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Manuel – Der Widder | © Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung der Botschaft von Manuel – Der Widder – 22.08.2026
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Manchmal gibt es Zeiten im Leben, in denen sich etwas spürbar beschleunigt. Ereignisse folgen schneller aufeinander, alte Themen melden sich noch einmal, Begegnungen verändern sich – und gleichzeitig entsteht tief in uns das Gefühl, dass wir nicht mehr dieselben sind wie noch vor kurzer Zeit.
Genau von einer solchen Phase erzählt diese Botschaft.
Es ist eine Zeit des Übergangs, in der wir immer wieder vor einer einfachen und zugleich tiefen Frage stehen:
Wähle ich die alte Angst – oder wähle ich die Liebe?
Nicht immer fällt die Antwort leicht. Manchmal fühlt sich das neu gewonnene Vertrauen noch zerbrechlich an, als könnte schon der nächste Windstoß es wieder davontragen. Alte Erfahrungen, Verletzungen und Reaktionsmuster tauchen auf und möchten uns zurück in das Vertraute ziehen.
Doch vielleicht erscheinen sie nicht, weil wir rückwärtsgehen.
Vielleicht zeigen sie sich gerade deshalb, weil wir inzwischen stark genug sind, anders mit ihnen umzugehen.
Das ist ein wesentlicher Gedanke dieser Botschaft: Wachstum fühlt sich nicht immer nach Wachstum an. Es kann unbequem sein, aufwühlen und uns zeitweise sogar verunsichern. Und dennoch kann genau darin etwas Neues entstehen.
Wir beginnen, unsere Ängste zu erkennen und zu benennen. Wir spüren deutlicher, wann wir aus alten Verletzungen reagieren und wann wir aus unserem Herzen heraus handeln. Und mit jedem Mal, in dem wir uns bewusst anders entscheiden, wächst etwas in uns, das lange darauf gewartet hat, gelebt zu werden.
Unsere Selbstermächtigung.
Dabei geht es nicht darum, plötzlich unverwundbar zu sein oder keine schwierigen/herausfordernden Gefühle mehr zu haben. Es geht vielmehr darum, dass diese Gefühle nicht länger bestimmen müssen, welchen Weg wir einschlagen.
Wir dürfen Grenzen setzen.
Und irgendwann merken wir: Grenzen zu setzen war nur der Anfang.
Denn nachdem wir gelernt haben, was wir nicht mehr möchten, stellt sich eine viel schönere Frage:
Was möchte ich stattdessen erschaffen?
Hier beginnt der eigentliche Neubeginn.
Die Energie, die bisher dafür gebraucht wurde, sich zu schützen, auszuhalten oder Vergangenes zu bewältigen, wird langsam frei. Und plötzlich steht sie für etwas anderes zur Verfügung – für Freude, Kreativität, Begegnungen, neue Erfahrungen und für das eigene Leben.
Vielleicht liegt darin auch die tiefere Bedeutung der „Göttin“ oder des „Gottes in uns“, von der in dieser Botschaft gesprochen wird: nicht als etwas, das wir erst werden müssen, sondern als jene schöpferische Kraft, die längst in uns vorhanden ist und immer mehr Raum bekommt.
Dann verändert sich auch unser Umgang mit dem Leben.
Was wir verändern können, verändern wir.
Was wir im Augenblick nicht verändern können, dürfen wir zunächst in Liebe annehmen.
Und wir müssen nicht mehr jede Antwort heute kennen.
Die Botschaft spricht von den kommenden Monaten als einer Zeit der Gewöhnung an dieses neue Selbst. Vieles könne sich schnell entwickeln: neue Menschen, vertiefte Verbindungen, neue Interessen und Möglichkeiten. Das Leben könne sich zeitweise fast wie im Zeitraffer anfühlen.
Ob all das tatsächlich genauso eintreten wird, wird jeder für sich erfahren.
Doch vielleicht ist die schönste Einladung darin ohnehin eine andere:
Vertraue der Veränderung, die bereits in dir stattfindet.
Du kannst nicht und du musst nicht mehr der Mensch sein, der du einmal warst.
Du darfst entdecken, wer du geworden bist.
Und vielleicht werden wir eines Tages zurückblicken und erkennen, dass manche schwierige Phase kein Zeichen dafür war, dass etwas auseinanderbrach.
Vielleicht waren es Wachstumsschmerzen.
Die Geburtswehen eines Lebens, das längst darauf wartete, von uns gelebt zu werden.
Also fürchte dich nicht davor, wenn es gerade ein wenig ruckelt.
Vielleicht nimmt dein Leben einfach nur Fahrt auf. ❤️