Ein kleines Experiment mit der ICH Form … Rosi/esistallesda.de
Heute habe ich ein kleines Experiment gewagt und einige der englischen Texte bewusst in die ICH Form übertragen. Mir war wichtig, die Botschaften nicht nur zu lesen, sondern sie beim Lesen unmittelbar auf dich/mich/euch selbst wirken zu lassen. Durch die ICH Form werden aus allgemeinen Aussagen persönliche Impulse, die dich/mich einladen, nach innen zu spüren und wahrzunehmen, was davon mit deiner/meiner eigenen Wahrheit in Resonanz geht. Vielleicht erlebt ihr es ähnlich und die Worte bekommen dadurch noch einmal eine ganz andere Tiefe und Nähe. 💛✨
Ich spüre, wie mein bisheriges Leben an manchen Stellen auseinanderzufallen scheint, während ich gleichzeitig in einen vollkommen neuen Zyklus eintrete. Vieles, was mich lange begleitet hat, verliert seine Bedeutung. Alte Strukturen lösen sich auf und Dinge, die nicht länger getragen werden können, möchten endgültig gehen.
Dieser Übergang kann mich emotional tief berühren. Manchmal fühlt es sich an, als wäre mein Inneres von all den Empfindungen überwältigt. So vieles möchte gleichzeitig gesehen, gefühlt und verstanden werden. Was lange in den Tiefen meines Wesens verborgen war, drängt nun an die Oberfläche und möchte seinen Platz in meinem Bewusstsein und meinem Herzen finden.
Die Fische Energie führt mich dabei in die tiefen Bereiche meines Unterbewusstseins, meiner Träume und meiner spirituellen Wahrnehmung. Wie ein Delfin, der sich durch die Weite des Ozeans bewegt, darf ich lernen, meinem inneren Kompass zu vertrauen und mich von der Strömung tragen zu lassen.
Wahrheiten können sich mir jetzt zeigen, die ich vielleicht lange nicht sehen konnte oder sehen wollte. Emotionale Zyklen, die mich über eine lange Zeit begleitet haben, können zu ihrem Ende kommen, wenn ich bereit bin, ehrlich nach innen zu schauen.
Es ist für mich nicht die Zeit, ständig im Außen nach Antworten zu suchen oder jedes Geschehen verstehen und interpretieren zu wollen. Vielmehr werde ich eingeladen, stiller zu werden und nach innen zu gehen.
Ich darf meinen Verstand und mein menschliches Ich darauf vorbereiten, Wahrheit zu empfangen.
Nicht aus Angst.
Nicht aus Widerstand.
Nicht aus Bewertung.
Sondern aus einem möglichst neutralen und mitfühlenden Raum in mir.
Denn manche Wahrheiten können erst dann wirklich in mein Bewusstsein treten, wenn ich aufhöre, mich vor ihnen zu schützen. Auch die dunkleren Winkel meines Inneren möchten gesehen werden. Nicht damit ich mich für sie verurteile, sondern damit ich Licht dorthin bringen kann.
Wenn ich weitergehen möchte, darf ich deshalb zunächst erkennen, was ich loslassen muss.
Ich kann nicht gleichzeitig alles Alte festhalten und meine Hände für das Neue öffnen.
Diese Zeit erinnert mich daran, meinen Blick weniger auf das zu richten, was gerade zerbricht, sondern vielmehr darauf, was ich jetzt erschaffe. Wohin gehe ich? Was möchte ich aufbauen? Welche Menschen gehen weiterhin mit mir? Und vor allem, mit welcher Absicht möchte ich meinen Weg fortsetzen?
Manche bisherigen Wegbegleiter werden vielleicht gehen. Andere bleiben an meiner Seite.
Doch immer deutlicher erkenne ich, dass die wichtigste Frage nicht lautet, wer mit mir geht.
Die entscheidende Frage lautet, wie ich mit mir selbst meinen Weg gehe.
Ich darf mich selbst begleiten.
Ich darf mir selbst vertrauen.
Ich darf mir selbst treu bleiben, auch wenn sich mein Umfeld verändert.
Die Fische Energie schenkt mir noch einmal die Möglichkeit, meinen inneren Ozean zu reinigen. All das, was ich über lange Zeit emotional angesammelt habe, darf sich lösen. Gefühle, Erinnerungen, Enttäuschungen und unausgesprochene Schmerzen haben vielleicht so viel Raum eingenommen, dass kaum noch Platz für etwas Neues geblieben ist.
Irgendwann wird dieses emotionale Gepäck zu schwer.
Dann habe ich die Wahl.
Ich kann weiterhin versuchen, es zu ignorieren, damit ich den Schmerz nicht fühlen muss.
Oder ich kann mich ihm liebevoll und mutig zuwenden und endlich anerkennen, was ich so lange vor mir selbst verborgen habe.
Ich entscheide mich für die Wahrheit.
Ich entscheide mich für die Freiheit.
Ich bin bereit, einen alten Seelenzyklus zu vollenden.
Ich möchte mich als freies und selbstbestimmtes Wesen erfahren und in einen neuen Raum der Schöpfung eintreten. Auch wenn mein Körper in einer materiellen Welt lebt, ist mein Bewusstsein frei. Meine Seele kann sich mit jener Bewusstseinsebene verbinden, die meiner inneren Wahrheit entspricht.
Diese Freiheit kann mir niemand nehmen.
Während etwas endet, beginnt gleichzeitig etwas Neues.
Ich lasse los und erschaffe bereits neue Grundlagen.
Die Zahl Vier steht in dieser Botschaft sinnbildlich für diese neue Stabilität. Sie erinnert mich daran, ein Fundament zu schaffen, das meine neue Ausrichtung tragen kann. Ich darf fest in meiner Wahrheit stehen und die neuen Säulen meines Lebens bewusst errichten.
Ich baue.
Ich verbinde.
Ich stärke.
Ich stabilisiere.
Nicht mehr auf dem Fundament meiner Vergangenheit, sondern aus dem Bewusstsein heraus, das ich heute verkörpere.
Gleichzeitig öffne ich mich für die Energie der Elf, die hier mit Selbstmeisterschaft, Freiheit und Souveränität verbunden wird. Für mich bedeutet sie, eine Brücke zwischen meinem inneren Bewusstsein und dem Leben zu werden, das ich auf der Erde erschaffen möchte.
Ich muss nicht länger darauf warten, dass eine neue Welt irgendwann entsteht.
Ich kann beginnen, ihre Werte bereits heute zu leben.
Einheit.
Mitgefühl.
Freiheit.
Eigenverantwortung.
Wahrhaftigkeit.
Und bedingungslose Liebe.
Ich darf mein Herz für all die Möglichkeiten öffnen, die noch vor mir liegen und die ich heute vielleicht noch gar nicht erkennen kann.
Und bevor ich weitergehe, darf ich trauern.
Ich darf meine Tränen weinen.
Ich darf traurig darüber sein, was endet.
Loslassen bedeutet nicht, dass mir das Vergangene nichts bedeutet hat. Im Gegenteil. Ich kann etwas zutiefst geliebt haben und trotzdem wissen, dass seine Zeit in meinem Leben vorüber ist.
Wenn die Tränen geflossen sind, richte ich mich wieder auf.
Ich stehe in meiner Liebe.
Ich stehe in meiner Kraft.
Denn dies ist nicht nur ein Ende.
Es ist ein Anfang.
Ich möchte mich weniger davon bestimmen lassen, was mir im Außen gezeigt wird, und wieder stärker darauf hören, was ich tief in meinem Inneren fühle. Nicht alles Wesentliche lässt sich mit den Augen erkennen.
Meine Seele kennt ihre Richtung.
Mein Herz kennt meinen nächsten Schritt.
Ich muss noch nicht den gesamten Weg sehen.
Es genügt, wenn ich weiß, wohin meine innere Wahrheit mich jetzt führt.
So verabschiede ich diesen alten Zyklus in Liebe.
Ich kämpfe nicht mehr gegen das, was gehen möchte.
Ich halte nicht länger fest, was seine Aufgabe erfüllt hat.
Ich danke den Menschen, Erfahrungen, Lektionen und Herausforderungen, die mich bis hierher begleitet haben.
Und dann öffne ich meine Hände.
Ich öffne mein Herz.
Ich öffne mich für das Neue.
Möge ich diesen Zyklus mit Anmut, Annahme und tiefer Dankbarkeit vollenden.
Und möge ich dem neuen Abschnitt meines Lebens nicht mit Angst begegnen, sondern mit der stillen Gewissheit:
Ich bin bereit.
Ich lasse los, was gewesen ist.
Ich vertraue dem, was entsteht.
Und ich gehe mit offenem Herzen weiter.
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