Sei achtsam mit dem, was du über andere erzählst. Nicky Hamid

Sprich nicht über andere Menschen so, als hättest du einen besonderen Einblick in ihr Leben, wenn das gar nicht der Fall ist.

Nicht, dass es mich persönlich beträfe – doch letztlich schadest du damit dir selbst. Was du über mich denkst, bringt mich nicht aus dem Gleichgewicht. Viel mehr liegt mir daran, was du über dich selbst denkst. Denn ich wünsche mir von Herzen, dass du in der Tiefe erkennst, wie wahrhaft wunderschön du bist – und dass du begreifst, dass deine Freiheit genau jetzt, mit nur einem einzigen Gedanken, fühlbar werden kann.

Du gehörst zu dir selbst.

Nicht zu dieser Gruppe oder jener Gemeinschaft, nicht zu irgendeinem Kreis oder einer bestimmten Zugehörigkeit. Erleuchtung entsteht nicht durch die Gesellschaft, mit der du dich umgibst. Sie entsteht aus dem Frieden und der Geborgenheit, die du in deiner eigenen Haut empfindest.

Sie wächst aus deiner Bereitschaft, jedes Urteil darüber loszulassen, wer du glaubst gewesen zu sein. Und aus dem Maß, in dem du auch anderen erlauben kannst, einfach sie selbst zu sein – ohne sie zu bewerten.

Es gibt nichts mehr zu beweisen.

Hast du nicht schon genug getan, genug gesehen und lange genug Verstecken mit dir selbst gespielt?

Du brauchst nichts von anderen Menschen, um vollständig zu sein. Es gibt keinen Ort, an dem du unbedingt dazugehören musst, um ganz zu sein. Du bist bereits vollständig und vollkommen in dir selbst.

Einheitsbewusstsein bedeutet das tiefe Wissen um deine Verbundenheit – das WIR, das uns alle umfasst.

Und so fließt die Träne, die ich jetzt vergieße, nicht wegen deines Schmerzes, sondern wegen des unnötigen Geredes, des Vergleichens und Gegenüberstellens, das aus der Angst oder der Unwilligkeit entsteht, sich umzudrehen und die Schönheit des eigenen Selbst zu erkennen – und die unermessliche Tiefe dessen, wer du wirklich bist.

ICH BIN, DER ICH BIN.
UND DAS BIST AUCH DU.

Ich liebe dich so sehr.

Nicky

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