Vielleicht äusserlich gar nicht so sehr.
Gefühlt ist jedoch nichts mehr wie es mal war.
Vielleicht ist dein Leben auch viel stiller geworden und dennoch keinen Deut weniger lebendig.
Vielleicht ist vieles von dir abgefallen.
Vielleicht zeigt es sich auch dass bestimmte Aktivitäten sich erübrigen weil du daraus herausgewachsen bist.
Wir gehen gerade durch tiefgreifende Prozesse die wir auch innerhalb unseren Beziehungen erleben.
Das Gewahrsein in allem nimmt immer mehr Raum ein.
Das äussere Leben wird immer mehr innerhalb von dir selbst erfahren.
Es kann irritierend sein wenn du tief in dir verbunden und verankert bist, dich jedoch gleichzeitig von der Welt losgelöst und irgendwie von deinem Leben entkoppelt fühlst.
Durch diese Irritationen werden wir durchgeführt.
Wahre Transformation geschieht durch deine wache innere Zuwendung.
Ja, es ist nicht immer angenehm und es ist intensiv.
Es braucht diejenigen die sich zunehmend in den Dienst stellen und sich nach innen wenden.
Vor allem jetzt wo die Schleier so durchlässig geworden sind.
Vor allem jetzt in der Zeit in der sich alles intensiviert.
Vor allem jetzt wo alles sich beschleunigt und sichtbarer wird,
vor allem jetzt in einer Zeit in der wir enorm beeinflusst sind durch Ablenkungen, spirituelle Floskeln, Täuschungen und fakem Getue.
Vor allem jetzt in der die Welt immer lauter und komplizierter zu werden scheint braucht es umso mehr deine Einfachheit des Seins.
Vor allem jetzt in dem es uns förmlich danach ruft diese persönlichen und kollektiven Quantensprünge zu vollziehen.
Wenn du das Bedürfnis nach Stille hast und kein Interesse verspürst an sozialen Ereignissen teilzunehmen, dann würdige es.
Nimm deinen inneren Job ernst.
Wende dich nach innen.
Suche nicht im Aussen nach komplexen Antworten sondern finde deine Antworten in der Stille.
Dieser transformativer Prozess geschieht nicht im Aussen, nicht im Rampenlicht und auch nicht dort wo du noch hingehst weil du befürchtest du könntest etwas verpassen oder verlieren.
Manchmal wird es sich als Verlust anfühen wenn etwas Alte abfällt. Es wird jedoch durch etwas Neues ersetzt und das empfängst du in dir.
Wenn du deinen Platz einnimmst, wird sich dir deine heilige Funktion im Geiste und ihre Wirkkraft zeigen.
Nicht laut, nicht sensationell, doch jedes Mal wenn du wach und präsent bist, ist das wie ein Funken der überspringt.
Es erfordert immer wieder diese innere Bereitschaft nichts mehr zu wissen, nicht zu analysieren, nicht abzuspalten und nicht zu urteilen.
Es erfordert die Bereitschaft sich in totaler Verantwortung für alles was wir wahrnehmen „durchzulieben“ bis nur noch Liebe übrig ist.
Das will gelebt werden. Berührbar. Menschlich.Alltagstauglich.
Und kompromisslos.
Dann willst du wirklich lieber frei sein anstatt mit irgendetwas recht zu haben.
Du hast nicht das Bedürfnis dich einzumischen, Partei zu ergreifen, dich zu behaupten oder jemanden zu überzeugen.
Es geht dir nicht mehr darum jemand anders zu berichtigen, zu belehren oder zu heilen. Der Andere ist in dir. Der Andere bist du.
Nur du selbst kannst den Weg gehen und wenn du gehst bist du ein Wegweiser und ein Licht für alle die den Weg auch gehen wollen.
Viele von uns haben derzeit Schübe von heftigen körperlichen Symptome.
Es gibt Momente in denen wir dazu aufgerufen sind das Analysieren und Diagnostizieren völlig beiseite zu legen und stattdessen all unsere Gedanken über Diagnosen, gefürchtete Einschränkungen um das Unwohlsein ans Licht zu bringen.
Erinnere dich wer Du bist.
Es gibt nichts mächtigeres.
Bitte um wahre Gedanken und um ein Wunder.
Was immer du dann tust wird im Zweck verändert.
Wenn wir uns an unser Licht erinnern wirken wir wie ein Katalysator der die verfinsterten Abwehrmechansimen dagegen in uns erlöst und dabei immer mehr Licht freisetzt.
Bhakti Hardy-Ostarek
Diese Zeilen habe ich genau vor einem Jahr geschrieben. Da sie einfach perfekt zur aktuellen Zeitqualität passen, hier nochmal ein Repost.
DANKE SEHR, Rosi/esistallesda.de

Puuh, was soll ich sagen.
Es ist kein Spaziergang.
Und dennoch dürfen wir lernen, unerschütterlich in Gott zu ruhen, während das alte Denksystem kollabiert.
Es geht schon darum anzuerkennen, aus welcher Demenz und aus welchem wahnsinnigen Egodenksystem wir uns erlösen.
Es wird immer deutlicher, dass das Einzige, was wirklich trägt, unsere geistige Anbindung ist.
Die alte Welt will uns nicht in dieser Anbindung. Sie will uns geschäftigt, klein und in Angst halten.
In meiner Erfahrung in den letzten Tagen, in denen es mich wie rauszieht und ich mich oft wie ausgeknockt fühlte, ist es ausschließlich meine Entschiedenheit, der inneren Autorität zu folgen, in der ich meinen Geist regelrecht in Seine Hände befehle, in der ich wieder auf heiligem Boden lande.
Bevor ich das nicht getan habe, ist in allem irgendwie der Wurm drin und nichts passt wirklich.
Wenn ich mich an irgendeinen angstbesetzten Gedanken gebunden habe, wenn ich mich mit irgendeinem Bild über mich selbst identifiziert habe, erlebe ich das direkt und sofort.
Es ist wie ein Virus, der sich ausgebreitet hat; es ist, wie wenn sich aus jeder kleinen unterschwelligen Angst, an jeder Ecke eine Armee an Zeugen aufstellen, um mir zu bezeugen, dass sie wirklich ist.
Der Schleier wird dünner, der Spiegel direkter, beschleunigtes Lernen zwischen dem, was wahr ist, und dem, was Illusion ist – und in allem ist eine Tür, die für uns bereitsteht.
In Tagen, in denen wir wie zwischen Welten wandern,
zwischen mehr Weite und mehr Dichte, zwischen neuer Lebendigkeit und bleierner Erschöpfung,
zwischen heller Klarheit und nebliger Verwirrung, zwischen innerer, zärtlicher Zuversicht und nackter, äußerer Verunsicherung.
Wir sind wackelig und gleichzeitig unerschütterlich.
Wir sind wie der Bambus; tief verwurzelt in unserem wahren Selbst, beugsam im Sturm.
Lasst euer Gebet das sein was ihr gebet.
Lass dein Herzensgebet aufsteigen und gib das, was du empfangen willst.
Lass dein Gebet die Brücke sein zu der neuen Welt, die in unserem geheilten Geist geboren wird.
Viele fühlen sich gerade verloren in all den heftigen Verunsicherungen.
Sie fühlen sich klein und suchen krampfhaft danach, die Stärke ihres kleinen Selbstes mit irgendetwas wiederherzustellen, zu kompensieren oder aufzubauschen.
Auch wenn diese künstlichen Aufbauschungen kurze Wirkungen erzeugen, werden sie sie doch wieder zum Ausgangsschmerzpunkt führen.
Wahre Demut ist unser Lehrer.
Von mir aus kann ich gar nichts tun. Ich bin nichts und ich bin Alles. Ich BIN.
Ehre dem, dem Ehre gebührt.
Ich weiß, ihr Lieben, es ist oft alles andere als leicht hier. Und dennoch ist es einfach, und somit darf es leichter werden.
Es ist immer nur einen heiligen Atemzug von uns entfernt.
Manchmal erfordert es deine Entscheidung –
deine Entscheidung, wozu diese und jene Situation dienen soll.
Es erfordert deine Selbstermächtigung,
deine Verantwortung, in der dir ans Herz gelegt wird: Willst du deine Situation wirklich so wahrnehmen? Oder lässt du die Heilung deines Gewahrseins zu, in der du deine Situation neu wahrnehmen kannst?
Liebe ist der Weg – der Weg des Erwachens, der Weg, auf dem wir die alte Welt und das alte Denksystem, auf dem wir die alten Muster und Abwehrmechanismen aus uns heraus erlösen. Das ist der Weg, den wir jeden Tag in Dankbarkeit beschreiten können.
Bhakti Hardy-Ostarek