Etwas verändert sich in deinem Leben … und vielleicht findest du noch gar nicht die richtigen Worte, um zu beschreiben, was gerade in dir geschieht.
Die Dinge, die sich früher richtig angefühlt haben, passen plötzlich nicht mehr zu dir. Gespräche fühlen sich anders an. Alte Verhaltensmuster verlieren allmählich ihre Macht über dich. Und selbst der Mensch, der du über viele Jahre geworden bist, fühlt sich vielleicht nicht mehr so vertraut an wie früher.
So kann sich inneres Wachstum anfühlen.
Nicht immer wie ein plötzliches Erwachen, sondern manchmal wie eine stille Erkenntnis, dass du nicht mehr zu dem Menschen zurückkehren kannst, der du einmal warst.
Du hast Erfahrungen gemacht, die dich verändert haben. Du hast schwere Zeiten durchgestanden, von denen du glaubtest, sie würden dich zerbrechen lassen.
Du hast gelernt, dass innerer Frieden wertvoller ist als die Anerkennung anderer Menschen.
Und dass nicht alles, was du verlierst, tatsächlich ein Verlust ist.
Und jetzt … beginnt etwas Neues.
Verwechsle die Stille nicht mit Stillstand.
Glaube nicht, dass du dich verirrt hast, nur weil du dich gerade zwischen zwei Lebenskapiteln befindest.
Manchmal wird es im Leben ganz still, weil du endlich lernst, auf deine eigene innere Stimme zu hören.
Du musst das nächste Kapitel deines Lebens nicht erzwingen.
Du darfst einfach aufhören, an einem alten Kapitel festzuhalten, aus dem du längst herausgewachsen bist.
Die größte Veränderung deiner Wirklichkeit geschieht in dem Augenblick, in dem du aufhörst, darauf zu warten, dass sich die Welt um dich herum verändert … und erkennst, dass du selbst dich längst verändert hast.
Vertraue deinem inneren Wachstum.
Würdige deinen bisherigen Weg, mit all seinen Höhen und Tiefen.
Und erlaube dir, immer mehr zu dem Menschen zu werden, der du in deinem tiefsten Inneren wirklich bist.
Dein Weg geht weiter. Und du darfst mit ihm wachsen.
ZF
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© Rosi / esistallesda.de I Übersetzung
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