Current Update 26/8. Jada A. Seidl

Anmerkung zur Veröffentlichung: Ich habe den ursprünglichen Beitrag von Jada zur besseren Lesbarkeit sprachlich leicht überarbeitet und strukturiert. Inhalt und Botschaft des Originals wurden dabei nicht verändert.

Liebe Sternensaat,

nimm dir für die nächsten fünf Minuten einen ganz bewussten, tiefen Atemzug.

Lege beide Hände auf dein Herz, lass deinen Unterkiefer vollkommen locker und erlaube deinem Zentralnervensystem, einfach nur zu lauschen.

Fühlst du sie auch?

Diese unbeschreibliche, fast greifbare Hochspannung, die in diesen Tagen durch unsere Körper und durch das kollektive Feld vibriert?

Viele von uns verspüren gerade den instinktiven Drang, im Außen radikal aufzuräumen, Altes zu klären und gleichzeitig ganz bewusst wahrzunehmen, wie erschöpft wir eigentlich sind.

Vielleicht hast du dich gefühlt, als stündest du machtlos in einem reißenden, wilden Fluss, während alte Ängste und die Schwere weltlicher Strukturen dir im Nacken sitzen.

Das war kein menschliches Versagen. Es war die physische Entladung der alten Welt in deiner Biologie.

Du wirst in diesem Moment von der Urschöpfung bis hinein in dein fein verzweigtes Nervensystem neu kalibriert.

Warum die Schöpfung durch UNS Gestalt annimmt

Wir standen kollektiv unser ganzes Leben lang im „Maul des Drachens“, an jenem Ort, an dem das alte Ego versucht, durch ständige Kontrolle, permanentes Hinterfragen und blindes Funktionieren das eigene Überleben zu sichern.

Doch diese alte Kampfmatrix brennt jetzt immer weiter aus.

Der Himmel führt uns in eine radikale Vollbremsung, mental, emotional und körperlich. Der September wird kein gewöhnlicher Monat innerhalb unserer linearen Zeitwahrnehmung.

Er zieht dem alten Funktionieren den Stecker, damit unser System in aller Langsamkeit lernen darf, die Waffen des Kampfes endgültig niederzulegen.

Nur so können wir die Spur wechseln. Heraus aus einem nervösen Überlebensmodus und hinein in das windstille, unantastbare Auge des Sturms, in dem unsere wahre Schöpferkraft wohnt.

Wir befinden uns mitten in einem gewaltigen astrologischen Zeitenwechsel.

Pluto hat am 19. November 2024 eine bedeutende Schwelle überschritten. Er hat das erdverbundene Zeichen Steinbock verlassen und ist in das visionäre, freiheitsliebende Luftzeichen Wassermann eingetreten.

Damit beginnt eine lange Phase tiefgreifender Veränderung, in der sich alte gesellschaftliche Strukturen wandeln und neue Formen des Zusammenlebens entstehen können.

Und genau hier beginnt ein jahrhundertealter Zyklus aufzubrechen, der tief in der Menschheit als schmerzhaftes Überlebensprogramm verankert ist.

Es ist das alte 3D Leitungsnetz der Aufopferung, das uns glauben ließ, wir müssten kämpfen, uns aufreiben und unsere Lebenszeit gegen die bloße Sicherung unserer Existenz eintauschen.

Vielleicht fragst du dich, warum wir diese zähe Zeitachse des Mangels gerade jetzt, im Spätsommer 2026, energetisch so deutlich wahrnehmen und abschließen.

Ein kosmischer Riese wie Pluto überschreitet eine solche Grenze nicht, ohne energetische Spuren zu hinterlassen.

Während Pluto bereits 2024 das globale Fundament verschob, wirkten alte Existenzängste und kollektive Erschöpfung weiter. Wie unsichtbare Fäden waren sie noch mit unseren feinstofflichen Körpern verbunden.

Jetzt, in diesen Augusttagen 2026, erreicht das aktuelle Yod Tor am Himmel eine besondere Spannung. In der spirituellen Astrologie wird das Yod auch als „Finger Gottes“ bezeichnet.

Es wirkt wie ein gebündelter Lichtstrahl auf unsere Sonne und unterstützt symbolisch dabei, die letzten unsichtbaren Verbindungen zur Vergangenheit aus unserem System zu lösen.

Auch die Numerologie des Jahres 2026 begleitet diesen Übergang.

Die Quersumme des Jahres führt über die 10 zur 1 und damit symbolisch in die Energie des Neubeginns, der Eigenständigkeit und einer neuen schöpferischen Ausrichtung.

Auf dieser Zielgeraden wird gleichzeitig eine tiefe kollektive Wunde sichtbar, die wir nun im Licht der Wahrheit betrachten dürfen:

die Teilzeit Spiritualität.

Oder, wie meine Freundin es vorhin ausdrückte: eine lauwarme Spiritualität, die immer nur dann Anwendung findet, wenn es gerade nicht so läuft.

Viel zu lange hat die Menschheit hochfrequente spirituelle Impulse auf einer geistigen Ebene aufgenommen und gleichzeitig im irdischen Alltag weiterhin nach den alten Gesetzen von Mangel, Geiz, Angst und emotionaler Abhängigkeit gelebt.

Viele Sternensaaten und weise Seelen haben unendlich viel Liebe, Weisheit und Lebenskraft bedingungslos in freie Räume gegeben und irgendwann festgestellt, dass kaum etwas zu ihnen zurückfließt.

Gleichzeitig entstand die Vorstellung, spirituelle oder feinstoffliche Arbeit müsse grundsätzlich kostenlos sein, um „rein“ zu bleiben.

Wenn du so denkst, mach dir bewusst:

Auch diese Erwartung kann Ausdruck eines tiefen Mangelbewusstseins sein.

Und genau deshalb dürfen Sternensaaten jetzt etwas Wesentliches im reinsten Christusbewusstsein erkennen:

Unsere neue Welt ist unendlich reich an SCHÖPFUNGSIMPULSEN.

Doch diese Impulse bleiben flüchtig und unsichtbar, solange sie nicht DURCH UNS eine reale, irdische Form annehmen und sich in unserem Leben verkörpern.

Die Schöpfung rettet uns nicht, während wir passiv auf der Couch sitzen und darauf warten, dass sich unser 3D Alltag von selbst verändert.

Wir selbst sind die Schöpfung in Aktion.

Ein göttlicher Impuls wird in dem Moment zu einer lebendigen, tragfähigen Struktur auf dieser Erde, in dem wir bereit sind, unsere eigene Lebenszeit zu ehren, aufrecht auf unserem Thron Platz zu nehmen und gesunde, klare Grenzen zu setzen.

Wenn wir für unsere tiefe, oft jahrelange Arbeit selbstbewusst einen fairen irdischen Ausgleich annehmen, kann auch das ein Ausdruck von Selbstachtung und Eigenliebe sein.

Dieser materielle Ausgleich schließt den Kreis.

Er fordert uns dazu auf, unsere Spiritualität nicht nur in lichten Momenten zu leben, sondern sie aufrecht und konsequent in unserem irdischen Alltag zu verkörpern.

So erlauben wir dem energetischen Ausgleich, tatsächlich zu fließen.

Wir als Menschheit haben über lange Zeit ein verzerrtes Verhältnis zur Materie entwickelt.

Die neue Welt im Wassermannzeitalter folgt einer anderen Logik.

Wenn du beispielsweise zu Hause kochst, aufräumst oder liebevoll für deine Familie sorgst, kann all das ein Ausdruck deiner Liebe sein.

Doch auch Liebe braucht einen gesunden Austausch.

Sie darf nicht dauerhaft zur Einbahnstraße werden.

Ausgleich kann auf viele Arten entstehen. Vielleicht wäscht dein Gegenüber anschließend die Pfannen ab, räumt den Tisch ab, macht dir einen Kaffee, nimmt dich liebevoll in den Arm oder sagt einfach von Herzen Danke.

Wenn jedoch dauerhaft keine Wertschätzung, keine Zuwendung und keinerlei Unterstützung zurückkommt, entsteht ein Ungleichgewicht.

Dein Zentralnervensystem nimmt dieses Ungleichgewicht wahr.

Du wirst innerlich unruhig, reagierst vielleicht schneller angespannt und fühlst dich am Ende des Tages energetisch erschöpft, ausgelaugt und leer.

Auch Geld ist nichts Schmutziges und kein Widerspruch zu Spiritualität.

Geld kann als eine Form des irdischen Austauschs verstanden werden, als sichtbar gewordene Lebensenergie.

Auch dieser materielle Ausgleich kann einen Kreis schließen.

Er holt uns aus der passiven Konsumentenrolle heraus und führt uns zurück in unsere schöpferische Eigenverantwortung.

Um die gewaltigen Strömungen dieser Zeit wirklich in unserem Leben zu verankern, braucht es jetzt klare Grenzen gegenüber alten Verhaltensweisen und Ungleichgewichten.

Wenn wir uns auf die nächste Stufe unserer Entwicklung einlassen und alte, generationenübergreifende Wiederholungsmuster nicht länger fortführen wollen, dürfen wir jetzt klare Grenzen für unsere neue Zeitachse setzen und ungesunde Ungleichgewichte konsequent beenden.

Eine Königin muss dafür weder wütend noch laut werden.

Sie setzt glasklare, liebevolle und unantastbare Grenzen.

Lass die Arbeit zu Hause auch einmal liegen, wenn du merkst, dass dauerhaft alles an dir hängen bleibt.

Und wenn eine Freundschaft zur Einbahnstraße geworden ist, in der du nur noch als seelischer Mülleimer benutzt wirst, darfst du deine Energie sanft zurücknehmen.

Du kannst seltener antworten oder einfach liebevoll sagen:

„Ich spüre, dass mein Nervensystem heute absolute Ruhe braucht. Ich kann dir gerade nicht zuhören.“

Schütze dein Feld

Es ist Zeit, das Maul des Drachens endgültig zu verlassen und sanft in das windstille, füllebringende Auge des Sturms zu gleiten.

Die Saat ist ausgebracht.

Das Fundament steht.

Und wir sind die Gestalterinnen der neuen Strukturen, die im Feld der Neuen Erde entstehen.

Die Zeit des Ungleichgewichts, der endlosen Wiederholungsschleifen, der erschöpfenden Aufopferung und der ausgebrannten Sternensaat darf jetzt zu Ende gehen.

Lass dich aus der alten Schwere herauslieben.

Du bist bereit zu empfangen.

Himmel und Erde dürfen in dir und durch dich wieder in Harmonie zusammenfließen.

Jada

Originalbeitrag: https://kosmischesgefluester.blog/2026/08/26/current-update-26-8/