Am Rand des Neuen – Dein Übergang in eine neue Wirklichkeit. Brenda Hoffman

Geliebte Seele,

du befindest dich mitten in einem tiefgreifenden Wandel, der nicht nur dich selbst betrifft, sondern auch die Erde. Vielleicht nimmst du diese Veränderung bereits bewusst wahr, vielleicht hast du durch astrologische Hinweise davon gehört, durch den Übergang von einem alten Zyklus in einen neuen. Es ist, als würdest du dich von einem vertrauten, gereiften Zustand in etwas völlig Neues hineinbewegen, wie ein Kind, das beginnt, die Welt mit frischen Augen zu erkunden.

Du stehst am Anfang von etwas Neuem. Und nun liegt es an und bei dir, was du mit dem tust, was dir jetzt zur Verfügung steht. Möchtest du dich auf neue Ideen und Wege einlassen, oder hält dich noch etwas zurück, weil es sich ungewohnt anfühlt, deine Komfortzone zu verlassen?

In den vergangenen Wochen hast du dich mit großer Geschwindigkeit verändert. Vielleicht zeigt sich das bei dir als Erschöpfung, vielleicht spürst du auch eine ungewohnte Energie. Beides sind Zeichen dafür, dass sich in dir viel bewegt und neu ordnet.

Auch deine Beziehungen verändern sich. Manche Verbindungen lösen sich, während andere plötzlich an Tiefe und Bedeutung gewinnen. Du beginnst, dich mit Menschen zu verbinden, die mit dir in Resonanz sind. Du wirst diese Verbindungen daran erkennen, dass sie sich warm, stimmig und richtig anfühlen. Aus diesen kleinen Kreisen entsteht Schritt für Schritt deine neue Welt.

Vielleicht hast du das Gefühl, dass vieles von dem, was dir früher vertraut war, zerfällt. Das kann Unsicherheit oder sogar Angst auslösen, weil das Neue noch nicht klar erkennbar ist. Es ist, als würdest du einzelne Fäden in ein großes Gewebe einfügen, ohne das fertige Bild schon sehen zu können. Doch vertraue darauf, dass sich daraus ein stimmiges Ganzes entwickeln wird.

Jetzt geht es darum, dir zu erlauben, dich leiten zu lassen. Von Impuls zu Impuls, von Interesse zu Interesse. Folge dem, was sich für dich leicht und richtig anfühlt. So entsteht dein ganz eigener Beitrag zu diesem neuen Ganzen.

Du hast das Alte bereits hinter dir gelassen, auch wenn es sich noch nicht immer so anfühlt. Jetzt beginnst du, dein Leben neu aufzubauen, Schritt für Schritt. Gleichzeitig fügst du deinen eigenen Faden in das größere Gewebe der neuen Erde ein.

Für jene, die am Alten festhalten, wird es zunehmend schwieriger. Die alte Realität verliert an Stabilität, und das kann sich wie ein ständiger Zustand von Angst oder Unsicherheit anfühlen. Es ist, als würden sie sich an etwas festklammern, das nicht mehr trägt.

Die Erde selbst hat sich bereits weiterentwickelt. Die alte dreidimensionale Realität ist nicht mehr das vorherrschende Feld. Wenn du versuchst, daran festzuhalten, wirst du dich immer unwohler fühlen, weil dein innerer Wandel nicht mehr mit dieser alten Struktur übereinstimmt.

Dieser Übergang ist nichts, das du auf später verschieben kannst. Du bist bereits mittendrin. Deine eigene Transformation nähert sich einem Abschluss, während die Erde als Ganzes erst beginnt, diesen Wandel umfassend zu erleben.

Du hast dich für dich selbst entschieden. Du hast dich dafür entschieden, dich weiterzuentwickeln und dein wahres Selbst anzunehmen. Deshalb kann dir vieles, was früher normal war, jetzt fremd erscheinen.

Die Welt, die du so lange gekannt hast, verändert sich. Und du bist ein wesentlicher Teil dieser Veränderung. Während du dich wandelst, bleiben andere vielleicht noch in alten Mustern. Für sie wirkt ihre Welt weiterhin vertraut, während deine Entwicklung für sie ungewohnt oder irritierend erscheinen kann.

Doch das ist in Ordnung. Jeder geht seinen eigenen Weg, in seinem eigenen Tempo.

Du bist eingeladen, deinen Weg bewusst zu gehen, offen für das Neue, verbunden mit dir selbst und im Vertrauen darauf, dass sich alles zu einem größeren, stimmigen Ganzen zusammenfügt.

Amen.

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