𝐄𝐑𝐃𝐄-, 𝐅𝐑𝐄𝐐𝐔𝐄𝐍𝐙-, 𝐁𝐄𝐖𝐔𝐒𝐒𝐓𝐒𝐄𝐈𝐍𝐒- & 𝐄𝐍𝐓𝐖𝐈𝐂𝐊𝐋𝐔𝐍𝐆𝐒-𝐔𝐏𝐃𝐀𝐓𝐄 𝟐𝟎𝟐𝟔. Sandra Lumina Jung

🌍 𝐊𝐀𝐏𝐈𝐓𝐄𝐋 𝟏

1986, Erde, Frequenz, Mensch und Bewusstsein vor der großen Beschleunigung

Wenn ich mich energetisch in das Jahr 1986 hineinbewege, begegnet mir zunächst eine vollkommen andere Grundqualität als jene, die ich heute im Jahr 2026 wahrnehme. Das Feld erscheint mir wesentlich dichter, langsamer und stärker gebunden. Damit meine ich nicht, dass die Erde damals weniger lichtvoll oder weniger göttlich gewesen wäre. Die Quelle, das Licht und die ursprüngliche göttliche Essenz waren immer da. Was sich mir jedoch deutlich anders zeigt, ist die Durchlässigkeit des Feldes. Viele feinere Bewusstseinsräume erscheinen schwerer zugänglich, energetische Prozesse bewegen sich langsamer, und Informationen, Prägungen und alte Muster können wesentlich länger innerhalb eines Menschen, einer Familie oder eines kollektiven Feldes bestehen bleiben, ohne bewusst erkannt zu werden.

Um diese Unterschiede innerhalb der kommenden Kapitel noch deutlicher sichtbar zu machen, habe ich mich entschieden, zusätzlich mit einer intuitiv-energetischen Vergleichsskala von 0 bis 100 zu arbeiten. Diese Skala ist keine physikalische Messung und kein wissenschaftlicher Wert. Sie beschreibt ausschließlich das, was sich mir beim energetischen Hineinfühlen in die jeweilige Zeitqualität zeigt. In den Wert fließen für mich unter anderem die Durchlässigkeit des Erdenfeldes, die Zugänglichkeit höherer beziehungsweise feinerer Bewusstseinsräume, die Geschwindigkeit von Transformationsprozessen und die Fähigkeit des menschlichen Kollektivs ein, Bewusstsein wahrzunehmen und zu verkörpern. Für das Jahr 1986 zeigt sich mir auf dieser Vergleichsskala ungefähr ein Wert von 15 von 100. Dieser Wert bedeutet nicht „schlecht“ oder „niedrig entwickelt“. Er dient ausschließlich dazu, den enormen Unterschied zu späteren Zeitpunkten sichtbar zu machen. Besonders spannend wird das werden, wenn wir dieselbe Wahrnehmung später für 2012 und schließlich für 2026 durchführen.

Parallel dazu gibt es die Schumann-Resonanz, und hier möchte ich sehr klar unterscheiden. Die fundamentale elektromagnetische Schumann-Resonanz des Erde-Ionosphäre-Systems liegt ungefähr bei 7,8 Hertz, häufig wird rund 7,83 Hz angegeben. Auch 1986 bestand dieses natürliche Resonanzphänomen selbstverständlich. Wenn auf Schumann-Diagrammen höhere Frequenzen oder starke Ausschläge sichtbar werden, bedeutet das nicht automatisch, dass die fundamentale Grundresonanz der Erde dauerhaft entsprechend angestiegen ist. Wenn ich innerhalb dieser Reihe also von einer energetischen „Frequenzerhöhung“ spreche, beziehe ich mich auf meine feinstoffliche Wahrnehmung und auf unsere intuitive Vergleichsskala, nicht auf einen behaupteten physikalischen Anstieg der Schumann-Grundfrequenz. Mir ist diese Trennung wichtig, weil wir dadurch sowohl die messbare Ebene als auch die energetisch wahrgenommene Ebene betrachten können, ohne sie miteinander zu vermischen.

Wenn ich nun tiefer in das menschliche Feld von 1986 hineinschaue, zeigt sich mir ebenfalls eine deutlich andere Grundstruktur. Die Orientierung des Menschen verlief wesentlich stärker von außen nach innen. Familie, gesellschaftliche Erwartungen, Beruf, Autoritäten und vorgegebene Lebenswege besaßen für viele Menschen ein enormes Gewicht. Man lernte, wie ein Leben auszusehen hatte, und bewegte sich häufig innerhalb dieser vorgegebenen Strukturen. Familiäre Muster wurden übernommen und von Generation zu Generation weitergegeben, ohne dass sie zwangsläufig als Muster erkannt wurden. Gefühle wurden häufiger zurückgehalten, Verletzungen nicht ausgesprochen, Rollen weitergeführt. Vieles von dem, was heute als Glaubensmuster, Ahnenfeld, innere Prägung oder übernommene Familienstruktur bezeichnet wird, hatte im alltäglichen Bewusstsein vieler Menschen kaum eine Sprache.

Auch die Feinwahrnehmung war selbstverständlich vorhanden. Es gab intuitive, hochsensible und medial wahrnehmende Menschen genauso wie heute. Was sich mir jedoch anders zeigt, ist der Raum, den diese Wahrnehmung innerhalb des kollektiven Feldes einnehmen konnte. Vieles wurde verborgen, heruntergespielt oder nur innerhalb kleiner Kreise weitergegeben. Ein Mensch konnte etwas sehr deutlich fühlen oder wissen und dennoch jahrelang glauben, dass mit ihm etwas nicht stimme, weil sein Umfeld keinerlei Sprache für diese Wahrnehmungen hatte. Heute begegnen uns Begriffe wie Energiearbeit, Meditation, Intuition, Channeling, Ahnenheilung oder Bewusstseinsarbeit zumindest in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen ganz selbstverständlich. 1986 waren solche Themen für die breite Öffentlichkeit wesentlich weniger sichtbar und zugänglich.

Und hier wird das gesellschaftliche Außen besonders interessant. Wenn ich in dieses Feld hineinschaue, begegnet mir eine wesentlich stärkere Orientierung an Hierarchien und äußerer Autorität. Viele Menschen waren daran gewöhnt, dass Entscheidungen von bestimmten Instanzen getroffen wurden und man sich innerhalb bestehender Strukturen bewegte. Das zeigte sich in Familien, Arbeitswelten, Institutionen und politischen Strukturen. Natürlich bedeutet das nicht, dass 1986 jeder Mensch Autoritäten vertraute oder jede damalige Führung gut gewesen wäre. Doch das Verhältnis zwischen äußerer Führung und innerer Selbstbestimmung erscheint mir energetisch anders gewichtet. Die Frage „Was sagt eigentlich meine eigene innere Wahrheit?“ hatte innerhalb des kollektiven Feldes noch nicht jene Kraft und Sichtbarkeit, die sie heute für viele Menschen besitzt.

Auch das politische und gesellschaftliche Weltbild war ein anderes. Deutschland war geteilt, der Kalte Krieg prägte das internationale Geschehen, und große geopolitische Machtblöcke standen sich deutlich gegenüber. Energetisch empfinde ich diese Zeit deshalb als ein Feld ausgeprägter Grenzen und Zuordnungen. Ost und West, Autorität und Unterordnung, gesellschaftlich akzeptiert und nicht akzeptiert, viele Bereiche waren klarer voneinander getrennt. Gleichzeitig existierten natürlich bereits starke Gegenbewegungen. Friedensbewegungen, Umweltbewegungen, alternative Lebensentwürfe und spirituelle Strömungen zeigten bereits, dass Menschen begannen, bestehende Vorstellungen zu hinterfragen. Für mich waren dies frühe sichtbare Bewegungen eines Prozesses, der später wesentlich größer werden sollte: Der Mensch begann zunehmend zu prüfen, ob äußere Strukturen tatsächlich mit seiner inneren Wahrheit übereinstimmen.

Was mir beim Hineinfühlen in 1986 außerdem besonders deutlich begegnet, ist eine vollkommen andere Qualität von Zeit und Informationsfluss. Informationen verbreiteten sich langsamer. Es gab weder Smartphones noch soziale Netzwerke oder eine permanente digitale Verbindung mit der gesamten Welt. Menschen waren stärker an ihr unmittelbares Lebensumfeld gebunden. Ein Ereignis auf der anderen Seite der Erde drang nicht innerhalb weniger Sekunden über Bilder, Videos, Kommentare und tausende unterschiedliche Meinungen in das eigene Bewusstseinsfeld ein. Dadurch konnten Weltbilder länger stabil bleiben. Das äußere Informationsfeld war langsamer, und energetisch zeigt sich mir, dass diese Langsamkeit auch viele innere Entwicklungsprozesse begleitete.

Doch auch hier möchte ich etwas Wichtiges festhalten: 1986 war nicht schlechter und 2026 ist nicht automatisch besser. Ein dichteres Feld bedeutet für mich nicht, dass Menschen damals weniger wert oder weniger göttlich waren. Und technologische Beschleunigung bedeutet keineswegs automatisch Bewusstseinserweiterung. Im Gegenteil, das damalige Leben besaß in manchen Bereichen eine Erdung und unmittelbare menschliche Verbundenheit, die heute teilweise wieder bewusst gesucht werden muss. Menschen waren stärker mit ihrem direkten Umfeld beschäftigt, Begegnungen fanden unmittelbarer statt, und das Bewusstsein wurde nicht rund um die Uhr mit einem nahezu grenzenlosen Informationsstrom konfrontiert. Auch das gehört zu einem ehrlichen energetischen Vergleich.

Der große Unterschied zeigt sich mir vielmehr in der Durchlässigkeit und Transformationsgeschwindigkeit des Feldes. 1986 konnten familiäre Rollen, nicht ausgesprochene Emotionen, gesellschaftliche Erwartungen und übernommene Überzeugungen teilweise über Jahrzehnte getragen werden. Das damalige Feld scheint dem Menschen wesentlich mehr Raum gegeben zu haben, innerhalb einer bestehenden Struktur zu bleiben, ohne unmittelbar mit deren tieferen Ursachen konfrontiert zu werden. Heute nehme ich diese Möglichkeit zunehmend weniger wahr. Themen werden schneller sichtbar, Spiegel treten schneller ins Leben, Beziehungen reagieren deutlicher auf innere Veränderungen und etwas, das nicht mehr der eigenen Wahrheit entspricht, kann wesentlich schwerer dauerhaft aufrechterhalten werden.

Genau deshalb steht 1986 auf unserer intuitiv-energetischen Vergleichsskala bei etwa 15 von 100. Nicht als Bewertung der damaligen Menschen, sondern als Symbol für die energetische Durchlässigkeit und Bewusstseinszugänglichkeit, die sich mir beim Hineinfühlen in dieses Zeitfeld zeigt. Dieser Wert wird für uns später noch sehr wichtig werden, denn erst im direkten Vergleich werden wir sehen, wie stark sich die wahrgenommene Qualität des Feldes verändert hat.

Und irgendwann begann diese Veränderung immer deutlicher zu werden. Spirituelles Wissen wurde zugänglicher, Menschen begannen stärker zu suchen, bestehende Lebensmodelle wurden hinterfragt, die Vernetzung nahm zu und immer mehr Menschen begannen, Wahrnehmungen und innere Prozesse bewusst zu benennen. Was zunächst langsam und beinahe unsichtbar verlief, bewegte sich auf einen Punkt zu, der innerhalb der spirituellen Welt bereits lange zuvor angekündigt worden war.

2012.

War 2012 tatsächlich der große Aufstieg, auf den so viele gewartet hatten? Oder geschah damals etwas ganz anderes, dessen wirkliche Bedeutung wir vielleicht erst heute, 14 Jahre später, erkennen können?

Genau dort schauen wir im nächsten Kapitel in den nächsten Tagen weiter…🌍✨

Eure Sandra Lumina 💫

Eure Sandra Lumina 💫

Sandra Lumina auf Facebook