Es ist an der Zeit, alles loszulassen und deine gesamte Vergangenheit einfach sein zu lassen.
Du hast nichts falsch gemacht. Nicht die Unfälle, die du erlebt hast. Nicht die Krankheit, den Krebs, die toxischen Beziehungen, die schwierigen Erfahrungen deiner Kindheit, die stürmischen Jahre deiner Jugend oder den scheinbar „erfolglosen“ beruflichen Weg.
Du konntest immer nur so handeln, wie es dir mit deinem damaligen Bewusstsein möglich war. Wir alle handeln besser, sobald wir es besser wissen.
Andere Menschen haben dich verletzt und auch du hast andere verletzt.
Hör auf, alles in richtig oder falsch, gut oder schlecht einzuteilen.
Es ist einfach, wie es ist.
Wenn du dich weiterhin für vergangene Erfahrungen verurteilst oder innerlich bekämpfst, hältst du dich selbst in einem Schattenfeld fest, das Angst, Leid, Krankheit, Unzufriedenheit und das Gefühl von Unwürdigkeit nährt.
Du kannst deine Probleme oder Krankheiten nicht einfach „wegreden“.
Doch du kannst lernen, den Erinnerungen und Gefühlen Raum zu geben, wenn sie auftauchen, und ihnen mit Liebe zu begegnen. So wie ein großer Liebender der Menschheit allem begegnet, was menschlich ist.
Liebe dich selbst mit all deinen Emotionen, deiner Verletzlichkeit, deinen Farben und Facetten. Genau darin liegt die Schönheit des Menschseins.
Als geerdetes und bewusstes Wesen darfst du lernen, auch die Persönlichkeit, die du bist, liebevoll anzunehmen in all ihren Ausdrucksformen.
Dadurch wird das Göttliche nicht fern oder unerreichbar, sondern beginnt sich mitten durch dein Menschsein auszudrücken.
Du kannst niemals etwas anderes sein als das, was du in Wahrheit bist. Und genau durch die Liebe zu allem, was sich in dir zeigt, wirst du ganz und frei.
Wann immer etwas in dir aus dem Gleichgewicht gerät, sagt ein Teil deines Wesens einfach nur:
„Bitte liebe mich.“
Deine Göttlichkeit zeigt sich nicht durch Trennung vom Menschsein, sondern durch die tiefe Liebe und Annahme deiner Menschlichkeit.
Und so heißt es:
„Liebe dich selbst, so wie du geliebt wirst.“
Ich liebe euch alle so sehr.
Nicky
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