Einsam, selbst unter anderen Menschen? Ihr werdet nach Hause gerufen. Arkayla

 Die Plejader, gechannelt durch Arkayla * 

Ihr Lieben, es ist eine Freude, heute hier bei euch zu sein. Heute möchten wir ĂŒber Gemeinschaft sprechen, denn tatsĂ€chlich suchen viele von euch hier in einem gewissen Maß nach Gemeinschaft – ob es das Suchen nach einer neuen Gemeinschaft ist oder ihr euch an einem neuen Ort wiederfindet, wo ihr euch gern mit der dortigen Gemeinschaft verbinden wĂŒrdet, oder dass ihr Teil einer Familie seid, in der ihr euch wĂŒnschtet, es gĂ€be dort ein deutlicheres GemeinschaftsgefĂŒhl.

Und so ist, wie wir zuvor schon ansprachen, Gemeinschaft fĂŒr jede und jeden von euch etwas anderes. Denn in Wahrheit bedeutet Gemeinschaft einen gemeinschaftlichen und vertraulichen Umgang nicht nur mit anderen, sondern tatsĂ€chlich mit euch selbst.

Und ebenso ist auch Einsamkeit etwas, dem ihr in Wirklichkeit nur in euch selbst begegnet. Es gibt viele Menschen, die Einsamkeit erleben, obwohl sie von anderen Menschen umgeben sind, und ebenso auch viele, die einen Weg allein gehen und sich dennoch vollkommen erfĂŒllt und zufrieden fĂŒhlen. Der Grund ist, dass, wenn man in innerer Gemeinschaft mit sich selbst lebt, wenn man in sich selbst an einen Ort angekommen ist, an dem die Gemeinschaft, die man sucht, durch die eigene PrĂ€senz erfĂŒllt ist, man die Gemeinschaft anderer nicht lĂ€nger sucht oder braucht.

Und das bedeutet nicht, dass Gemeinschaft nicht etwas wĂ€re, das man zutiefst genießen sollte. Ganz im Gegenteil. Es geht bei Gemeinschaft jedoch um eine Schwingung, die zuerst im Inneren beginnen muss. Hier in den Plejaden agieren wir als Eins. Wir sehen uns als einen lebendigen Organismus, jede und jeder Einzelne von uns ist darin Teil des Ganzen, wir fĂŒhlen eine tiefe familiĂ€re Verbundenheit miteinander. Als Individuum danach zu streben, besser zu sein als die anderen, ergibt fĂŒr uns keinen Sinn, denn dadurch wĂŒrde man sich vom Kollektiv isolieren. Und sich selbst zu isolieren ist unnötig schmerzvoll. Und das nicht, weil allein zu sein schmerzhaft wĂ€re, sondern weil man sich mit dem Isolieren aus der Zugehörigkeit löst, von dem Wissen, dass man gehalten wird, und davon, sich selbst als Teil von etwas GrĂ¶ĂŸerem zu sehen. Darum ist uns der Gedanke von Einsamkeit fremd.

Wenn wir nun jedoch euch als Menschen beobachten und die Einsamkeit fĂŒhlen, die einige von euch fĂŒhlen, sehen wir, dass der Grund fĂŒr diese Einsamkeit in Wirklichkeit eine tiefgreifende Differenz in der FĂ€higkeit zu empfangen ist.

Der Wunsch nach Gemeinschaft dreht sich daher nicht wirklich um andere Menschen. Er dreht sich um den Glauben, dass man, wenn man von anderen Menschen umgeben sei, automatisch empfange. Und doch wird euch jeder, der in einer Gemeinschaft lebt, sagen, dass sie nicht zwangslĂ€ufig bedeutet, dass ihr immer empfangen werdet. Denn in Gemeinschaft zu sein bedeutet tatsĂ€chlich, das Gleichgewicht von Geben und Empfangen zu verstehen – nicht nur in Bezug auf materielle Dinge, nicht nur in Bezug auf eure Zeit und eure PrĂ€senz, sondern tatsĂ€chlich, wie man einfach aus einem Zustand der PrĂ€senz heraus gibt und empfĂ€ngt. Und darauf lĂ€uft Gemeinschaft letztlich wirklich hinaus. In Gemeinschaft [Wortspiel im Video: “ comm-unity / comm-union“ – „Zusammen-Einsheit“; dieses Wortspiel ist immer gemeint, wenn hier im Text das Wort „Kommunion“ verwendet wird], in Kommunion mit euch selbst zu sein, bedeutet, dass ihr euch immer als Teil einer Gemeinschaft fĂŒhlen werdet, weil ihr niemals Leere erfahren werdet.

Wir möchten euch darum vermitteln, was es bedeutet, in Kommunion mit euch selbst zu kommen, denn wir nehmen bei vielen von euch hier ein tiefgreifendes GefĂŒhl von Einsamkeit wahr, und wir verstehen, dass ihr euch zu diesen Videos zum Teil deshalb hingezogen fĂŒhlt, weil sie euch helfen, euch als Teil von etwas zu fĂŒhlen, das sich endlich vertraut anfĂŒhlt. Dazu möchten wir sagen, ist, dass dies zu einem bestimmten Grad auch tatsĂ€chlich zutrifft, da ihr damit auf eine Frequenz reagiert, mit der sich derzeit sonst nur wenige Menschen verbinden. Doch das wird sich in den kommenden Jahren Ă€ndern, wenn immer mehr Menschen ihre Herzen fĂŒr neue Wirklichkeiten öffnen.

Doch genau darum geht es tatsĂ€chlich: das VerstĂ€ndnis, dass Einsamkeit in Wirklichkeit aus dieser Ablösung eines Menschen von sich selbst herrĂŒhrt und dass euer Besonders-Sein nicht daraus entsteht, Teil einer physischen Gemeinschaft zu sein. Eure Besonderheit, eure Freude daran, ihr selbst zu sein, ganz individuell Ihr, ist ein Geschenk an euch und gehört allein euch.

Es geht darum, in euer Herz zurĂŒckzukommen, zurĂŒckzukommen  zu dem, wie ihr euch wirklich fĂŒhlt, zur IntimitĂ€t eurer Verbindung mit euch selbst. Denn tatsĂ€chlich in eine Kommunion mit euch selbst zu kommen bedeutet, in eine tiefe Ebene der IntimitĂ€t, eine Tiefe des Verstehens zu kommen, wo ihr euch in euch selbst befindet.

Je gewandter ihr werdet und die FĂ€higkeit entwickelt, wirklich bei dem zu verweilen, was in euch gegenwĂ€rtig prĂ€sent ist, desto mehr werdet ihr mit der Zeit diese FĂ€higkeit verfeinern und mehr und mehr in der Lage sein, den Raum fĂŒr starke Emotionen zu halten, in dem sie gesehen, gehalten und zugelassen werden können und in diesem Prozess des Gesehen- und Gehaltenwerdens dann in einer Kommunion mit dem Rest von eurem Ihr alchemisiert werden können.

Euer Seelen-Selbst ist bereits in Kommunion mit der Lebens-Kraft, die durch euch fließt. Es ist die Persönlichkeit, die dies als Herausforderung empfindet. Sie ist es, die die Einsamkeit fĂŒhlt. Wenn ihr euch die Zeit nehmt, euch zu fragen: „Wie fĂŒhle ich mich wirklich?“, und euch sogar noch im selben Moment, in der unmittelbaren Herausforderung, in eurer jeweiligen Lebens-Erfahrung heraus zoomen könnt, dann seid ihr nicht nur in der Lage, die starken Emotionen der Persönlichkeit zu beobachten. Ihr könnt dann auch das Feld des liebenden Bewusstseins wahrnehmen, das euer Seelen-Selbst ist, das ihr seid und das der Persönlichkeit Raum gibt und ihn hĂ€lt. In dem Prozess, diese Ebene der Bewusstheit zu entwickeln, kommt ihr in eine tiefere Kommunion mit euch selbst.

Und wĂ€hrend ihr in tiefgehender Bewusstheit und einem tiefen Respektieren und Achten diese Beziehung zu eurer Persönlichkeit entwickelt, und wĂ€hrend die Persönlichkeit in euch weniger und weniger mĂ€chtig wird – noch immer prĂ€sent, aber nicht mehr so kontrollierend –, entstehen eine Lebendigkeit, ein Frieden und eine NeutralitĂ€t, die sich anfangs vielleicht etwas leer anfĂŒhlen, mit der Zeit jedoch einfach friedvoll und doch sehr erfĂŒllt sein werden, erfĂŒllt vom Atem der Lebens-Kraft oder von Gott, wie ihr es nennen mögt.

Diese Energie, diese Verbindung, diese IntimitĂ€t mit der Essenz eures Seins, das ist die wahre Kommunion, die wahre Gemeinschaft. Und das bedeutet nicht, dass ihr dies, um in eurer physischen Gemeinschaft zufrieden zu sein, bereits erreicht oder dieses Maß an Verbindung bereits entwickelt haben mĂŒsst, denn tatsĂ€chlich ist das nicht der Fall. Die Schönheit liegt vielmehr darin, dass ihr, wenn ihr euch in einer physischen Gemeinschaft befindet, von einer Gemeinschaft umgeben seid, deren grĂ¶ĂŸte Rolle darin besteht, euch Aspekte eurer selbst zurĂŒck zu spiegeln, die es der IntimitĂ€t, in der ihr euch auf authentische Weise auf euch selbst bezieht, immer mehr ermöglichen, sich zu entfalten. Denn alles in eurer Lebens-Erfahrung ist tatsĂ€chlich darauf ausgerichtet, euch zu euch selbst zurĂŒckzubringen.

Darum, ihr Geliebten, wenn ihr euch einsam fĂŒhlt, möchten wir euch dies sagen: Kehrt zurĂŒck in euer Herz. Bleibt sitzen und fĂŒhlt die Einsamkeit. Seid mit ihr prĂ€sent. Haltet sie, sanft. Und wĂ€hrend ihr dies tut, wĂ€hrend ihr sie vollstĂ€ndig achtet, ehrt und in eine immer tiefere Kommunion mit euch selbst kommt, wird nicht nur das GefĂŒhl der Einsamkeit bis hin zu dem Punkt nachlassen, an dem es verschwindet, es wird ersetzt werden durch ein GefĂŒhl von Frieden und Zufriedenheit, und auch Energie. Denn wenn jemand an einem Glauben oder einer Emotion festhĂ€lt, die fĂŒr ihn oder sie sehr schwer ist, entsteht eine Enge, eine Verengung. Und wenn jemand durch eine Lebenserfahrung geht, in der er oder sie gezwungen ist, diesen GefĂŒhlen zu begegnen, sie anzuschauen, und sie im Prozess des tiefen FĂŒhlens transformiert, alchemisiert – dann entsteht in diesem Prozess eine Befreiung, und kommt mit dieser Befreiung eine FĂŒlle an Energie.

Wir möchten euch hier sogar vermitteln, dass, wenn jemand hinĂŒbergeht, wieder zurĂŒckgeht hinter den Schleier, dann diejenigen, die ihn oder sie umgeben und durch den Trauerprozess gehen, oftmals eine tiefe Befreiung erleben. Das bedeutet nicht, dass sie darĂŒber glĂŒcklich sind, doch es findet eine energetische Verschiebung statt, besonders wenn jemand krank war. Es gab dann eine Art Vorlauf vor dem Tod, und alle um ihn oder sie herum haben diese Energie mitgetragen, und wenn er oder sie hinĂŒbergeht, geschieht eine Befreiung, weil die Energie wieder fließt.

Und das ist es auch, wovon wir gesprochen haben, wenn wir von einem gebrochenen Herzen sprechen. Wenn ein Herz „bricht“, dann bricht ein Herz auf. Einer Ausdehnung, einer Befreiung geht immer eine Verengung voraus. Wenn ihr euch daher in diesem Moment beengt, eingeengt fĂŒhlt, wisst, dass ihr euch auf große Ausdehnung vorbereitet.

Ihr Geliebten, wir werden nicht hier dasitzen und euch beteuern, dass ihr von vielen umgeben seid, die euch lieben – wenn ihr dies auch tatsĂ€chlich seid. Wir möchten euch keine PlattitĂŒden senden, denn wir wĂŒnschen uns weit mehr fĂŒr euch, dass ihr in die Verbindung mit der Wahrheit eures eigenen Wesens und Seins kommt. Wir laden euch ein, euch nach innen zu wenden, um die tiefgehendste Gemeinschaft zu suchen, die ihr je erfahren könnt.

Richtet eure Aufmerksamkeit nach innen. Sucht die IntimitĂ€t, die euren Namen singt, die euch nach Hause ruft in eure Mitte. Ihr seid nicht einsam, ihr Geliebten. Ihr seid einfach verloren gegangen und werdet nun nach Hause gerufen. Denn ja, tatsĂ€chlich ist dieses GefĂŒhl der Einsamkeit in Wahrheit ein Lied, ein Seelenlied, das euch nach Hause in euer Herz singt, ihr Geliebten.


Quelle: Â©Arkayla 
Übersetzung: Yvonne Mohr – https://www.lichtderwelten.de/
Deutscher Text: https://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/einsam-selbst-unter-anderen-menschen-ihr-werdet-nach-hause-gerufen–die-plejader–arkayla