige Text, meine Übersetzung und der gegebene Inhalt) erheben keinen Anspruch darauf, dass alles Gesagte wahr oder für jeden stimmig ist.
Lies bitte gerne mit offenem Herzen und wachem Verstand: Nimm mit, was dich anspricht, hinterfrage, was Fragen aufwirft … und bilde dir deine eigene Meinung. Welche sonst :-)!
Denn am Ende darf jeder seinen eigenen Weg zu seinen Erkenntnissen finden.
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