❣️VERTRAUE (unbedingt) dem PROZESS❣️ Du wirst es bald VERSTEHEN! Energien September 2026. Antje Lindenblatt

September als Zeit der Neuordnung und inneren Rückverbindung

Der August war für viele von uns eine sehr intensive Zeit. Alte Muster und Strukturen haben sich gelöst, karmische Verstrickungen und Knoten sind aufgegangen. Vielleicht hast du diese Zeit als schwer erlebt, warst erschöpft oder hattest das Gefühl, die Orientierung zu verlieren. Vielleicht ist auch im Außen etwas passiert, das noch einmal vieles aufgewühlt hat.

All das hat uns aus etwas Altem herausgeführt, das nicht mehr mit dem übereinstimmt, wer wir heute sind und was uns auf unserem weiteren Weg dient.

Im September geht es deshalb vor allem um Neuordnung und Neuorientierung. Nach allem, was in den vergangenen Wochen in Bewegung gekommen ist, dürfen sich unsere verschiedenen Ebenen wieder miteinander verbinden und neu ausrichten.

Dafür müssen wir nicht unbedingt etwas tun. Viel wichtiger ist es, immer wieder in die Stille zu gehen, nach innen zu hören und dem eigenen Prozess Raum zu geben. Unsere Seele führt uns durch diese Veränderungen und bringt uns Schritt für Schritt dorthin, wo wir jetzt sein sollen.

Gleichzeitig kommen im September viele Erkenntnisse. Wenn wir mitten in einem intensiven Prozess stecken, verstehen wir oft noch gar nicht, was eigentlich geschieht. Erst mit etwas Abstand entstehen diese Aha Momente. Plötzlich erkennen wir Zusammenhänge und verstehen besser, warum etwas passieren musste oder wohin uns eine bestimmte Erfahrung führen möchte.

Ich sehe den August ein bisschen wie ein inneres Erdbeben. Im September erleben wir noch einige Nachbeben. Sie sind nicht mehr so stark, aber sie helfen uns dabei, alles, was in Bewegung geraten ist, wieder in Einklang zu bringen.

Auch unser Körper spielt dabei eine wichtige Rolle. Er ist Teil dieser energetischen Prozesse und braucht Zeit, um die Veränderungen zu integrieren. Deshalb haben viele Menschen in den vergangenen Wochen große Müdigkeit oder Erschöpfung erlebt. Alte Programme und Muster verlassen unser System, während sich gleichzeitig etwas Neues integriert und unsere Seele sich tiefer mit unserem Körper und unserem menschlichen Selbst verbindet.

Gerade deshalb dürfen wir langsam machen. Wir müssen nicht jedem Impuls sofort folgen oder gleich wissen, wie es weitergeht. Im Moment geht es zunächst darum, uns innerlich neu zu sortieren.

Vor allem in der zweiten Septemberhälfte nehme ich noch einmal eine tiefere Heilung wahr. Etwas kann sich schließen und vollenden. Dabei dürfen unsere verschiedenen inneren Anteile wieder auf eine gemeinsame Ebene kommen.

Ich verwende dafür gerne das Bild eines Wagens mit mehreren Pferden. Wenn jedes Pferd in eine andere Richtung läuft, entsteht Chaos. Genau diese verschiedenen Anteile in uns bringen wir jetzt wieder zusammen, damit sie in dieselbe Richtung gehen.

Und genau daraus entsteht langsam eine neue Klarheit.

Diese innere Neuordnung bereitet uns auch auf den Oktober vor. Was wir jetzt in uns ausrichten, beginnt sich anschließend stärker im Außen zu zeigen. Neue Impulse können kommen, etwas kann sichtbar in Bewegung geraten und auch Beziehungen und Seelengefährten rücken stärker in den Mittelpunkt.

Dabei geht es immer mehr um das Wir. Natürlich geht jeder seinen eigenen Weg und durchläuft seine persönlichen Prozesse. Gleichzeitig finden wir immer stärker zueinander. Doch dieses Miteinander beginnt zuerst in uns selbst. Wenn unsere eigenen Anteile wieder miteinander verbunden sind, kann sich dieses Wir auch im Außen zeigen.

Die Tagundnachtgleiche im September unterstützt diesen Prozess zusätzlich. Für mich trägt sie die Energie von Harmonie und Balance. Nach allem, was aufgewühlt und verschoben wurde, dürfen wir wieder in unser inneres Gleichgewicht finden.

Ein ganz wichtiger Teil davon ist die Öffnung unseres Herzens.

Wir beginnen wieder stärker zu erkennen, wer wir wirklich sind. Oft schauen wir durch die Brille unserer alten Verletzungen, Glaubenssätze, Programme und Erfahrungen auf uns selbst. Dadurch sehen wir nicht unser wahres Wesen.

Wenn sich unser Herz weiter öffnet, verändert sich dieser Blick. Wir können wieder spüren, dass wir in unserem Innersten sanfte und liebevolle Wesen sind. Unsere Fehler, Ecken und Kanten gehören zu unserer menschlichen Erfahrung, aber sie sind nicht unsere Essenz.

Diese Öffnung kann uns gleichzeitig verletzlich machen. Vielleicht begegnet uns dabei noch einmal alter Schmerz, Trauer oder eine Grenze, an die unser Herz stößt. Dann müssen wir diesen Schmerz nicht wegdrücken. Wir dürfen ihm Raum geben und ihn liebevoll da sein lassen.

Genau deshalb ist es jetzt so wichtig, gut für uns zu sorgen und uns geschützte Räume zu schaffen, in denen wir still werden und uns sicher fühlen können.

Denn unser Herz trägt beides: die Liebe und die Erfahrungen, in denen wir keine Liebe erfahren haben. Heilung geschieht, indem wir unser Herz offen halten und auch den alten Verletzungen mit Liebe begegnen.

Für mich ist der September deshalb eine Zeit der Neuordnung, der Integration und der Rückverbindung mit unserem Herzen. Wir finden wieder mehr in unsere Balance, erkennen klarer, was hinter uns liegt, und beginnen zu spüren, wohin unser Weg uns führen möchte.

Und aus dieser neuen inneren Ausrichtung darf sich Schritt für Schritt auch unser äußeres Leben verändern.

© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung