😂 HILFE, ICH WERDE ÄLTER – UND MEIN KÖRPER HAT DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG ÜBERNOMMEN! 😂
Frei und humorvoll nach einem Text eines anonymen Autors.
Ich hab mich kaputtgelacht über diesen Text. Und das Schlimmste daran ist: Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr erkenne ich mich darin wieder! 🤣
Ich bin inzwischen in einem Alter, in dem das Gesundheitsmanagement zum Extremsport geworden ist – allerdings ohne Medaille, ohne Siegerehrung und mit deutlich mehr Arztterminen.
Wenn ich Zucker esse, schießt der Blutzucker hoch. Wenn ich Salz esse, schießt der Blutdruck hoch. Und wenn ich die Preise der Medikamente sehe, schießen beide gleichzeitig hoch.
Mein Arzt nennt das Risikofaktoren. Ich nenne es Teamarbeit.
Wenn ich Wasser trinke, muss ich alle fünf Minuten zur Toilette. Wenn ich nicht trinke, dehydriere ich. Inzwischen überlege ich ernsthaft, einen Fernseher ins Badezimmer zu stellen, einen Kühlschrank daneben und das Ganze als Zweitwohnsitz anzumelden.
Die Toilette kennt mich mittlerweile besser als meine Verwandtschaft.
Wenn ich esse, nehme ich zu. Wenn ich nicht esse, werde ich schwach. Wenn ich nur Salat esse, werde ich traurig. Und wenn ich traurig bin, esse ich Schokolade.
Das ist kein Teufelskreis mehr. Das ist ein Kreisverkehr mit eingebautem Kuchenbuffet.
Neulich habe ich versucht, mich gesund zu ernähren. Ich kaufte Brokkoli, Karotten, Sellerie und einen großen Bund Petersilie.
Jetzt liegt das Gemüse im Kühlschrank und schaut mich vorwurfsvoll an.
Ich glaube, es weiß, dass ich heimlich Pizza bestellt habe.
Mein Arzt hat mir gesagt, ich soll auf meinen Körper hören.
Hab ich gemacht.
Es ist nur Gejammer!
Die Knie knacken, der Rücken protestiert, die Hüfte beschwert sich und der Magen meldet sich ungefragt zu Wort.
Klingt wie eine Eigentümerversammlung, bei der sämtliche Tagesordnungspunkte mit Beschwerden beginnen und niemand die Hausordnung gelesen hat.
Wenn ich Sport mache, brauche ich am nächsten Tag Hilfe beim Hinsetzen. Wenn ich keinen Sport mache, brauche ich Hilfe beim Aufstehen.
Ich zahle also fürs Fitnessstudio, um herauszufinden, welche Art von Leid ich bevorzuge.
Mein Fitnesstrainer sagte neulich: „Sie müssen Ihre Komfortzone verlassen!“
Ich antwortete: „Junger Mann, ich wäre schon froh, wenn ich meine Badewanne wieder ohne Rettungsteam verlassen könnte!“
Früher machte ich Liegestütze.
Heute mache ich Geräusche, wenn ich meine Schuhe zubinde.
Und wenn mir etwas herunterfällt, überlege ich zunächst, ob ich es wirklich noch brauche.
Manchmal bleibt es einfach liegen.
Ich nenne das nachhaltigen Minimalismus.
Wenn ich zu viel schlafe, tun mir die Schultern weh. Wenn ich zu wenig schlafe, werde ich zum Zombie. Und wenn ich in der falschen Position schlafe, kann ich drei Tage lang nur noch nach links schauen.
Früher musste ich vom Fahrrad fallen, um mich zu verletzen.
Heute reicht ein falsches Kopfkissen.
Ich habe inzwischen mehr orthopädische Kissen als Freunde, die mich besuchen.
Und keines davon versteht mich wirklich.
Wenn ich Kaffee trinke, kann ich nicht schlafen. Wenn ich keinen Kaffee trinke, kann ich nicht leben.
Mein Körper ist inzwischen wie ein altersschwacher Gebrauchtwagen: Er springt morgens nur widerwillig an, braucht lange zum Warmlaufen und macht unterwegs Geräusche, bei denen jeder Mechaniker sofort die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde.
Morgens wache ich nicht mehr einfach auf.
Ich werde neu hochgefahren!
Zuerst öffne ich vorsichtig die Augen.
Dann überprüfe ich, ob sämtliche Körperteile noch vorhanden sind.
Anschließend setze ich mich an die Bettkante und warte, bis das Betriebssystem meine Knie erkannt hat.
Manchmal erscheint innerlich die Meldung:
„Systemfehler. Bitte versuchen Sie es später erneut.“
Früher sprang ich morgens aus dem Bett.
Heute rolle ich mich strategisch heraus und hoffe, dass die Schwerkraft mitarbeitet.
Und wehe, ich muss nachts aufstehen!
Dann knackt es im Flur so laut, dass ich nicht weiß, ob ich gerade laufe oder ob jemand eine Tüte Kartoffelchips zerdrückt.
Mein Rücken hat mittlerweile mehr Verspannungen als ein internationaler Krisengipfel.
Und meine Gelenke geben Geräusche von sich, für die man früher ein ganzes Schlagzeug gebraucht hätte.
Ach ja, und das Gedächtnis?
Das ist hervorragend!
Ich erinnere mich nur nicht mehr daran, wo ich es hingelegt habe.
Neulich bin ich in die Küche gegangen und wusste nicht mehr, warum.
Also ging ich zurück ins Wohnzimmer, um mich zu erinnern.
Dort wusste ich nicht mehr, warum ich zurückgekommen war.
Nach zehn Minuten stand ich im Flur und hatte das Gefühl, ich wäre auf einer Bildungsreise durch meine eigene Wohnung.
Ich habe inzwischen angefangen, mir Notizzettel zu schreiben.
Das funktioniert wunderbar.
Nur leider weiß ich meistens nicht mehr, wo die Zettel sind.
Und wenn ich einen finde, steht darauf: „Nicht vergessen!“
Sehr hilfreich.
Besonders schön ist es, wenn ich meine Brille suche.
Dann durchsuche ich die ganze Wohnung, beschuldige den Hund, verdächtige den Staubsauger und finde sie schließlich auf meinem Kopf.
Noch schlimmer ist es mit dem Handy.
Ich telefoniere damit und suche es gleichzeitig.
Das muss man erst einmal schaffen!
Früher hatte ich ein fotografisches Gedächtnis.
Heute ist offenbar der Film voll.
Und wenn mir jemand sagt: „Das habe ich dir doch gestern erzählt!“, antworte ich: „Wunderbar! Dann kannst du es mir heute noch einmal erzählen. Ich freue mich über jede neue Geschichte!“
Auch mein Verhältnis zur Technik hat sich verändert.
Mein Smartphone erkennt mein Gesicht morgens manchmal nicht mehr.
Ganz ehrlich: Ich kann es verstehen.
Wenn ich nach dem Aufstehen in den Spiegel schaue, denke ich selbst gelegentlich: „Wer ist denn dieser Mensch, und warum trägt er meinen Schlafanzug?“
Meine Smartwatch fordert mich regelmäßig auf, mich zu bewegen.
Ich habe ihr erklärt, dass ich bereits dreimal zum Kühlschrank gegangen bin.
Sie war nicht beeindruckt.
Jetzt behauptet sie auch noch, ich hätte schlecht geschlafen.
Das wusste ich schon, bevor sie mich beleidigt hat.
Und dann diese ständigen Passwörter!
Mindestens acht Zeichen, ein Großbuchstabe, eine Zahl, ein Sonderzeichen und möglichst noch die Geburtsurkunde meiner Urgroßmutter.
Früher brauchte man einen Schlüssel.
Heute braucht man einen Informatiker und einen Therapeuten.
Aber das Leben muss man leicht nehmen!
Allein zu sein und nicht zu reden, tut schließlich nicht gut.
Das habe ich heute Morgen meinem Mikrowellenherd und meinem Toaster erzählt, während wir gemeinsam Kaffee tranken.
Beide waren meiner Meinung.
Der Toaster war sogar so gerührt, dass er das Brot herausspringen ließ.
Mit der Waschmaschine spreche ich allerdings nicht mehr.
Sie verdreht jedes Wort, dreht sich ständig im Kreis und schleudert mir am Ende alles wieder entgegen.
Der Geschirrspüler ist auch nicht besser.
Er behauptet immer, alles sauber zu machen, aber wenn ich genauer hinschaue, bleiben doch einige Probleme ungelöst.
Der Kühlschrank dagegen ist ein echter Freund.
Er ist zwar etwas kühl, aber immerhin der Einzige im Haushalt, bei dem sofort das Licht angeht, wenn er mich sieht.
Außerdem hört er geduldig zu, wenn ich nachts um halb zwölf vor ihm stehe und über den Sinn des Lebens nachdenke.
Das Bügeleisen ist mir zu hitzig.
Der Backofen ebenfalls.
Und der Staubsauger taucht grundsätzlich nur auf, um mir die letzte Energie auszusaugen.
Mit dem Wasserkocher verstehe ich mich dagegen hervorragend.
Wir regen uns beide schnell auf, kochen innerlich und brauchen anschließend erst einmal eine Pause.
Mein bester Freund ist inzwischen das Sofa.
Es nimmt mich auf, ohne Fragen zu stellen, urteilt nicht über meine Figur und verlangt keine sportlichen Höchstleistungen.
Allerdings hat unsere Beziehung einen entscheidenden Nachteil:
Wenn ich einmal drinliege, lässt es mich nicht mehr los!
Neulich brauchte ich drei Anläufe, um wieder aufzustehen.
Beim ersten Versuch kam nur ein Geräusch.
Beim zweiten Versuch bewegte sich immerhin das Kissen.
Beim dritten Versuch hatte ich genug Schwung, um in Richtung Küche zu stolpern.
Das verbuche ich inzwischen als funktionelles Ganzkörpertraining.
Und dann sind da noch die Arztbesuche.
Früher traf man seine Freunde im Café.
Heute begegnet man ihnen im Wartezimmer.
„Ach, du auch hier?“
„Ja, ich bin heute beim Kardiologen.“
„Wie schön! Ich komme gerade vom Orthopäden. Wollen wir uns nächste Woche beim Hautarzt treffen?“
Man tauscht keine Urlaubsfotos mehr aus, sondern Laborwerte.
„Mein Cholesterin ist gesunken!“
„Gratuliere! Mein Vitamin D ist gestiegen!“
„Und ich habe endlich einen Termin beim Facharzt bekommen!“
Das wird gefeiert wie früher ein Sechser im Lotto.
Auch die Gespräche auf Geburtstagsfeiern haben sich verändert.
Früher ging es um Liebe, Abenteuer, Reisen und wilde Nächte.
Heute geht es um Blutdruck, Bandscheiben, Hörgeräte und die Frage, welche Matratze wirklich etwas taugt.
Und wenn jemand sagt: „Ich habe die ganze Nacht durchgeschlafen!“, schauen ihn alle ehrfürchtig an.
So etwas gilt inzwischen als außergewöhnliche Leistung.
Besonders interessant ist auch der Kleiderschrank.
Früher fragte ich mich: „Steht mir das?“
Heute frage ich: „Kann ich darin atmen, sitzen und nach dem Essen noch die Schuhe sehen?“
Früher kaufte ich Schuhe nach Aussehen.
Heute nach Dämpfung, Fußbett und der Frage, ob ich ohne Schuhlöffel hineinkomme.
Und wenn ein Schuh bequem ist, kaufe ich gleich zwei Paar.
Nicht wegen der Mode.
Sondern weil ich weiß, dass Wunder selten geschehen.
Auch beim Reisen hat sich einiges geändert.
Früher packte ich Badehose, Sonnenbrille und ein bisschen gute Laune ein.
Heute packe ich Medikamente, Lesebrille, Ersatzlesebrille, Wärmepflaster, Blutdruckmessgerät und die Telefonnummer meines Hausarztes ein.
Der Koffer sieht aus wie eine mobile Apotheke mit angeschlossener Urlaubserlaubnis.
Aber eines muss man dem Älterwerden lassen:
Man wird gelassener.
Früher habe ich mich über Kleinigkeiten aufgeregt.
Heute vergesse ich oft schon nach fünf Minuten, worüber ich mich eigentlich ärgern wollte.
Das spart unglaublich viel Energie!
Auch Diskussionen werden kürzer.
Wenn jemand sagt: „Du hast unrecht!“, antworte ich einfach: „Kann sein.“
Nicht, weil ich nachgegeben hätte.
Sondern weil ich keine Lust habe, für eine Diskussion meine Lesebrille zu suchen.
Was die Lebensphasen betrifft, habe ich inzwischen eine ganz einfache Einteilung:
Bis 30 glaubt man, unsterblich zu sein.
Bis 40 glaubt man, alles im Griff zu haben.
Bis 50 macht man große Pläne.
Nach 50 macht man Vorsorgeuntersuchungen.
Nach 60 freut man sich, wenn man morgens ohne neue Beschwerden aufsteht.
Nach 70 vergleicht man die Untersuchungsergebnisse mit denen der Freunde.
Nach 80 wird jeder Arzttermin zum gesellschaftlichen Ereignis.
Nach 90 darf man den ganzen Kuchen essen – und wer sich darüber beschweren möchte, soll erst einmal selbst so alt werden!
Und mit 100?
Da sagt man einfach: „Ich weiß gar nicht, warum ihr euch alle so aufregt. Ich bin doch erst seit gestern alt!“
Aber wisst ihr, was das Schönste am Älterwerden ist?
Man muss nicht mehr jedem gefallen.
Man darf Nein sagen, ohne eine dreiseitige Begründung zu liefern.
Man darf mittags ein Nickerchen machen und es „Regeneration“ nennen.
Man darf dieselbe Geschichte dreimal erzählen – und beim dritten Mal sogar ein bisschen ausschmücken.
Man darf sich über kleine Dinge freuen: einen sonnigen Morgen, einen guten Kaffee, ein Stück Kuchen, einen lieben Menschen, ein herzliches Lachen.
Und wenn man beim Lachen ein bisschen Luft holen muss, ist das eben so.
Hauptsache, man lacht noch!
Denn eines habe ich inzwischen verstanden:
Alt werden ist nichts für Feiglinge.
Aber mit Humor, einer ordentlichen Portion Selbstironie und gelegentlich einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte lässt sich das Ganze erstaunlich gut ertragen.
Die Falten im Gesicht sind schließlich keine Schäden.
Das sind Lachspuren, Lebenserfahrung und die Quittungen für all die Jahre, in denen wir hoffentlich ordentlich Spaß hatten.
Und falls mich jemand fragt, wie alt ich bin, sage ich künftig:
„Ich bin nicht alt. Ich bin ein gut gereiftes Sondermodell mit Gebrauchsspuren, Originalteilen, gelegentlichen Startproblemen und einer unbezahlbaren Lebensgeschichte!“
Also lacht, solange ihr könnt – und vor allem, solange ihr euch noch daran erinnert, worüber! 😂❤️
Und jetzt muss ich wirklich Schluss machen.
Ich bin nämlich vorhin aufgestanden, um irgendetwas ganz Wichtiges zu erledigen.
Ich weiß nur nicht mehr, was.
Moment …
Ach ja!
Ich wollte mir einen Kaffee machen.
Oder war es Tee?
Oder wollte ich zur Toilette?
Egal.
Ich gehe jetzt erst einmal in die Küche.
Vielleicht fällt es mir unterwegs wieder ein.
Und wenn nicht, esse ich eben ein Stück Kuchen.
Denn eines weiß ich noch ganz genau:
Das Leben ist zu kurz für schlechte Laune – und zu schön, um es ohne Humor zu verbringen! 🤣☕🍰❤️
PS: Rosi / Es Ist Alles Da / Mit einem herzlichen Dank an den unbekannten Verfasser des ursprünglichen Textes, der uns so wunderbar daran erinnert, dass man über das Älterwerden am besten gemeinsam lacht.



