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Wir sind nun in dieser grossen Übergangszeit an einem entscheidenden Punkt angekommen – möglicherweise dem entscheidenden Punkt. Da auch dieser Übergang von einem Zeitalter zum nächsten kein gewöhnlicher ist, sondern der Kulminationspunkt mehrerer vorangegangener Übergänge… befinden wir uns in etwas sehr Aussergewöhnlichem – etwas, das Erde und Menschheit noch nie zuvor erlebt haben.
Tatsächlich sind wir heute auch in der Lage, diesen Punkt zu erkennen und daraus die Konsequenzen zu ziehen – anders, als es noch vor zehn, zwanzig, fünfzig Jahren war. Denn die Spiegel sind nun aufgestellt und wir haben selber mitgeholfen, sie zu errichten. Aus den Spiegeln schauen uns aber nun immer intensiver Dinge entgegen, die wir auf keinen Fall sehen oder berühren wollen.
Das Böse ist scheinbar überall. Zahllose Menschen machen dabei mit. Ebenso viele aber stellen sich dagegen, bekämpfen es, sind genervt, wollen ihm entfliehen und warten auf die Erlösung davon – auf welche Weise auch immer. Weil das jedoch in keiner Weise eintritt, breiten sich vielfach Hoffnungslosigkeit, Agonie und eine kollektive Depression aus. Depression aber ist immer ein Zeichen dafür, dass der eingeschlagene Weg bzw. die eigene Haltung nicht stimmt.
Seit die Finsterniszeit begonnen hat, hat vieles an Intensität nur noch zugenommen. Und mit der Sonnenfinsternis vergangene Woche schien plötzlich alles zu eskalieren… und ist es auch. Jetzt, ein paar Tage vor der Mondfinsternis, brodelt es und wir könnten nun einen “point of no return” erreichen – den Punkt, von dem aus es keine Rückkehr mehr gibt. Das allerdings ist freilich genau das, was LEBEN bedeutet, denn da wiederholt sich nichts und niemals kommt man an den selben Punkt zurück.
In das Leben aber könnten wir nun wieder zurückkehren. Denn wir haben uns davon entfernt, indem wir einerseits versucht haben, gegen “das Böse” anzukämpfen oder andererseits, indem wir einfach nur “gut” sein woll(t)en. Beides hat uns aus der Lebensmitte gerissen und an einen “toten” Punkt gebracht, weil jeder dieser beiden Pole für sich genommen weder tragfähig noch lebensfähig ist. Bleiben wir zu lange auf einen Pol fixiert, kippt er uns heraus und womöglich in den Gegenpol hinein, den man so mühsam zu vermeiden versucht hat.
Vor allem der helle Pol ist anziehend und von den Menschen befürwortet. Der Weg führt dabei hinauf und hinauf… und ist begleitet von Selbst-Opferung bis hin zur Selbst-Aufgabe, um mit dem Göttlichen eins zu werden. Alles muss lieb und nett sein und es dürfen keinerlei Vorgaben gemacht oder Grenzen gesetzt werden – weil es ansonsten womöglich zu psychischen Störungen kommen würde, während genau diese Richtung in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu genau dem geführt hat, was man (angeblich) verhindern wollte. Die ganze Wissenschaft, die Bildung, die Medizin, die Psychiatrie, die Rechtssprechung und natürlich auch die Politik sind davon infiltriert. Heute kann ein diesbezügliches Fehlverhalten immer mehr auch strafbar sein.
Aus diesem Grund muss ständig alles, was wir sagen, gewählt und geschliffen sein (nur keine “negativen Worte” verwenden). Nichts darf getan werden, was andere (vor allem auch Kinder) angeblich traumatisieren oder verletzen könnte. Nur niemandem widersprechen oder mit einer unpassenden Meinung konfrontieren. Andere könnten sich in ihrer Überzeugung angegriffen fühlen, was auf keinen Fall passieren darf. Und die (eigene) Wahrheit äussern wird zunehmend gefährlich.
Genau das ist jedoch die grösste Falle, die den Menschen aufgestellt wurde: In unserer westlichen Gesellschaft (mittlerweile aber fast überall) werden wir von klein auf darauf ausgerichtet, dass wir (nur) brav sein dürfen. Alles andere sei unerwünscht – wobei immer genau vorgegeben wird, was akzeptabel ist und was nicht. Diese Vorgaben werden dann zu einem grossen Teil mit brutalsten Mitteln um- und durchgesetzt. Das ist bis heute, wenn auch weitaus weniger offensichtlich.
Auch kommt die Kontrolle über unser Verhalten mittlerweile fast ausschliesslich aus uns selber, was ziemlich fatal ist. Denn wir kontrollieren dabei penibel jedes Detail unseres Lebens, um nur ja keine Fehler zu machen. Es braucht deshalb auch keine Kontrolle mehr von aussen. Und noch fataler: Das Wissen darüber, dass wir von den alltäglich verwendeten Geräten und darüber hinaus Tag und Nacht abgehört werden, hat gerade diese Haltung noch extrem verschärft.
Wer jedoch auf diesem Weg weitergeht und verinnerlicht, dass er nur gut und positiv sein darf und sich ausdrücken muss… wird genau dort ankommen, wo auch diese hohen Wesen (man kann sie Engel, Heilige, Meister oder sonst etwas nennen) angekommen waren und von wo aus sie dann stürzten.
Diejenigen aber, die das eingefädelt haben, wussten das und sie wissen auch, dass das die grösste Falle für die Menschheit werden wird. Denn wer nur dem einen oder anderen Pol zugetan ist, endet im leblosen Feld und am Endpunkt, an dem dann schliesslich alles kippt… und der grosse Fall (der Engel, der Energien) einsetzt. Und dafür ist alles vorbereitet. Wir sollen es nur nicht merken.
Schauen wir zudem, wer heute erfolgreich an der Oberfläche dieser Welt ist, dann müssen wir feststellen, dass es genau diejenigen sind, die den sogenannten negativen Pol bis ins Extrem leben. Warum? – Weil diese hohen Wesen auch nach dem Sturz aus der Erleuchtung noch immer die Fähigkeit hatten, in andere Dimensionen hinein zu schauen (es gibt aber noch weitere Gründe) und hier in die darunter liegende Dimension einzugreifen, sie also zu manipulieren und für eigene Zwecke zu missbrauchen.
Wir hätten diese Fähigkeit auch, sind zumeist aber zu bequem und mittlerweile zu verängstigt, sie zu nutzen. Allerdings wäre unser Weg jener der Integration beider Pole, um dabei das wahre Lebensfeuer zu zünden. Das wäre dann auch wirklicher “Erfolg” im Gegensatz zum simulierten Erfolg, der niemals anhält und deshalb weitere Kaskaden und Raubzüge an den Energien der Menschen nötig macht.
Der entscheidende Punkt ist also, dass wir genau jetzt (da wir in unserer (gutgläubigen und oft äusserst naiven) Menschenseele vollkommen erschüttert sind, weil uns das Böse aus zahllosen Spiegeln wild entgegen-grinst[1]) die einzigartige Chance haben, die Wende zu vollziehen. Niemand, der an dem einen oder dem anderen Pol festklebt, kann das. Es sind die, die das Leben ganz einfach leben – ohne abzuschweifen und vom Kopf her ständig einzugreifen sowie ohne Vorurteile darüber, was gut und was schlecht ist.
[1] Auf der anderen Seite sind da die vielen “Spieglein, Spieglein an der Wand: wer ist die Schönste und Beste im Land”, die ebenfalls sehr be-denklich sind…
Und es geht nun für uns auch darum… dass wir dieses Böse und Angstmachende umarmen und integrieren, statt es abzulehnen und zu bekämpfen. Damit wäre es dann aus seinen zerstörerischen Anwandlungen auch erlöst. Seine Energie könnte dann wieder zu einem Teil des Lebensfeuers werden, das wir brauchen, um den Wandel endgültig vollziehen zu können und weiter zu gehen. Eigentlich ist das alles sehr einfach und logisch, für viele aber noch immer zu erschreckend und deshalb abzulehnen. Alles aber, was wir ablehnen, wartet nur auf seine Erlösung. Integriert ist es dann nichts anderes, als unser “volles Potential”
Beide Seiten brauchen jetzt Engelsflügel. Und der Fall war ein enorm wertvolles Lernfeld darüber, dass sie brechen, wenn die Gegenkraft zum Flügelschlag fehlt! Die Mondfinsternis in wenigen Tagen kommt zu Sonnenaufgang bei uns, während die Sonnenfinsternis bei Sonnenuntergang stattgefunden hat. Das Alpha und das Omega: sie greifen immer ineinander, wenn etwas Altes zu Ende geht, um etwas Neuem Platz zu machen. Mitteleuropa steht in diesem “Endkampf” ganz im Zentrum. Das bedeutet, dass wir darin eine zentrale Verantwortung haben. Viele alte Seelen sind hier, um den Prozess zu begleiten und ihn zu Ende zu führen, während sie dahinter bereits den Boden für das Nächste bereitet haben.
Finsternisse sind zu einem Spektakel gemacht worden, während die “Mächte der Finsternis” sie gezielt nutzen, um die Macht in ihrer künstlichen Welt zu erhalten. Der Mond ist dabei ein ganz zentraler “Himmelskörper” für sie, den sie für den Zweck der Kontrolle und Überwachung hier angebracht haben. Doch wie alles in der Schöpfung, so haben andere Kräfte ihn genutzt, um Rhythmus in die lineare Zeit zu bringen und die Nacht zu erhellen.
Je mehr wir nun all das akzeptieren und in unser Leben integrieren, was anscheinend “finster und böse” ist, desto schneller können wir den Ausgang nehmen aus der Sklavenwelt, wie wir sie kennen. Das Paradies auf Erden ist bereits da… und eine tiefgehende Entscheidung unsererseits ist der Schlüssel dazu: Werden wir beide Flügelpaare übernehmen?
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