Das solltest du über Portale wissen! (persönliche Geschichte). Sandra Lau

Alle weiteren Informationen von und zu Sandra Lau: https://www.youtube.com/@sandralau5253

© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung

Im Mittelpunkt steht zunächst eine persönliche Erfahrung von Sandra und Werner. Beide nehmen plötzlich ein schwer erklärbares, unangenehmes Gefühl wahr. Obwohl Sandra versucht herauszufinden, woher es kommt, findet sie zunächst keine Erklärung. Später deutet eine hellsichtige Freundin das Erleben auf spiritueller Ebene und führt bei Werner eine „Reinigung“ durch. Danach fühlen sich beide wieder deutlich besser.

Diese Erfahrung wird anschließend mit einem Ort ganz in der Nähe ihres Hauses verbunden. Sandra erinnert sich daran, dort bei einem Spaziergang ungewöhnliche, rauschartige „Frequenzen“ wahrgenommen zu haben. Die Freundin bezeichnet diesen Ort als ein „Portal“. Innerhalb der spirituellen Deutung des Textes werden solche Portale als Stellen verstanden, an denen sich „Mutter Erde“ von alten Energien und Wesen reinige. Sie seien unterschiedlich verteilt und würden sich wieder schließen, wenn diese Reinigung abgeschlossen sei.

Die beruhigende Kernbotschaft lautet dabei: Wenn plötzlich ein merkwürdiges, fremdartiges oder belastendes Gefühl auftaucht, soll man sich nicht automatisch fürchten oder sich selbst die Schuld geben. In der Weltsicht des Videos können solche Empfindungen vorübergehend sein und sich von selbst wieder lösen. Zusätzlich wird ein visualisierter, kupferfarbener energetischer Schutz beschrieben, der Sicherheit und Stabilität vermitteln soll.

Im anschließenden „Channeling“ verschiebt sich der Schwerpunkt etwas. Das Gefühl, im eigenen Leben festzustecken oder nicht voranzukommen, wird hier nicht als Versagen verstanden. Vielmehr könne eine scheinbare Ruhephase eine Zeit des Verarbeitens, Sammelns und inneren Weitergehens sein. Besonders von Sandra betont werden Verwurzelung, Standhaftigkeit und das zunehmende Vertrauen darin, wahrzunehmen, was einem selbst wirklich guttut und was man braucht, anstatt sich hauptsächlich nach den Erwartungen anderer oder der Gesellschaft zu richten.

Danach kehrt das Channeling zu den „Portalen“ zurück. Die gegenwärtige Phase wird als eine größere Reinigung und Zeit des Abschlusses beschrieben. Ungewöhnliche Empfindungen sollen deshalb nicht unbedingt Angst auslösen; ein inneres Gefühl von Schutz und Stabilität könne helfen. Besonders wichtig erscheint dabei die Beziehung zu sich selbst: Je klarer ein Mensch zu sich, seinen Bedürfnissen und seiner eigenen Wahrnehmung steht, desto weniger lasse er sich von „dunklen“ Einflüssen bestimmen.

Ein weiterer großer Gedanke betrifft Intuition und mediale Fähigkeiten. Sandra ermutigt dazu, die eigene Wahrnehmung aufmerksam zu beobachten und Zweifel nicht sofort als Zeichen dafür zu betrachten, dass etwas falsch läuft. Zweifel dürfen sogar hilfreich sein, weil sie dazu bewegen können, genauer hinzuschauen. Das Channeling beschreibt persönliche Entwicklung letztlich als ein zunehmendes Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und ein tieferes Verbundensein mit sich selbst.

Für mich lässt sich die menschliche Botschaft hinter dem gesamten Text sanft so zusammenfassen: Manchmal erleben wir Gefühle oder innere Zustände, die wir nicht sofort verstehen können. Wir müssen nicht augenblicklich eine Erklärung dafür finden. Es darf Zeiten geben, in denen scheinbar nichts weitergeht, obwohl innerlich viel geschieht. Halt, Selbstwahrnehmung, Vertrauen in die eigenen Bedürfnisse und die Erlaubnis, auch einmal stillzustehen, ziehen sich wie ein roter Faden durch den Text. Die Aussagen über Portale, Energien, geistige Wesen und mediale Fähigkeiten bilden dabei die spirituelle Deutungsebene von Sandra (und Werner) – die tröstende Botschaft darunter ist vor allem:

Hab keine Angst vor jeder ungewohnten Empfindung, bleib bei dir und gib dir Zeit.