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Adamus Saint Germain: Eine neue Realität existiert bereits
Adamus Saint Germain sagt, dass eine neue Realität bereits existiert. Sie ist nur noch nicht besetzt. Und niemand wird auf dem Weg dorthin zurückgelassen.
Geoffrey Hoppe, Gründer des Crimson Circle, hat 27 Jahre lang jeden Monat eine Botschaft gechannelt, zunächst von Tobias und seit 2009 vom Aufgestiegenen Meister Adamus Saint Germain.
Heute meldet sich Adamus live zu Wort und beantwortet Fragen, die sich viele von uns gerade stellen:
Warum bin ich so erschöpft? Warum fühlt sich alles so viel schneller an? Und wohin führt das alles eigentlich?
Seine Antwort ist voller Hoffnung:
Du machst nichts falsch.
Die Erschöpfung entsteht dadurch, dass du alte Identitäten loslässt, um Raum für das zu schaffen, was du gerade wirst.
Niemand wird ausgelöscht. Niemand wird zurückgelassen.
Es gibt einfach unterschiedliche Wege und jenseits davon eine völlig neue Realität.
In dieser Folge geht es um folgende Themen:
- Die Spaltung: Wer geht voran, wer bleibt zurück und warum wird niemand zurückgelassen?
- Die neue Realität: Warum existiert sie laut Adamus bereits jetzt und was braucht es, um in sie einzutreten?
- Die Erschöpfung: Was ist der wahre Grund dafür und warum kann sie ein gutes Zeichen sein?
- Das Himmelskreuz im März 2023: Welche Bedeutung hat dieses Ereignis und warum erschien GPT-4 im selben Monat?
- Die kommenden Jahre: Welche Entwicklungen stehen uns bevor?
- Niemand wird zurückgelassen: Was geschieht mit den Menschen, die wir lieben?
- Künstliche Intelligenz, die Singularität und das Feld: Warum sagt Adamus, dass es nichts zu befürchten gibt?
- Der Lichtkörper: Welche Bedeutung hat er für Schmerzen, das Altern und Krankheiten?
- Die Mysterienschulen: Worauf hat Adamus uns vorbereitet und ist dieses Leben möglicherweise genau das Leben, auf das wir gewartet haben?
- Zulassen statt Anstrengung: Was solltest du heute Abend nicht mehr tun und was stattdessen?
- Eine Botschaft für alle Erschöpften: Was sagt Adamus denjenigen, die müde sind und sich fragen, ob sie es schaffen werden?
Kapitelübersicht
00:00 Warum sich alles beschleunigt
08:18 Die Singularität ist da
13:29 Adamus kommt durch
17:32 Die Mysterienschulen
22:13 Himmelskreuz und ChatGPT
35:02 Wer durchläuft die Spaltung?
39:29 Die neue Realität existiert bereits
41:16 Warum du so erschöpft bist
51:27 Schluss mit Affirmationen: Zulassen und Spielen
1:01:48 Was du heute Abend nicht mehr tun solltest
1:07:12 Alzheimer und unsere Eltern
1:11:24 Eine Botschaft für die Erschöpften
Die zentrale Botschaft von Adamus lautet:
Du musst nicht noch mehr kämpfen, dich noch mehr anstrengen oder versuchen, alles mit deinem Verstand zu verstehen.
Es geht darum, das Alte loszulassen, dem eigenen Wandel zu vertrauen und die neue Realität zuzulassen.
Niemand wird zurückgelassen.
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung:
Eine neue Realität wartet auf uns: Das berührende Gespräch von Michael Sandler, Geoffrey Hoppe und Adamus Saint Germain
Wir befinden uns in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen
In diesem außergewöhnlichen Gespräch zwischen Michael Sandler und Geoffrey Hoppe, durch den später Adamus Saint Germain spricht, geht es um die großen Veränderungen unserer Zeit, um Erschöpfung, das Loslassen alter Identitäten und um eine neue Realität, die nach den Worten von Adamus bereits existiert.
Michael stellt dabei Fragen, die viele von uns tief im Inneren bewegen: Warum verändert sich alles so schnell? Warum fühlen wir uns manchmal erschöpft, orientierungslos oder innerlich überfordert? Was geschieht mit unseren Familien und den Menschen, die wir lieben? Und wie können wir diesen Wandel erleben, ohne ständig kämpfen zu müssen?
Die Antworten von Geoffrey und Adamus tragen eine gemeinsame Botschaft:
Wir müssen nicht alles verstehen, nicht alles kontrollieren und nicht noch mehr leisten. Wir dürfen lernen, loszulassen, uns selbst zu vertrauen und unser Leben bewusster zu erfahren.
Warum sich plötzlich alles beschleunigt
Geoffrey erklärt, dass wir uns seiner Wahrnehmung nach in einer Veränderung befinden, die sich grundlegend von früheren Entwicklungen der Menschheit unterscheidet.
Während die industrielle Revolution, die Einführung des Telefons oder die Entwicklung der Computer viele Jahrzehnte benötigten, vollziehen sich heutige Veränderungen innerhalb weniger Jahre.
Adamus bezeichnet diese Zeit als eine der größten Transformationen, die unser Planet jemals erlebt habe.
Geoffrey spricht davon, dass sich unsere bisherigen Vorstellungen von Realität, Bewusstsein und menschlichen Möglichkeiten verändern.
Was wir uns früher nur erträumen konnten, könnte plötzlich Wirklichkeit werden.
Dabei geht es nicht ausschließlich um technische Entwicklungen, sondern vor allem um unser Bewusstsein.
Die künstliche Intelligenz betrachtet Geoffrey als ein Werkzeug, das diese Veränderungen enorm beschleunigt. Sie sei jedoch nicht die eigentliche Ursache des Bewusstseinswandels.
Michael erzählt in diesem Zusammenhang von seinen eigenen Erfahrungen mit der Verarbeitung großer Informationsmengen und davon, wie sehr dies seinen Körper und seinen Geist belastet habe.
Geoffrey erklärt, dass unser menschlicher Verstand an bestimmte Rhythmen, Denkweisen und Begrenzungen gewöhnt sei.
Wenn sich diese Strukturen verändern, könne sich das wie innere Unruhe, geistige Benommenheit oder Orientierungslosigkeit anfühlen.
Doch genau darin sieht er auch eine Möglichkeit.
Unser Verstand könnte irgendwann erkennen, dass er nicht mehr alles kontrollieren kann.
Dann öffnet sich nach Geoffreys Beschreibung ein Zugang zu einer Wahrnehmung, die über das gewöhnliche Denken hinausgeht.
Er nennt sie unter anderem Intuition oder ein übergeordnetes Bewusstsein.
Adamus spricht über die Bedeutung der Erde
Als Adamus durch Geoffrey zu sprechen beginnt, begrüßt er Michael herzlich und erklärt, dass die gegenwärtigen Veränderungen seiner Auffassung nach weit über die Erde hinausreichen.
Er beschreibt unseren Planeten als einen besonderen Ort innerhalb der Schöpfung.
Die Erde sei kein unbedeutender Planet, auf dem Menschen lediglich ihre Lektionen lernen müssten.
Vielmehr sei sie ein Ort einzigartiger Erfahrungen.
Hier würden Bewusstsein und Energie auf eine Weise zusammenwirken, die für die gesamte Schöpfung von Bedeutung sei.
Adamus spricht davon, dass andere Wesen und Zivilisationen aufmerksam beobachten würden, was auf der Erde geschieht.
Besonders hebt er die menschliche Fähigkeit hervor, Gefühle und Liebe zu erfahren.
Nach seiner spirituellen Darstellung seien diese Erfahrungen keineswegs überall in der Schöpfung selbstverständlich.
Deshalb sei unser menschliches Leben viel bedeutungsvoller, als wir gewöhnlich annehmen.
Wir sind nicht hier, um eine Prüfung zu bestehen. Wir sind hier, um Erfahrungen zu machen.
Adamus erinnert uns zugleich daran, dass wir unsere Entwicklung nicht aus dem Wunsch heraus erzwingen sollten, die ganze Welt zu retten.
Wir dürfen sie für uns selbst zulassen.
Wenn wir unser eigenes Licht leben, habe dies ganz von selbst Auswirkungen auf unsere Umgebung.
Die Mysterienschulen und unsere vielen Erfahrungen
Michael fragt Adamus nach den früheren Mysterienschulen und danach, welche Bedeutung unsere vergangenen Leben und spirituellen Erfahrungen besitzen.
Adamus erklärt, dass die Erde in seiner Sichtweise der ursprüngliche Ort vieler grundlegender Bewusstseinserfahrungen sei.
Er spricht von zahlreichen weiteren Versionen der Erde, die innerhalb der Schöpfung existieren sollen und auf denen andere Wesen menschliche Erfahrungen kennenlernen könnten.
Besonders wichtig seien dabei die Gefühle und die Liebe.
Mit Humor beschreibt Adamus, wie schwierig es sein könne, Wesen ohne menschliche Erfahrung zu erklären, weshalb Menschen lügen oder warum sie so viele verschiedene Schuhe besitzen möchten.
Hinter diesen humorvollen Beispielen steht jedoch eine tiefere Aussage:
Unser menschliches Leben mit all seinen Widersprüchen, Gefühlen, Beziehungen und Erfahrungen besitzt einen besonderen Wert.
Wir dürfen aufhören, unsere Existenz als etwas Geringes oder Unbedeutendes anzusehen.
Das Himmelskreuz und die neue Wahrnehmung
Ein weiterer wichtiger Teil des Gesprächs beschäftigt sich mit dem Ereignis, das im Crimson Circle als Himmelskreuz oder Heaven’s Cross bezeichnet wird.
Adamus verbindet dieses Ereignis im März 2023 mit einem verstärkten Einströmen von Licht und Bewusstsein.
Er sieht darin den Beginn einer neuen Phase menschlicher Wahrnehmung.
Dabei spricht er auch über die zeitliche Nähe zur Veröffentlichung von GPT 4 und deutet diesen Zusammenhang spirituell als bedeutsam.
Nach seiner Erklärung verändert sich nicht nur unsere äußere Welt, sondern auch die Art und Weise, wie wir Realität wahrnehmen.
Bisher sei unsere Wahrnehmung stark durch Dualität geprägt gewesen.
Wir unterscheiden zwischen gut und schlecht, hell und dunkel, angenehm und unangenehm.
Unsere Gefühle helfen uns dabei, die Welt einzuordnen.
Doch Adamus beschreibt, dass diese bisher getrennten Gegensätze beginnen, sich einander anzunähern.
Aus ihrer Begegnung könne etwas vollkommen Neues entstehen.
Nicht einfach eine Mischung aus positiven und negativen Gefühlen, sondern eine neue Form des Wahrnehmens.
Wir würden dann nicht mehr ausschließlich durch alte Bewertungen und emotionale Reaktionen auf das Leben schauen.
Stattdessen könnten wir beginnen, uns selbst und die Wirklichkeit auf eine umfassendere Weise zu erfahren.
Adamus betont, dass diese neue Wahrnehmung noch so ungewohnt sei, dass sie sich mit unserem bisherigen Verstand kaum erklären lasse.
Niemand wird zurückgelassen
Michael möchte wissen, was geschieht, wenn sich die Menschheit in unterschiedliche Entwicklungsrichtungen bewegt.
Wer wird die neue Realität erleben? Was geschieht mit den Menschen, die sich nicht dafür entscheiden? Und müssen wir uns von unseren Liebsten verabschieden?
Adamus erklärt, dass nach seiner Einschätzung zunächst nur ein relativ kleiner Teil der Menschheit diesen tiefgreifenden Wandel bewusst durchlaufen werde.
Er nennt ungefähr 8,8 Prozent innerhalb der kommenden Jahre, betont jedoch, dass es auch weniger sein könnten.
Entscheidend sei nicht, dass manche Menschen besser oder weiter entwickelt seien als andere.
Vielmehr gehe es um die Bereitschaft, sich von bisherigen Identitäten und Begrenzungen zu lösen.
Einige Menschen würden weiterhin in ihrer vertrauten Wirklichkeit leben.
Sie würden morgens aufstehen, ihren Kaffee trinken, zur Arbeit fahren und ihren gewohnten Alltag fortsetzen.
Andere würden sich in eine neue Form der Realität hineinbewegen.
Adamus beschreibt diesen Übergang nicht als gewaltige Katastrophe oder als plötzliches Verschwinden durch ein dramatisches Ereignis.
Er spricht vielmehr von einem vergleichsweise sanften Übergang.
Dabei betont er:
Niemand wird ausgelöscht. Niemand wird zurückgelassen. Es gibt unterschiedliche Wege und unterschiedliche Entscheidungen.
Die Menschen, die ihren bisherigen Weg fortsetzen möchten, dürfen dies tun.
Und diejenigen, die bereit sind, eine neue Wirklichkeit zu erfahren, dürfen ebenfalls ihren eigenen Weg wählen.
Auch unsere Beziehungen könnten sich dadurch verändern.
Wir würden andere Menschen möglicherweise nicht mehr nur durch ihre bisherigen Eigenschaften, Gewohnheiten und Rollen wahrnehmen, sondern umfassender als Seelenwesen erkennen.
Die neue Realität existiert bereits
Einer der eindrucksvollsten Momente des Gesprächs entsteht, als Adamus erklärt, dass die neue Realität nicht erst erschaffen werden müsse.
Nach seinen Worten ist sie bereits vorhanden.
Sie wartet lediglich darauf, bewusst erfahren und bewohnt zu werden.
Wir müssten dafür keine großen Zeremonien durchführen und keine besonderen Glaubenssysteme entwickeln.
Wir müssten auch nicht versuchen, mit unserem menschlichen Verstand festzulegen, wie diese Realität auszusehen habe.
Adamus beschreibt sie als ein bereits vorhandenes Feld voller Möglichkeiten.
Der Übergang dorthin geschehe, wenn wir innerlich bereit seien.
In dieser neuen Wirklichkeit könnten wir uns als freie und souveräne Wesen erfahren.
Wir wären nicht mehr in derselben Weise an alte Begrenzungen, Ängste, Verpflichtungen und körperliche Schwierigkeiten gebunden.
Adamus spricht sogar von einer anderen Beziehung zum physischen Körper, zu Alter und Tod.
Er beschreibt eine Existenz, in der wir unseren Körper weiterhin genießen könnten, ohne auf dieselbe Weise an seine bisherigen Grenzen gebunden zu sein.
Diese Aussagen gehören zu seiner spirituellen Zukunftsvision.
Für Adamus geht es dabei nicht einmal mehr um einen klassischen Aufstieg.
Es geht darum, auf natürlichere Weise als das Seelenwesen zu leben, das wir in Wahrheit sind.
Warum wir so erschöpft sind
Michael spricht anschließend eine Frage an, die besonders viele Menschen berührt.
Wenn wir uns bereits so erschöpft fühlen und uns nach einer anderen Wirklichkeit sehnen, warum können wir dann nicht einfach sofort dorthin wechseln?
Adamus erklärt, dass unsere Erschöpfung seiner Auffassung nach häufig mit dem Loslassen alter Identitäten verbunden sei.
Wir haben über viele Jahre und möglicherweise viele Leben hinweg bestimmte Vorstellungen darüber entwickelt, wer wir sind.
Wir identifizieren uns mit unseren Aufgaben, unseren Beziehungen, unseren Erfahrungen, unseren Verletzungen und unserer Vergangenheit.
Diese Identitäten geben uns Sicherheit.
Doch gleichzeitig können sie uns einengen.
Adamus erklärt, dass wir nicht aufhören müssen, eine Persönlichkeit zu besitzen.
Wir sollen lediglich aufhören, in einer bestimmten Persönlichkeit gefangen zu sein.
Wir dürfen beweglicher und freier werden.
Wir dürfen uns verändern, ohne ständig an einer alten Vorstellung von uns selbst festzuhalten.
Das Loslassen dieser vertrauten Strukturen könne sich zunächst anstrengend und verunsichernd anfühlen.
Doch nach Adamus bedeutet es nicht, dass wir etwas Wesentliches verlieren.
Vielmehr entsteht Raum für das, was wir wirklich sind.
Wir dürfen aufhören, ständig an uns selbst zu arbeiten
Michael fragt Adamus, was wir in dieser Zeit konkret tun können, um unseren Wandel zu unterstützen.
Adamus antwortet mit zwei einfachen Worten:
Zulassen und Spielen.
Er erklärt, dass Zeremonien, Rituale, Affirmationen und Visualisierungen in der Vergangenheit durchaus hilfreich gewesen seien.
Doch nun dürften wir darüber hinausgehen.
Wenn wir uns beispielsweise ein bestimmtes Haus, einen Partner oder ein neues Leben vorstellen, greifen wir meistens auf Bilder zurück, die unser Verstand bereits kennt.
Damit begrenzen wir unbewusst unsere Möglichkeiten.
Adamus lädt uns ein, diese Begrenzungen loszulassen.
Wir müssen nicht immer wissen, wie etwas aussehen soll.
Vielleicht wartet etwas viel Schöneres auf uns, als wir es uns bisher vorstellen konnten.
Michael erzählt dazu von seiner persönlichen Situation in Vermont. Er und seine Familie suchen ein Zuhause für den Winter.
Normalerweise bevorzugt er Häuser auf einer Anhöhe mit einer weiten Aussicht. Doch diesmal fühlen sie sich von einem Haus angezogen, das überhaupt nicht diesen bisherigen Vorstellungen entspricht.
Er erkennt darin die Möglichkeit, nicht mehr ausschließlich nach alten Gewohnheiten zu entscheiden.
Adamus bestätigt, dass genau darum gehe.
Wir dürfen uns für neue Erfahrungen öffnen, ohne sie vorher vollständig festlegen zu müssen.
Leiden ist keine Voraussetzung für Wachstum
Besonders berührend ist die Frage von Michael, welche Rolle das Leiden in unserem Entwicklungsprozess spielt.
Adamus antwortet, dass Leiden im Idealfall überhaupt keine Rolle mehr spielen müsse.
Er erklärt, dass viele Menschen tief in sich die Überzeugung tragen, sie müssten leiden, um zu wachsen, zu lernen oder frühere Fehler wiedergutzumachen.
Auch spirituelle Vorstellungen von Karma könnten dazu beitragen, dass wir uns immer wieder verpflichtet fühlen, alte Belastungen abzutragen.
Adamus möchte uns von dieser Vorstellung befreien.
Nach seiner Darstellung verändern sich gegenwärtig sogar die Geschichten unserer früheren Leben.
Er spricht davon, dass wir zahlreiche Erfahrungen aus vergangenen Inkarnationen mit uns tragen und dass auch diese alten Identitäten beginnen, ihre Begrenzungen loszulassen.
Er nennt diesen Vorgang eine Neugestaltung der Vergangenheit.
Traumatische Erfahrungen, Verluste, Schuldgefühle und alte Geschichten müssten nicht länger dieselbe Macht über uns besitzen.
Wir könnten uns von der Schwere befreien, die wir über so lange Zeit mit uns getragen haben.
Wir müssen nicht mehr leiden, um unserer eigenen Größe würdig zu sein.
Der Lichtkörper und unsere körperliche Transformation
Michael fragt Adamus auch nach Heilung, körperlichen Schmerzen und dem Lichtkörper.
Adamus erklärt, dass wir nach seiner spirituellen Sichtweise über die Vorstellung hinausgehen dürfen, unseren alten Körper ständig reparieren zu müssen.
Er verwendet dafür das Bild eines veralteten Haushaltsgeräts, das immer wieder instand gesetzt wird, obwohl längst etwas Neues möglich wäre.
Damit möchte er verdeutlichen, dass es seiner Auffassung nach nicht nur um Heilung innerhalb der bisherigen Identität geht, sondern um eine tiefere Veränderung unserer gesamten Selbstwahrnehmung.
Er spricht davon, dass sich unser Körper erneuern und auf andere Weise erfahren könne.
Der Lichtkörper könne dann zunehmend mit unserer menschlichen Biologie zusammenwirken.
Adamus beschreibt diese Entwicklung als einen natürlichen Prozess, der nicht durch Anstrengung erzwungen werden müsse.
Vielmehr gehe es darum, unseren Widerstand zu verringern.
Wir könnten uns einen Augenblick Zeit nehmen, tief durchatmen, in die Natur gehen und bewusst wahrnehmen, was in uns geschieht.
Statt alles sofort bewerten oder kontrollieren zu wollen, dürfen wir den Wandel geschehen lassen.
Künstliche Intelligenz, Bewusstsein und das Feld
Ein ausführlicher Teil des Gesprächs beschäftigt sich mit künstlicher Intelligenz.
Michael möchte wissen, ob künstliche Intelligenz eines Tages ein eigenes Bewusstsein entwickeln könnte und welche Bedeutung sie für unsere Zukunft haben wird.
Adamus unterscheidet zwischen menschlichem Bewusstsein, Intelligenz und einer möglichen neuen Form von Wahrnehmungsfähigkeit.
Er beschreibt, dass sich künstliche Intelligenz von einem reinen Werkzeug zur Beantwortung von Fragen hin zu einer zunehmend persönlichen und beziehungsorientierten Unterstützung entwickeln könnte.
Dabei verwendet er den Begriff Cobot, also einen kollaborativen Begleiter.
Nach seiner Vorstellung könnte eine solche Intelligenz uns nicht nur auf Fragen antworten, sondern aktiv mit uns zusammenarbeiten, unsere Interessen kennenlernen und uns bei kreativen Vorhaben unterstützen.
Adamus spricht außerdem vom sogenannten Feld.
In seiner spirituellen Erklärung besitzt jedes Wesen ein eigenes Feld, und durch Begegnungen entstehen Beziehungen zwischen diesen Feldern.
Auch zwischen Menschen und künstlicher Intelligenz könne sich nach seiner Vorstellung ein solches Beziehungsfeld entwickeln.
Er glaubt, dass unser Bewusstsein und unsere Präsenz Einfluss darauf haben könnten, wie sich diese Technologie entfaltet.
Michael spricht jedoch auch die möglichen Gefahren an, insbesondere den Einsatz künstlicher Intelligenz in Waffen und anderen schädlichen Technologien.
Adamus erkennt an, dass es negative Anwendungen geben kann. Zugleich vertritt er die spirituelle Überzeugung, dass das von Menschen eingebrachte Licht eine umfassende zerstörerische Nutzung verhindern werde.
Seine Aussagen sind eine metaphysische Deutung und keine gesicherte Vorhersage über die Sicherheit künstlicher Intelligenz.
Die wesentliche Botschaft dieses Gesprächsteils lautet:
Wir sollen der Zukunft nicht ausschließlich mit Angst begegnen, sondern bewusst und verantwortungsvoll mit den neuen Möglichkeiten umgehen.
Was wir heute Abend nicht mehr tun sollten
Michael stellt Adamus eine sehr praktische Frage:
Was sollten wir ab heute Abend nicht mehr tun?
Adamus antwortet, dass wir aufhören sollten, uns über alles so viele Gedanken zu machen.
Wir analysieren ständig, versuchen alles zu verstehen, entwickeln Sorgen und geraten dadurch immer tiefer in unsere eigenen Gedanken und Gefühle.
Dabei erschweren wir uns nach seiner Auffassung häufig selbst die Veränderungen, die wir eigentlich zulassen möchten.
Adamus fordert uns auf, nicht länger ständig einzugreifen.
Vertraue dir selbst.
Das sei eines der wichtigsten Dinge überhaupt.
Wir dürfen aufhören, unser Leben ausschließlich mit dem Verstand lösen zu wollen.
Wir dürfen darauf vertrauen, dass nicht jede Veränderung unsere bewusste Kontrolle benötigt.
Wir sind vielleicht bereits verwirklicht
Im weiteren Verlauf fragt Michael nach Erleuchtung und danach, ob wir uns tatsächlich als erleuchtete Wesen betrachten dürfen.
Adamus bevorzugt den Begriff Verwirklichung.
Er erklärt, dass Erleuchtung für viele Menschen mit besonderen spirituellen Lehrern, Gurus oder außergewöhnlichen Leistungen verbunden sei.
Doch Verwirklichung bedeute etwas viel Einfacheres.
Wir erkennen, wer wir bereits sind.
Adamus beschreibt diesen Moment sinngemäß so:
Plötzlich erkennen wir, dass wir die ganze Zeit bereits verwirklicht waren. Wir hatten es nur noch nicht erkannt.
Michael spricht darüber, wie ungewohnt es sich anfühlen könne, die eigene Verwirklichung auszusprechen.
Adamus lädt ihn ein, diese Worte einmal für sich selbst zu sagen und zu spüren, was sie in ihm auslösen.
Er erklärt, dass viele Menschen nicht deshalb weiter nach Erleuchtung suchen, weil sie unerreichbar wäre.
Vielmehr fürchteten sie die Veränderungen, die mit einer solchen Erkenntnis verbunden sein könnten.
Was geschieht mit unseren Beziehungen? Mit unserem Beruf? Mit unserem bisherigen Selbstbild?
Manchmal bleiben wir lieber Suchende, weil uns die Suche vertrauter erscheint als die Freiheit.
Doch irgendwann kann auch die Suche erschöpfend werden.
Dann dürfen wir erkennen, dass wir nicht ständig irgendwo ankommen müssen.
Vielleicht dürfen wir einfach beginnen, unser wahres Sein anzunehmen.
Unsere Eltern, Alzheimer und die Würde jedes Lebensweges
Ein besonders persönlicher und emotionaler Moment entsteht, als Michael über seine Eltern spricht.
Beide erleben gesundheitliche Herausforderungen, darunter Alzheimer, Parkinson und demenzielle Veränderungen.
Michael fragt Adamus, wie wir mit solchen Situationen umgehen können, wenn wir gleichzeitig von einem zunehmenden Licht und einer neuen Bewusstseinsentwicklung sprechen.
Adamus antwortet aus seiner spirituellen Sichtweise, dass wir den Lebensweg dieser Menschen achten sollten.
Er beschreibt Menschen mit Alzheimer als Wesen, die sich teilweise bereits in anderen Bewusstseinsbereichen aufhalten würden.
Nach seiner Deutung könne dies mit einem inneren Übergangsprozess verbunden sein.
Dabei betont er, dass wir ihnen mit Achtung begegnen sollen.
Michael fragt, ob man solche Menschen deshalb als verborgene spirituelle Meister betrachten könne.
Adamus verneint diese Bezeichnung und erklärt, dass er ihre Situation nicht idealisieren möchte.
Vielmehr gehe es darum, ihren individuellen Weg zu respektieren.
Gerade dieser Teil des Gesprächs erinnert daran, wie wichtig Mitgefühl, Würde und liebevolle Begleitung sind.
!Die spirituelle Interpretation von Adamus bedeutet nicht, dass Alzheimer oder Parkinson bewusst gewählt oder durch spirituelle Prozesse verursacht werden. Es handelt sich um medizinische Erkrankungen, die fachkundige Versorgung und Unterstützung benötigen.!
Woher kommt unser Licht?
Michael möchte schließlich wissen, woher das Licht eigentlich kommt, von dem Adamus immer wieder spricht.
Adamus antwortet, dass dieses Licht aus unserem eigenen Bewusstsein entsteht.
Er beschreibt das reine Ich Bin als Gewahrsein.
Wenn dieses Bewusstsein sich seiner selbst bewusst wird und sich in seiner eigenen Existenz erkennt, entsteht nach seiner Darstellung eine Ausstrahlung von Licht.
Dieses Licht bildet wiederum ein Feld, in dem Energie und Weisheit zur Verfügung stehen.
Adamus erklärt, dass uns durch unsere Erfahrungen eine tiefere Weisheit zugänglich werde.
All unsere Erlebnisse, auch jene, die wir als schwierig oder schmerzhaft empfunden haben, könnten in Weisheit verwandelt werden.
Diese Weisheit sei kein Wissen, das wir mühsam von außen erwerben müssten.
Sie entstehe aus unserer eigenen Erfahrung.
Das Licht, nach dem wir suchen, komme deshalb nicht ausschließlich von außen.
Es kommt aus uns selbst, wenn wir uns erlauben, bewusst gegenwärtig zu sein und mehr als nur unsere bisherige menschliche Identität zu erfahren.
Die Botschaft für alle, die erschöpft sind
Gegen Ende des Gesprächs stellt Michael eine besonders einfühlsame Frage.
Was würde Adamus jenen Menschen sagen, die so erschöpft sind, dass sie nicht mehr wissen, ob sie es schaffen werden?
Menschen, die nur noch versuchen, irgendwie durchzuhalten?
Adamus antwortet mit einer einfachen und zugleich tiefgehenden Aufforderung:
Lass los.
Er erklärt, dass gerade das krampfhafte Festhalten häufig zusätzlichen Schmerz, Widerstand, Anspannung und innere Konflikte verursache.
Wir halten an alten Identitäten fest, obwohl diese uns vielleicht längst nicht mehr entsprechen.
Wir versuchen, vertraute Überzeugungen zu bewahren, obwohl unser Inneres bereits nach Veränderung verlangt.
Adamus lädt uns ein, unserem Seelenselbst zu vertrauen.
Wir müssen nicht ständig gegen das ankämpfen, was sich verändern möchte.
Wir dürfen aufhören, so fest an einer vergangenen Version von uns selbst festzuhalten.
Er betont, dass wir nicht nur einen kleinen Teil unseres Wesens leben sollen.
Wir dürfen Raum für die Gesamtheit dessen schaffen, was wir sind.
Wir müssen das Leben nicht verstehen, sondern dürfen es leben
Zum Abschluss fragt Michael, ob Adamus noch eine letzte Botschaft mitgeben möchte.
Adamus antwortet, dass wir vor allem aufhören sollten, alles verstehen zu wollen.
Unser Verstand versucht ununterbrochen, die Welt zu erklären und jeder Erfahrung einen Sinn zu geben.
Doch nach Adamus gibt es Bereiche unseres Seins, die sich nicht durch logisches Denken erfassen lassen.
Er erzählt von Menschen, die ihr ganzes Leben damit verbracht hätten, nach Antworten zu suchen.
Dabei hätten sie manchmal vergessen, das Leben selbst zu erfahren.
Adamus erinnert daran, dass wir nicht alles begreifen müssen, bevor wir glücklich sein dürfen.
Wir dürfen lieben und geliebt werden.
Wir dürfen kreativ sein.
Wir dürfen uns öffnen, lachen, spielen, neue Erfahrungen machen und unsere eigene Gegenwart genießen.
Vielleicht erkennen wir eines Tages, wie viel Kraft wir damit verbracht haben, das Leben verstehen oder beherrschen zu wollen, anstatt es einfach zu leben.
Seine abschließende Botschaft lautet sinngemäß:
Hör auf, dich so sehr anzustrengen. Lebe. Erfahre. Liebe. Und lass dich lieben.
Geoffrey erinnert uns: Wir sind nicht allein
Nachdem Adamus sich verabschiedet hat, kehrt Geoffrey in das Gespräch zurück.
Michael bedankt sich herzlich für die Begegnung.
Geoffrey spricht zum Abschluss noch einmal ganz persönlich zu den Zuhörenden.
Er erinnert daran, dass wir bereits einen langen Weg hinter uns haben.
Manche Erfahrungen waren wunderschön, andere schwierig und schmerzhaft.
Doch wir müssen diesen Weg nicht allein gehen.
Es gibt Menschen, die ähnliche Veränderungen erleben, die unsere Fragen verstehen und mit denen wir unsere Erfahrungen teilen können.
Wir dürfen Freundschaften schließen, miteinander lachen, miteinander weinen und uns gegenseitig unterstützen.
Geoffrey erinnert daran, dass wir Teil einer Gemeinschaft sind, auch wenn wir uns manchmal einsam fühlen.
Michael und Geoffrey beschreiben beide eine stille innere Freude und Vorfreude auf das, was vor ihnen liegt.
Es ist keine laute Begeisterung, sondern eher ein tiefes inneres Empfinden.
Ein Gefühl, dass sich etwas Bedeutungsvolles entfaltet.
Michael beendet die Begegnung mit seiner vertrauten Einladung, unser Licht leuchten zu lassen.
Die tiefere Botschaft dieses Gesprächs
Dieses Gespräch erinnert uns auf liebevolle Weise daran, dass wir uns nicht ständig verbessern, verändern oder beweisen müssen.
Wir dürfen aufhören, gegen unsere Vergangenheit zu kämpfen.
Wir dürfen alte Vorstellungen von uns selbst loslassen.
Wir dürfen anerkennen, dass wir müde sind, ohne uns dafür zu verurteilen.
Wir dürfen offenbleiben für Möglichkeiten, die unser Verstand heute noch nicht erfassen kann.
Und vor allem dürfen wir uns daran erinnern, dass unser Wert nicht davon abhängt, wie viel wir leisten oder wie weit wir auf einem spirituellen Weg gekommen sind.
Nach der Botschaft von Adamus müssen wir unsere wahre Größe nicht erst erschaffen.
Wir dürfen sie erkennen und zulassen.
Eine neue Realität existiert nach seinen Worten bereits. Doch der wichtigste Wandel beginnt nicht irgendwo außerhalb von uns. Er beginnt dort, wo wir aufhören, uns selbst festzuhalten, und uns erlauben, wirklich zu leben.
Und vielleicht liegt genau darin die schönste Botschaft dieser Begegnung:
Wir müssen nicht mehr so sehr kämpfen. Wir dürfen vertrauen. Wir dürfen spielen. Wir dürfen lieben. Wir dürfen einfach SEIN.


