Je mehr ich die weiblichen Energien in mich aufgenommen und sie als Teil meines eigenen Wesens angenommen habe, desto mehr ist das „Nicky“, das ICH BIN, eins mit der Göttlichen Mutter geworden.
Sie ist eine lebendige, grenzenlose und alles durchdringende Gegenwart, in der es keine Trennung gibt. Im Laufe der Jahre bemerkte ich, wie die gröberen Aspekte meiner anerzogenen und übernommenen Männlichkeit immer mehr verschwanden. Gleichzeitig erwachten die Kraft und Furchtlosigkeit des Vaters in mir und machten den kindlichen Qualitäten eines jungen, neugierigen und lebensfrohen „Jungen“ Raum.
Die Liebe, die ICH BIN, ist die Essenz der Mutterliebe, die göttliche Gegenwart meines Seins.
Wenn ich loslasse, BIN ICH reines Gewahrsein. Wach, unendlich geduldig, immer im Fluss und alles umfassend, was Teil Ihrer und unserer Schöpfung ist.
Ob ich Geschirr spüle, im Garten arbeite, etwas für Facebook oder mein nächstes Buch schreibe, an einer Blume rieche, durch eine belebte Straße gehe oder mit einem Freund oder einem Fremden spreche, alles ist vollkommen. Jeder Mensch ist ein kostbares Kind Meiner und Unserer Schöpfung.
Und wenn ich das einmal vergesse, mich ärgere, traurig oder neidisch bin oder das Gefühl habe, dass mir etwas fehlt, bleibt dies nur eine vorübergehende Erfahrung im Hintergrund meines Seins. Sie erinnert mich an die leuchtenden Farben des Lebens, daran, wie froh ich bin, jetzt hier zu sein, und wie wunderbar es ist, auf so vielen unterschiedlichen Spielplätzen mit einer unglaublichen Vielfalt von Menschen spielen zu dürfen.
Ich brauche niemanden und nichts mehr, und doch sind alle und alles immer da. Ich brauche nur daran zu denken, an dich zu denken, und schon bist du da.
Mein Gebet ist meine sich immer weiter ausdehnende Liebe zu euch, auf allen Wegen und zu jeder Zeit.
Es gibt kein Karma mehr. Keine schweren Prozesse, die noch durchlaufen werden müssen. Kein Zurückblicken über die Schulter, um herauszufinden, was ich vielleicht VERPASST habe.
Auch alle Veränderungen des Körpers, einschließlich Schmerzen, fehlender Körperteile und des Älterwerdens, gehören zur vollkommenen Entfaltung einer neuen Dimension der Selbstwahrnehmung.
Es geht darum, das Bedürfnis des Egos loszulassen, alles wissen und kontrollieren zu wollen, ebenso wie das ständige Bedürfnis des Verstandes, uns zu warnen und aufgrund alter, längst überholter Denkmuster aus dem Nichts etwas zu erschaffen.
Es genügt, das Zusammenspiel zu erfahren zwischen dem Kind, das vollkommen im gegenwärtigen Augenblick mit dem spielt, was gerade da ist, dem Menschsein, und den stillen Zwischenräumen des reinen Gewahrseins und des friedvollen Beobachtens, dem SEELENWESEN.
Die MUTTER nährt, trägt und liebt alles und bringt alles in Ihrer Schöpfung hervor. Alles entfaltet sich in einem vollkommenen Fluss aus Ihrem und unserem „schwarzen Schoß des Nichts“, tief in der Quelle, in meinem Herzen.
Verbleibende alte Ängste, die auftauchen, wenn sich unerklärliche oder nicht kontrollierbare Symptome zeigen, lösen sich im reinen Gewahrsein auf oder verblassen, wenn sie in die Liebe der MUTTER, die ICH BIN, eingehüllt werden.
Diese Symptome sind Anpassungen an die Energien, die in unsere Körper einströmen. Vertraue, ruhe dich aus und verankere dich im Licht des reinen Gewahrseins, jetzt hier zu sein. Alles andere befindet sich in ständigem Wandel und wird vorübergehen.
Unser Körper ist göttlich. Wenn du ihn liebst, zeigt er dir, was er braucht. Wenn es notwendig ist, wende dich voller Zuversicht einer Behandlung oder Heilmethode zu, die deinem Körper Unterstützung und Linderung schenkt. Doch dein Körper weiß, was zu tun ist, wenn wir ihm vertrauen und zuhören.
Sprich mit deinem Körper so, wie eine Mutter liebevoll mit ihrem Kind spricht, während es seinen eigenen Weg in der Welt findet.
Und lausche dem beständigen Flüstern der Göttlichen Mutter in dir.
Danke. Danke.
Mögest du leicht und frei deinen Weg gehen.
Liebe ohne Angst.
Leuchte weiter.
Ich liebe dich so sehr.
Nachtrag
Und für alle, die neugierig sind: Das Bild zeigt eines meiner Lieblingsgemälde. Eine Ölversion davon hängt bei mir zu Hause. Es trägt den Titel „Mutter der Welt“ und stammt von Nicholas Roerich aus dem Jahr 1924. Er malte es aus seinen zahlreichen Erfahrungen heraus, die er während seiner langen Aufenthalte in seinem geliebten Himalaya machte.
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