Danke August. Es ist Zeit für einen Neubeginn. Georgina Beament

Danke, August. Jetzt darf etwas Neues beginnen

August war intensiv.

Vielleicht sogar einer dieser Monate, bei denen du spürst:

Danach ist etwas anders als vorher.

So vieles ist geschehen. Vielleicht hast du Abschiede erlebt, Erkenntnisse gewonnen, alte Wunden noch einmal gespürt oder überraschende Veränderungen erfahren.

Vielleicht gab es Schmerz.

Vielleicht Freude.

Vielleicht beides gleichzeitig.

Und vielleicht stehst du heute da und merkst:

Ich bin nicht mehr derselbe Mensch, der ich am Anfang dieses Monats war.

Dann nimm dir einen Moment und schau zurück.

Nicht um im Vergangenen hängen zu bleiben, sondern um anzuerkennen, was dieser Monat dir gezeigt hat.

Auch das Schwierige.

Auch das, was wehgetan hat.

Auch das, was du dir anders gewünscht hättest.

Und vielleicht kannst du irgendwann sagen:

Danke.

Nicht weil alles schön war.

Sondern weil alles etwas in Bewegung gebracht hat.

Was verborgen war, durfte sichtbar werden

Manches musste ans Licht kommen, damit du es überhaupt verändern kannst.

Alte Ängste.

Verletzungen.

Beziehungen, die nicht mehr stimmen.

Verhaltensweisen, mit denen du dich selbst klein hältst.

Vielleicht hast du Seiten anderer Menschen deutlicher gesehen. Vielleicht aber auch Seiten von dir selbst.

Das Licht unseres Bewusstseins zeigt uns nicht nur das Schöne.

Es beleuchtet auch jene Bereiche, die wir lange verdrängt oder nicht sehen wollten.

Doch das geschieht nicht, um dir Angst zu machen.

Es geschieht, damit Veränderung möglich wird.

Was du erkennen kannst, musst du nicht länger unbewusst wiederholen.

Deshalb hab keine Angst, wenn sich noch einmal etwas Dunkles zeigt.

Schau hin.

Fühle hin.

Und frage dich:

Gehört das wirklich noch zu mir?

Du darfst jetzt loslassen

Vielleicht ist genau jetzt der Moment gekommen, einiges nicht mehr mit in dein nächstes Kapitel zu nehmen.

Lass die Angst gehen, soweit du kannst.

Lass Schuldgefühle los.

Lass vergangene Entscheidungen dort, wo sie getroffen wurden.

Lass den Hass los, der vor allem dein eigenes Herz schwer macht.

Lass die Reue darüber gehen, dass du damals noch nicht wusstest, was du heute weißt.

Du darfst dir vergeben.

Du darfst anderen vergeben, ohne deshalb wieder eine Tür öffnen zu müssen.

Und du darfst Frieden mit einer Vergangenheit schließen, zu der du trotzdem nicht zurückkehren möchtest.

Mach Platz für Liebe.

Vor allem für die Liebe zu dir selbst.

Du bist schon zu weit gegangen, um dich wieder kleinzumachen

Nicht jeder Mensch wird deine Veränderung verstehen.

Manche Menschen möchten vielleicht lieber an dem festhalten, was sie kennen.

Andere reagieren aus Angst.

Das ist ihr Weg.

Du musst niemanden überzeugen.

Deine Aufgabe besteht darin, bei dir zu bleiben und Verantwortung dafür zu übernehmen, welche Gedanken, Gefühle und alten Verletzungen du weiterhin nähren möchtest.

Du hast inzwischen zu viel erkannt, um dich wieder dauerhaft in eine kleinere Version deiner selbst zurückzuziehen.

Du darfst wachsen.

Du darfst sichtbar werden.

Du darfst anders entscheiden als früher.

Und du darfst ein Leben wählen, das heute zu dir passt.

Das Feuerpferd wartet am Start

Das Bild des Feuerpferdes trägt eine wunderschöne Botschaft.

Stell dir ein Pferd vor, das am Start steht.

Wach.

Frei.

Nicht mehr angebunden.

Nicht mehr mit der Last der Vergangenheit beladen.

Sein Blick ist nach vorne gerichtet.

Es muss noch nicht den gesamten Weg kennen.

Es muss nur bereit sein, wenn der Moment gekommen ist.

Vielleicht bist auch du gerade an diesem Punkt.

Du musst noch nicht losrennen.

Du musst nichts erzwingen.

Aber schließe jetzt nicht die Augen vor dem Menschen, der du geworden bist.

Denn dein nächstes Kapitel verlangt nicht von dir, dich daran zu erinnern, wer du einmal warst.

Es lädt dich dazu ein, vollständig anzunehmen, wer du heute bist.

Bleib ruhig.

Bleib bei dir.

Vertraue deiner Entwicklung.

Und wenn der richtige Moment kommt, wirst du ihn spüren.

Dann darfst du losgehen.

Nicht belastet von gestern.

Nicht getrieben von Angst.

Sondern getragen von dem Wissen:

Ich habe verstanden.
Ich habe losgelassen.
Ich bin bereit.

Danke, August.

Für das Schöne.

Für das Schwierige.

Für jede Erkenntnis.

Für alles, was gehen musste.

Und für den Raum, der dadurch entstanden ist.

Ein Kapitel endet.

Ein neues beginnt.

Und diesmal gehst du nicht als der Mensch hinein, der du einmal warst.

Du gehst hinein als der Mensch, zu dem du geworden bist.


Es ist Zeit für einen Neubeginn

Etwas Großes scheint sich gerade zu vollenden.

Vielleicht spürst auch du, dass ein längerer Abschnitt deines Lebens zu Ende geht. Nicht unbedingt mit einem sichtbaren Knall, sondern durch dieses tiefe innere Wissen:

So wie bisher geht es für mich nicht mehr weiter.

Manchmal erkennen wir erst rückblickend, wie viele Ereignisse miteinander verbunden waren. Begegnungen, Abschiede, Verluste, Veränderungen und scheinbare Zufälle ergeben plötzlich ein größeres Bild.

Und genau darin liegt eine wichtige Botschaft:

Mit jedem Ende entsteht Raum für etwas Neues.

Vielleicht haben sich in den vergangenen Wochen alte Themen noch einmal besonders deutlich gezeigt. Menschen, Gewohnheiten oder Lebenssituationen, von denen du spürst, dass sie nicht mehr zu dir gehören.

Du musst nicht länger versuchen, das Alte festzuhalten, nur weil es vertraut ist.

Manches darf jetzt wirklich gehen.

Nicht weil es bedeutungslos war, sondern weil es seinen Platz in deinem Leben erfüllt hat.

Du kannst nicht mehr zurück zu dem Menschen, der du einmal warst

Vielleicht blickst du auf die vergangenen Jahre und erkennst, wie sehr du dich verändert hast.

Wer warst du damals?

Was hast du geglaubt?

Was hast du ausgehalten?

Wo hast du dich versteckt?

Wo hast du deine eigenen Fähigkeiten zurückgehalten?

Und welche Rolle hast du gespielt, weil du dachtest, sie würde von dir erwartet?

Vielleicht erkennst du heute:

Diese Version von mir existiert nicht mehr.

Und das darf so sein.

Du musst nicht zurück.

Du darfst weitergehen.

Manchmal bedeutet Entwicklung genau das. Eine alte Identität fällt von uns ab, obwohl wir noch nicht genau wissen, wer wir danach sein werden.

Das kann verunsichern.

Doch zwischen dem Alten und dem Neuen liegt ein besonderer Raum.

Ein Raum, in dem du dich neu entscheiden kannst.

Du musst den neuen Weg noch nicht kennen

Vielleicht möchtest du wissen, was als Nächstes kommt.

Doch möglicherweise besteht deine Aufgabe gerade nicht darin, bereits alle Antworten zu besitzen.

Vielleicht geht es zunächst nur darum, loszulassen.

Loszulassen, was nicht mehr stimmt.

Loszulassen, was du aus Angst aufrechterhalten hast.

Loszulassen, was dich klein gehalten hat.

Und vor allem die Vorstellung loszulassen, dass Veränderung genau so geschehen muss, wie du sie geplant hast.

Manchmal führt das Leben uns anders.

Pläne verändern sich.

Wege schließen sich.

Etwas Unerwartetes geschieht.

Und erst später verstehen wir, weshalb wir diesen Umweg gebraucht haben.

Vertrauen bedeutet manchmal, weiterzugehen, obwohl du den ganzen Weg noch nicht sehen kannst.

Achte auf die Zeichen, aber bleibe bei dir

Vielleicht begegnen dir momentan Zahlen, Symbole, Träume oder auffällige Synchronizitäten.

Vielleicht taucht etwas immer wieder auf und berührt dich auf eine Weise, die du nicht erklären kannst.

Du musst daraus keine starre Vorhersage machen.

Manchmal genügt es, dich zu fragen:

Was bedeutet dieses Zeichen für mich persönlich?

Woran erinnert es mich?

Welches Gefühl löst es in mir aus?

Welche Wahrheit erkenne ich dadurch über mein eigenes Leben?

Ein Regenbogen kann beispielsweise zu einem Symbol für Hoffnung werden.

Ein Sturm kann dich daran erinnern, dass auch intensive Zeiten vorüberziehen.

Eine bestimmte Zahl kann dich an einen Lebensabschnitt erinnern, den du nun anders betrachten kannst.

Die eigentliche Bedeutung entsteht nicht dadurch, dass jemand anderes dir sagt, was ein Zeichen bedeuten muss.

Sie entsteht in der Begegnung mit dir selbst.

Vielleicht ist der Sturm wirklich vorbei

Nach einer langen Phase der Veränderung kann irgendwann dieser stille Moment kommen, in dem du erkennst:

Ich habe es geschafft.

Nicht weil plötzlich alles perfekt wäre.

Sondern weil du nicht mehr dieselbe Person bist, die damals in diesen Sturm hineingegangen ist.

Du hast gelernt.

Du hast verloren.

Du hast geweint.

Du hast dich verändert.

Du hast vielleicht Menschen verabschiedet und Vorstellungen aufgegeben, von denen du einmal dachtest, sie würden für immer zu deinem Leben gehören.

Und trotzdem bist du hier.

Vielleicht sogar näher bei dir als jemals zuvor.

Deshalb darfst du jetzt aufhören, dich selbst kleinzumachen.

Du musst deine eigene Kraft nicht länger herunterspielen.

Du darfst deinen Platz einnehmen.

Nicht über anderen.

Nicht größer als andere.

Sondern vollständig als du selbst.

Das ist wahre innere Souveränität.

Zu wissen, wer du bist, ohne jemanden davon überzeugen zu müssen.

Das Ende ist gleichzeitig der Anfang

Vielleicht schließt sich gerade ein großer Kreis.

Doch ein Kreis, der sich schließt, bedeutet nicht, dass deine Geschichte endet.

Im Gegenteil.

Etwas Neues beginnt.

Und diesmal darfst du es bewusster gestalten.

Du musst nicht dieselben Muster wiederholen.

Du musst nicht wieder dieselben Rollen übernehmen.

Du musst dich nicht erneut verlassen, nur um irgendwo dazugehören zu können.

Du darfst dich fragen:

Was möchte ich jetzt erschaffen?

Nicht aus Angst.

Nicht aus Pflicht.

Nicht aufgrund dessen, was andere von dir erwarten.

Sondern aus dem Menschen heraus, der du heute geworden bist.

Vielleicht liegt genau darin die Botschaft dieser Zeit:

Für das alte Leben ist kein Zurück mehr nötig. Aber für dein neues Leben ist noch alles möglich.

Hab deshalb keine Angst vor dem, was als Nächstes kommt.

Du musst noch nicht wissen, wie die ganze Geschichte weitergeht.

Vielleicht reicht für heute die Erkenntnis:

Ein Kapitel ist beendet.

Du darfst die Seite umblättern.

Du darfst wieder hoffen.

Du darfst wieder erschaffen.

Und du darfst deinem Leben erlauben, dich zu überraschen.

Etwas ist zu Ende gegangen.

Und etwas Neues hat längst begonnen.

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© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung