Ihr befindet euch in einem Schwellenraum zwischen Portalen (Finsternissen), wartet auf die Tagundnachtgleiche und seid in einen Prozess der Integration und Erneuerung eingetaucht. Das ist das Dazwischen: ein Moment an der Schwelle, in dem das Alte seinen Griff noch nicht ganz gelöst hat und das Neue sich noch nicht in Form gesetzt
FĂŒr manche von euch entfaltet sich der neue Weg bereits klar, wĂ€hrend ihr ins letzte Quartal des Jahres eintretet. FĂŒr andere Seelen mag es sich wie die Illusion eines heiklen Ăbergangs anfĂŒhlen â ein Raum zwischen zwei AtemzĂŒgen, zwischen einem Rhythmus, der endet, und dem nĂ€chsten, der noch nicht begonnen hat. Solche Intervalle können verunsichern, denn sie tragen das Paradox, in der Illusion der linearen Zeit weder hier noch dort zu sein. Die Quelle in euch drĂ€ngt euch zur Geduld und lĂ€dt zum Verlangsamen ein, weil sie weiĂ, dass die Verschiebung naht â zusammen mit der anschlieĂenden FĂŒhrung.
Der Verstand sucht nach Klarheit, wĂ€hrend das tiefere Wissen in euch die Karte bereits hĂ€lt. Zwei gewaltige Tore erwarten euch in den kommenden Tagen (die Finsternis und die Tagundnachtgleiche). Wenn sich diese Portale öffnen, wird sich der gegenwĂ€rtige Schleier lichten. Verzweifelt nicht, wenn ihr euch im Land zwischen den Welten gefangen fĂŒhlt. Die Seele ist nicht verloren; sie bewegt sich durch den feinen Korridor des Werdens. Stellt euch jene Phase als spĂ€te Teenager vor: weder Kind noch erwachsen. Diese Pause ist keine Leere, sondern Vorbereitung. Ihr sammelt euch, richtet euch neu aus, macht euch bereit fĂŒr Beschleunigung â und das, liebe Familie, ist der Raum, den ihr jetzt erlebt, unmittelbar bevor der nĂ€chste Atemzug geschieht.
GewĂ€hrt euch Gnade, schenkt euch Zeit. Das Tempo wird sich bald von selbst erhöhen. FĂŒr jetzt ist die Stille eine eigene Weisheit, und das Verlangsamen schĂ€rft den Blick.
Iawat An Sha
Arkturianisches Lichtkommando
AQ
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