Ihr Geliebten,
heute vor neun Jahren, am 1. Oktober 2017, teilte ich eine Botschaft darüber, „die Lektionen“ zu erkennen, nach innen zurückzukehren und uns unserer eigenen Heilung zuzuwenden.
Heute kehre ich zu diesen Worten zurück, mit einer noch tieferen Zärtlichkeit für unser Menschsein.
Für die Anteile in uns, die noch lernen.
Für die Herzen, die Fragen in sich tragen.
Für all jene, die anderen so viel Liebe geschenkt haben und nun lernen, dieselbe Fürsorge auch selbst zu EMPFANGEN.
Ihr Geliebten …
ERLAUBT euch selbst das heilige Geschenk, eurem eigenen Leben Aufmerksamkeit zu schenken.
Nehmt wahr, was euch Frieden bringt.
Nehmt wahr, was euch immer wieder erschöpft zurücklässt.
Nehmt wahr, wo eure Worte, eure Entscheidungen und eure Beziehungen nach größerer Ehrlichkeit verlangen.
Vielleicht wartet genau in diesem Gewahrsein eine Lektion darauf, erkannt zu werden.
Und …
Gebt euch selbst Raum zu FÜHLEN, bevor ihr von euch verlangt, alles verstehen zu müssen.
Manche Erfahrungen wollen betrauert werden.
Manche Lebensumstände erfordern ganz praktische Hilfe.
Manche Situationen verlangen nach einer klaren Grenze, einem schwierigen Gespräch oder nach DEM MUT zu gehen.
Ihr dürft in eurem eigenen Tempo nach einem tieferen Sinn suchen.
Und ihr dürft auch Fragen haben, auf die es noch keine Antworten gibt.
Wenn ihr bereit seid, fragt euch sanft …
„Was möchte mir diese Erfahrung zeigen?“
„Was braucht meine Aufmerksamkeit und Fürsorge?“
„Welche Verantwortung liegt bei mir?“
„Welche Unterstützung bin ich bereit zu empfangen?“
Und dann …
Schafft Raum, um ZUZUHÖREN.
MEDITATION …
GEBET …
STILLE …
Ein stiller Moment unter einem Baum.
Ein paar ruhige, bewusste Atemzüge am Wasser.
Ein ehrliches Innehalten, bevor ihr antwortet.
Lasst euch durch diese Momente so sehr ins Jetzt zurückbringen, dass ihr euch selbst wieder klar hören könnt.
Erlaubt eurer inneren Führung, Hand in Hand mit eurem Unterscheidungsvermögen zu wirken.
Gebt euren Wahrnehmungen Zeit, betrachtet sie achtsam und verbindet sie mit der Weisheit eurer gelebten Erfahrungen.
Was auch immer euch über das Fernsehen, die sozialen Medien, einen spirituellen Lehrer oder eure eigenen vertrauten Überzeugungen erreicht, verdient eine bewusste Betrachtung.
Stellt Fragen.
Überprüft, was sich überprüfen lässt.
Bleibt bereit zu lernen.
Unser Verstehen wächst zu einem inneren Verstehen heran, wenn wir ihm erlauben, sich zu wandeln.
Und an all jene, die sich dazu berufen fühlen, andere zu trösten, zu begleiten oder ihnen zu helfen …
Auch EURE eigenen Bedürfnisse gehören in den Kreis eures Mitgefühls.
Wir können anderen auf liebevolle und bedeutsame Weise zur Seite stehen und gleichzeitig unseren eigenen Heilungsweg weitergehen.
Das verlangt von uns, ehrlich mit unseren eigenen Kräften umzugehen, die Zustimmung eines anderen Menschen zu achten, unsere Grenzen zu erkennen und auch selbst Unterstützung anzunehmen.
Bevor ihr eure Energie schenkt, haltet einen Moment inne.
„Habe ich gerade die Kraft und den Raum, wirklich präsent zu sein?“
„Hat dieser Mensch meine Hilfe willkommen geheißen?“
„Kann ich seine Entscheidungen respektieren?“
„Sorge ich mit derselben Aufrichtigkeit auch für mich selbst?“
Ruft den SCHÖPFER und jene geistige Führung an, die euch heilig ist.
Lasst euch durch das Gebet zurückführen in eure innere Stabilität, in euer Mitgefühl und in ein klares Bewusstsein für eure Verantwortung.
Spürt eure Füße auf der Erde.
Entspannt eure Schultern.
Lasst die Erwartung los, dass ihr alle tragen müsst.
Kehrt zurück in EUER INNERES UNIVERSUM.
An jenen Ort des inneren Gesprächs, das ihr mit euch selbst führt, wenn niemand sonst euch hören kann.
Wie sprecht ihr mit euch selbst, nachdem ihr einen Fehler gemacht habt?
Wenn ihr müde seid?
Wenn eine alte Verletzung wieder an die Oberfläche kommt?
SEID EHRLICH.
SEID LIEBEVOLL.
SEID RESPEKTVOLL.
Erlaubt der Wahrheit und der Zärtlichkeit, mit derselben Stimme zu sprechen.
„Ich lerne.“
„Ich kann Verantwortung für meine Entscheidungen übernehmen.“
„Ich darf um Hilfe bitten.“
„Ich bin es wert, liebevoll umsorgt zu werden, während ich wachse.“
Ihr Geliebten …
Für mich erhält das Bewusstsein des Aufstiegs seine wahre Bedeutung dadurch, WIE WIR LEBEN.
Durch die Art und Weise, wie wir zuhören.
Durch die Versprechen, die wir halten.
Durch unsere Bereitschaft, entstandenen Schmerz zu heilen und wiedergutzumachen.
Durch die Grenzen, die wir achten.
Durch die LIEBE, die wir in den ganz gewöhnlichen Augenblicken unseres Lebens praktizieren.
Manchmal besteht die Lektion darin, zu sprechen.
Manchmal darin, still zu sein.
Manchmal darin, um Verzeihung zu bitten.
Manchmal darin, zu gehen.
Und manchmal …
besteht die Lektion darin, unsere Hände zu öffnen und zu EMPFANGEN.
Lasst euer Herz offen bleiben.
Und lasst euer Unterscheidungsvermögen an seiner Seite gehen.
Schenkt eurem INNEREN UNIVERSUM liebevolle Aufmerksamkeit und erlaubt diesem Gewahrsein, eure nächste Entscheidung in der Welt zu führen.
Ein ehrlicher Atemzug.
Ein mitfühlendes Wort.
Ein bewusster Schritt nach dem anderen.
ICH LIEBE DICH.
Ich liebe Euch.
Ich liebe Euch alle, so wie ich mich selbst liebe.
Frei.
Ehrlich.
Souverän.
Und bedingungslos.
Om Shanti Om – Friede sei mit dir. Tiefer innerer und äußerer Frieden.
Namasté – Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.
Gregory – Autor
Sat Nam – „Wahre Identität“ oder „Die Wahrheit ist mein Wesen“.
Soother of Souls – Tröster der Seelen oder Begleiter der Seelen / Seelenbesänftiger.
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Alle von mir übersetzten Beiträge von Greg auf meinem Blog
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung



