Ashtar beschreibt Phase 7 als einen neuen Abschnitt, der sich deutlich von den vorherigen Phasen unterscheidet. Während es zuvor vor allem um persönliche Veränderungen, den eigenen Körper und die individuelle Entwicklung ging, rückt nun das kollektive Feld stärker in den Vordergrund. Laut Ashtar nehmen Menschen dadurch die Gefühle und energetischen Bewegungen ihrer Umgebung intensiver wahr.
Das kann sich ganz unterschiedlich zeigen. Plötzliche Stimmungsschwankungen können scheinbar ohne persönlichen Anlass auftauchen und ebenso schnell wieder verschwinden. Auch unerwartete Tränen oder spontanes Lachen werden als mögliche Zeichen dieser erhöhten Empfindsamkeit beschrieben. Ashtar definiert solche Momente nicht als Instabilität, sondern als stärkere Wahrnehmung dessen, was sich im größeren menschlichen Feld bewegt.
Auch Begegnungen können sich verändern. Manchmal entsteht plötzlich eine ungewöhnlich starke Verbindung zu einem fremden Menschen. Ebenso kann aus dem Nichts der Impuls auftauchen, sich bei jemandem zu melden, von dem man lange nichts gehört hat. Ashtar lädt dazu ein, solche feinen inneren Hinweise bewusster wahrzunehmen.
Gleichzeitig bleibt Unterscheidungsvermögen wichtig. Nicht jedes intensive Gefühl stammt aus dem kollektiven Feld. Manche Gefühle gehören sehr wohl zur eigenen Geschichte und möchten gesehen werden. Deshalb wird empfohlen, sich bei plötzlich auftauchenden Emotionen ruhig zu fragen:
Gehört dieses Gefühl gerade wirklich zu mir oder zieht es lediglich durch mich hindurch?
Ein persönliches Gefühl lässt sich meist mit einer konkreten Situation im eigenen Leben verbinden. Ein Gefühl aus dem kollektiven Feld erscheint dagegen häufig ohne erkennbaren persönlichen Anlass.
Besonders wichtig wird in dieser Phase die Erdung. Barfuß auf Gras oder Erde zu stehen, bewusst in den Körper zurückzukehren und sich regelmäßig Ruhe zu gönnen, wird dabei helfen, das Eigene vom Wahrgenommenen zu unterscheiden. Auch mehr Schlaf und Erholung dürfen jetzt ihren Platz bekommen. Die erhöhte Empfindsamkeit fordert das Nervensystem stärker als gewöhnlich.
Ebenso empfiehlt Ashtar, bewusster auszuwählen, welche Nachrichten und Inhalte wir täglich aufnehmen. Beiträge, die gezielt Empörung, Angst oder Verzweiflung hervorrufen, können in einer besonders offenen Phase stärker wirken. Weniger davon aufzunehmen bedeutet nicht, die Augen vor der Welt zu verschließen, sondern achtsam mit der eigenen Aufmerksamkeit umzugehen.
Auch Beziehungen können intensiver und unmittelbarer erlebt werden. Was sonst durch emotionale Distanz abgefedert wird, tritt deutlicher hervor. Diese Intensität sollte nicht automatisch als Zeichen verstanden werden, dass eine Beziehung nicht mehr stimmt. Sie kann vielmehr eine Einladung zu größerer Ehrlichkeit und Klarheit sein.
Für die Dauer dieser Phase wird kein konkretes Datum genannt. Sie soll sich eher über mehrere Wochen entfalten und allmählich sanfter werden, sobald sich das eigene Feld an diese größere Offenheit gewöhnt hat.
Der tiefere Sinn von Phase 7 liegt laut Ashtar in einem wachsenden Gefühl von Verbundenheit. Je mehr Menschen lernen, empfindsam zu bleiben, ohne von allem Wahrgenommenen überwältigt zu werden, desto stabiler wird auch das gemeinsame Feld.
Deshalb lautet die Einladung für die kommenden Tage:
Geh sanft mit dir um. Erde dich. Ruhe dich aus. Prüfe, was wirklich zu dir gehört. Und vertraue darauf, dass du nicht jedes Gefühl festhalten musst, nur weil es gerade durch dich hindurchzieht.
Denn Phase 7 möchte letztlich nicht mehr Schwere bringen, sondern eine tiefere Erfahrung davon, dass wir miteinander verbunden sind und dennoch bei uns selbst bleiben können.
Vorangegangene Phasen/Übersetzungen: https://www.esistallesda.de/?s=the+truth+can+change+your+life.+Phase
Hinweis: Dieses Video wurde von YouTube automatisch auf Deutsch synchronisiert. Dadurch können einzelne Formulierungen oder Begriffe von der ursprünglichen englischen Botschaft abweichen
Anmerkung zur Übersetzung
Jeder Mensch liest und empfindet Worte anders. Was den einen berührt oder zum Nachdenken bringt, sieht ein anderer vielleicht kritisch … und beides darf sein.
In meinen Übersetzungen möchte ich die Gedanken des Originals möglichst verständlich und einfühlsam wiedergeben, ohne sie zu bewerten. Sie (der jeweilige Text, meine Übersetzung und der gegebene Inhalt) erheben keinen Anspruch darauf, dass alles Gesagte wahr oder für jeden stimmig ist.
Lies bitte gerne (im Konjunktiv – wie immer – mit offenem Herzen und wachem Verstand: Nimm mit, was dich anspricht, hinterfrage, was Fragen aufwirft … und bilde dir deine eigene Meinung.
Denn am Ende darf jeder seinen eigenen Weg zu seinen Erkenntnissen finden.
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