Ich bin am Ende eines alten Zyklus angekommen. Soheila

Ich spüre, dass jetzt noch einmal vieles aus mir heraus möchte. Alles, was sich über lange Zeit angesammelt hat, darf sich zeigen und lösen. Für mich fühlt es sich an, als würde ein großer, beinahe zweijähriger Zyklus der Veränderung endgültig zu Ende gehen.

Es ist das Ende eines alten Kapitels und gleichzeitig der Moment, in dem ich erkenne, wie weit ich bereits gekommen bin.

Ich habe mich durch so vieles hindurchbewegt. Ich habe losgelassen, mich verändert, gezweifelt, neu begonnen und immer wieder lernen müssen, dem Leben zu vertrauen. Manche Dinge, von denen ich glaubte, dass sie mir Sicherheit geben, sind weggebrochen. Menschen, Situationen, Vorstellungen und vertraute Strukturen konnten plötzlich nicht mehr mit mir weitergehen.

Doch vielleicht mussten sie gehen.

Denn heute erkenne ich, dass ich nicht mehr dieselbe Person bin, die diesen Weg vor zwei Jahren begonnen hat.

Ich habe eine alte Zeitlinie verlassen.

Was mich früher festgehalten hat, besitzt nicht mehr dieselbe Macht über mich. Alte Muster verlieren ihre Bedeutung. Alte Sicherheiten werden unwichtig. Selbst bestimmte Ängste fühlen sich inzwischen eher wie Erinnerungen an eine frühere Version meiner selbst an.

Und genau deshalb darf jetzt auch der letzte Rest gehen.

Ich muss nichts mehr festhalten, nur weil es einmal vertraut war. Ich muss nicht in eine alte Version meines Lebens zurückkehren, nur weil ich sie kenne. Ich darf akzeptieren, dass Veränderung manchmal bedeutet, dass etwas zunächst zusammenbricht, bevor sichtbar wird, welcher neue Raum dadurch entstanden ist.

Jetzt stehe ich auf der anderen Seite.

Vielleicht kann ich noch nicht vollständig erkennen, wohin mich dieser neue Weg führen wird. Doch ich kann anerkennen, was ich bereits geschafft habe.

Ich darf stolz auf mich sein.

Ich darf mir selbst auf die Schulter klopfen und sagen: Ich habe es geschafft. Ich bin noch hier. Ich bin weitergegangen.

Nun beginnt etwas Neues.

Ich darf eine vollkommen neue Version meiner selbst erschaffen. Nicht aus den Erwartungen anderer Menschen heraus und auch nicht aus den Begrenzungen meiner Vergangenheit, sondern aus dem heraus, was ich heute wirklich sein möchte.

Ich darf größer denken.

Ich darf mir ein Leben vorstellen, das vielleicht sogar schöner ist als alles, was ich bisher für möglich gehalten habe.

Das Alte hatte seine Zeit.

Jetzt beginnt meine neue Zeitlinie.

Und ich bin bereit, sie bewusst zu gestalten. ✨🤍

© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung

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